Autor Thema: spektrum.de - Loest Hubble Bubble den Hubble Trouble?  (Gelesen 2132 mal)

Datko

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Mein Kommentar zu: http://www.spektrum.de/alias/kosmologie/loest-hubble-bubble-den-hubble-trouble/1207490

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Wolkenkuckucksheim der Astrophysiker

Die Astrophysik ist hochspekulativ. Mit viel Mathematik und schönen Bildern versucht man Seriosität zu erreichen. Die Mathematik ist allerdings flexibel genug, für die unterschiedlichsten Vorstellungen Beschreibungsmöglichkeiten zu liefern und entfällt daher als Bestätigung für eine Hypothese. Wir sind meiner Ansicht nach weit davon entfernt das Weltall richtig zu beschreiben.


« Letzte Änderung: 18.09.2013, 16:45 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
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Gernold Womsen

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Re: spektrum.de - Loest Hubble Bubble den Hubble Trouble?
« Antwort #1 am: 18.09.2013, 17:51 »
Es ist leicht an anderen herumzukritisieren und zu sagen was alles schlecht ist.
Ihre "Kommentare" beziehen sich kaum auf den eigentlichen Inhalt der Artikel, sie greifen sich ein Zitat heraus und sagen dass Sie dem Autor nicht zustimmen und/oder nennen Ihre Zweifel gegenüber wissenschaftlichen Gebieten. Ich will weder sagen, dass Sie recht haben, noch dass die anderen Wissenschaftler recht haben, aber wie wäre es mal sich selber an die Nase zu fassen und konstruktiv zu arbeiten und Ideen zu liefern, zu sagen wo genau die Fehler liegen, Alternativen vorschlagen etc. Die Aussagen Ihrer Kommentare könnten auch von einem Physik GKler kommen...

TWMueller

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Re: Wissenschaft als Nicht-Monopol
« Antwort #2 am: 19.09.2013, 21:08 »
Auf den ersten Blick könnte man versucht sein, manche "herrschende Lehrmeinung" in Wissenschaft und Technik auch als eine Art von MONOPOL anzusehen.

Aber es gibt hier (zum Glück) einen wesentlichen Unterschied:
JEDER darf eine These aufstellen und
JEDER darf Thesen widerlegen.

Neben den Mehoden der BEWEISFÜHRUNG gibt es ja auch noch die Möglichkeit der FALSIFIZIERUNG. Bereits EINE Ausnahme kann eine These zu Fall bringen.

Mancher DIKTATOR oder RELIGIONS-FÜHRER mag zwar versuchen, Denk-Verbote aufzustellen, aber dies kann nie gelingen, da sich Milliarden Gehirne nicht kontrollieren lassen. Die Verbreitung von Gedanken, Ideen und Erkenntnissen innerhalb einer Bevölkerungsgruppe mag erschwert werden, aber sie ist auf Dauer nicht aufzuhalten.

Während ich mich bei der Bremse meines Autos jedoch nicht auf Thesen verlassen würde, ob das Fahrzeug denn auch wirklich anhält, bin ich in anderen Bereichen eher bereit, mit MÖGLICHKEITEN zu spielen.

So spannend und interessant die Fragen z.B. nach "schwaren Löchern" oder Anti-Materie auch sein mögen, zumindest aktuell handelt es sich hierbei doch lediglich um INTELLEKTUELLE Themen. Ich kann trotz aller Erkenntnisse und hierauf entwickelter Thesen doch abends beruhigt ins Bett gehen und muss nicht befürchten, in der Nacht von einer Gravitationswelle erschlagen zu werden.

Auf der anderen Seite ist es jedoch gerade die Besonderheit des Menschen, nach Ursachen, Gründen, Mustern, Zusammenhängen, Regeln, Abhängigkeiten und sonstigen Erklärungen zu suchen. Bestehendes soll erklärt werden, um Zukünftiges planen oder vorhersagen zu können.

Und diese INTELLEKTUELLE Leistung ist letztendlich immer eine INDIVIDUELLE Leistung. Selbst derjenige, der sich auf Erkenntnisse eines Anderen stützt, muss diese zumindest soweit verstanden haben, dass er sie nachvollziehen kann. Wer lediglich auswendig lernt, ist praktisch nur ein biologisches Tonbandgerät. So vielfältig jedoch die Menschheit ist, so vielfgältig ist dann aber auch die Herangehensweise an (technische) Fragen. Und genau dies VIELFALT ist das Geheimnis der Evolution.

Freuen wir uns daher über JEDE Form "wissenschaftlicher" Arbeit und Überlegung. Und selbst wenn von 100 Thesen im Endeffekt vielleicht nur eine Hand voll überlebt, so kommt es doch nicht auf die 95 Fehlversuche, sondern nur auf die GEWONNENEN ERKENNTNISSE an.

P.S.
Lieber 100 Millionen (unnütz) in die WISSENSCHAFT investiert,
als 1 Million für Waffen ausgegeben !
MIR ist jeder Wissenschafler lieber, der über die Farbe von Schwarzen Löchern forscht, als der Entwickler noch wirksamerer Tötungsmittel.
Lieber Touristen im Weltall, als Sprengköpfe auf der Erde.
« Letzte Änderung: 19.09.2013, 21:16 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)