Autor Thema: Millarden auf der Suche nach K.I. verschleudert  (Gelesen 1309 mal)

Chaeremon

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Jede Erkenntnis beginnt damit, dass Jemand "SPINNT".

Irgendwann spielen jedoch die 99% "UNSINN" keine Rolle mehr,
wenn man das 1% (aktuelle) "WAHRHEIT" gefunden hat.

Wer nie "FALSCH" denkt, kann nicht erkennen, was vielleicht "RICHTIG" ist.

Dem pflichte ich bei, mein Gedanke dabei ist: auch Fehler müssen wissenschaftlich korrekt hergestellt werden. Wer immer nur das glaubt was bereits aufgeschrieben wurde der kann seinen Beruf gleich in irgendeiner Kirche suchen.

Meine Korrespondenten haben z.B. scharf kritisiert dass Millarden auf der Suche nach K.I. verschleudert würden [1]. Ich beläche zwar auch die K.I. weil eine Rechenmaschine nichts weiter ist als ein Taschenrechner ist mit sehr schnellem Chip und sehr viel Speicher, und der soll ja gemäss K.I. angeblich anfangen eigenständig zu denken, aber auch durch diesen Fehler müssen wir mit wissenschaftlicher Gründlichkeit durch.

[1] http://ic.epfl.ch/artificial-intelligence-and-machine-learning

TWMueller

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Re: Millarden auf der Suche nach K.I. verschleudert
« Antwort #1 am: 28.04.2014, 21:53 »
... dass Millarden auf der Suche nach K.I. verschleudert würden [1]. Ich beläche zwar auch die K.I. weil eine Rechenmaschine nichts weiter ist als ein Taschenrechner ist mit sehr schnellem Chip und sehr viel Speicher, und der soll ja gemäss K.I. angeblich anfangen eigenständig zu denken, aber auch durch diesen Fehler müssen wir mit wissenschaftlicher Gründlichkeit durch.
...

Man übersieht hierbei jedoch leicht, dass bereits die grundsätzliche Beschäftigung mit "künstlicher Intelligenz" einen gewissen Erkenntsnisprozess voraussetzt, der auch anderweitig weiterbringen kann. Denn wann genau wird aus einer "Reaktion" eine "Intelligenz"? Wie funtioniert das, was wir als "Intelligenz" bezeichnen? Kann der MENSCH für sich und seine Entscheidungen aus diesen Erkenntnissen vielleicht auch etwas lernen?

Und bei den technischen Produkten, die bei der Suche nach K.I. herauskommen, spielt es ja vielleicht auch gar keine Rolle, ob man deren Leistung als "intelligent" bezeichnen will, oder ob es sich "nur" um leistungsfähige "Rechenmaschinen" handelt. Auf einen ggf. vorhandenen NUTZWERT haben Begrifflichkeiten keinen Einfluss.
Thomas W. Müller
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