Autor Thema: Der Vatikan lügt  (Gelesen 6996 mal)

Ungläubiger

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Der Vatikan lügt
« am: 15.03.2012, 14:29 »
Fakt ist, der Vatikan lügt seit einigen Jahrhunderten. Geschichtsfälschung gehört zu den Grundrissen des Vatikans. Die ganze Bibel ein geklautes und menschenunwürdiges Gestammel, gefälscht und für die dummen Christen salonfähig gemacht.
 
Was zum Beispiel überhaupt nicht stimmt:

Es standen zwei Engel am Grabe vom Jesus.
Nein!!!!!
Es waren zwei Aasgeier die begeistert krähten: .. “segne, was du uns bescheret hast.”

Muss damals ein Übersetzungsfehler gewesen sein…..

TWMueller

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #1 am: 15.03.2012, 23:13 »
Fakt ist, der Vatikan lügt seit einigen Jahrhunderten.

Und wen interessiert das ?

Mich jedenfalls betreffen die Märchen des Vatikan genau so wenig, wie das, was Herr Lin in China morgends seiner Ehefrau erzählt, wo er die Nacht verbracht hat.

Ich frage mich, wo [Ungläubiger] eigentlich das Problem sieht.
Was soll diese unqualifizierte Polemik?
Wer nichts mit der Kirche am Hut hat, soll dieser doch einfach den Rücken kehren. Aber hier scheint es weniger um die Kirche zu gehen, sondern mehr darum, sich selbst endlich auch gedanklich zu befreien. Das Problem liegt nicht in Rom, das Problem steckt im Kopf. Nur wer sich selbst gedanklich hinreichend distanzieren kann, ist doch in der Lage, halbwegs objektiv urteilen zu können.

Wenn [Ungläubiger] nicht daran glaubt, dass Jesus ein übernatürliches Wesen war, was spielt es dann für eine Rolle, was in einem (Märchen-)Buch beschrieben wird, wer in einer bestimmten Szene neben Jesus stand? Mit derartigen Fragen beschäftigt sich doch nur derjenige, der tief im Kopf noch nicht Abschied von den biblischen Geschichten genommen hat. Wir diskutieren ja auch nicht darüber, weche Farbe der Rock von Schneewittchen hatte, als diese den vergifteten Apfel der Schwiegermutter verspeiste. Wen interessiert's?
« Letzte Änderung: 15.03.2012, 23:15 von TWMueller »
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Ungläubiger

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #2 am: 16.03.2012, 12:57 »
"Wer sich nicht über das Christentum empört, kennt es nicht."

Dr.Dr. Joachim Kahl - Das Elend des Christentums -

Wenn ein Atheist richtig geurteilt und seine Natur zu Rate gezogen hat, so hat er Prinzipien, die zuverlässiger und immer menschlicher sind als die des Abergläubischen, der durch eine finstere oder schwärmerische Religion entweder zur Torheit oder zur Grausamkeit geführt wird. Niemals wird man die Einbildungskraft eines Atheisten so sehr vernebeln, daß man ihm glaubhaft macht, Gewalttätigkeiten, Ungerechtigkeiten, Verfolgungen, Morde seien tugendhafte oder rechtmäßige Handlungen.
(Paul Henri Thiry, Baron d'Holbach, frz. Philosoph, 1723-1789)

Es ist höchste Zeit, sich wieder zum Atheismus zu bekennen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweizer. Dramatiker u. Erzähler, 1921-1990)

Ungläubiger

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Re: Der Vatikan luegt Nachtrag
« Antwort #3 am: 16.03.2012, 16:33 »
Es ist mit völlig wurscht, was einer privat glaubt. Da gibt es viele Möglichkeiten. Jeder schafft sich irgendwie eine Welt, in der er sich einigermaßen durchwurschteln muss. Da helfen kleine Aberglauben und kleine Brücken in Gedanken und ein bisschen Spaß muss sein!

Wenn sich aber eine Religion, genannt Christentum, sich erdreistet, die Menschen mit lächerlichen Mummenschanz und eigenartigen "heiligen" Geschichten über das Ohr zu hauen und das mit staatlicher Unterstützung, da mache ich nicht mehr mit und zeige auch meine Verachtung gegenüber jenem "Verein". Christ zu sein, ist ein Leiden, Atheist zu sein, eine Befreiung. Das haben auch meine drei Söhne erkannt und sind offiziell aus der RKK ausgetreten. Jetzt hat meine Frau 4 Gegner.  Die RKK kannte bei mir keine Gnade, darum bin ich auch gnadenlos. Also von vorne: der Vatikan lügt!!!

TWMueller

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Re: Der Vatikan luegt Nachtrag
« Antwort #4 am: 16.03.2012, 18:07 »
... Jetzt hat meine Frau 4 Gegner. 
Die RKK kannte bei mir keine Gnade, darum bin ich auch gnadenlos.

Der erste zitierte Satz macht das Kernproblem deutlich. Es geht um die AUSWIRKUNGEN, die Kirche und Religion auf des tägliche Familienleben haben. Und vermutlich spielen auch noch andere Gesichtspunkte ein Rolle. Denn nur der Glaube der Ehefrau kann niemanden zum GEGNER machen. Der Glaube muss sich vielmehr in TATEN manifestieren, um störend zu wirken. Welche Änderungen im Zusammenleben erhofft sich [Ungläubiger] denn für den Fall, dass es ihm gelingen würde, seine Frau vom Glauben abzubringen. Wie würde sie sich dann verhalten? Was würde sich am Zusammenleben ändern?

Im zweiten zitierten Satz ist davon die Rede, dass die "Kirche keine Gnade kannte". Das hört sich ja ziemlich dramatisch an. Welche Untaten sind denn da in der Vergangenheit passiert? Es muss doch irgend ein Schlüsselerlebnis gegeben haben, das sich derart bedrückend ausgewirkt hat, dass von "Gnadenlosigkeit" die Rede ist.

Mir jedenfalls hat die Kirche nie etwas zuleide getan. Vielleicht habe ich daher den Vorteil, distanzierter auf Glaube und Kirche blicken zu können.
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Ungläubiger

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #5 am: 17.03.2012, 16:17 »
Immer noch nichts kapiert. Der "heilige Geist" fehlt wirklich. Also ab nach Lourdes. Empfehle "Wunder, Wahn und Wirklichkeit" von Theo Löbsack, den "Hexenhammer" Henry Charles Lea "Die Inquisition", "Das Elend des Christentums" Dr. Joachim Kahl, "Die Hexe" Wolfgang Lohmeyer, und endlich mal die Bibel!! Vielleicht lernt man dann den Teufelsglauben mal richtig kennen.
Der Vatikan lügt, aber nicht mit mir! 

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #6 am: 17.03.2012, 22:31 »
Der Vatikan lügt, aber nicht mit mir!

EINVERSTANDEN, der Vatikan lügt.

Und was fangen wir jetzt mit dieser Erkenntnis an?
Sollen wir deutsche Kriegsschiffe ins Mittelmeer schicken und den Vatikan erobern?
Oder fangen wir mit einer UN-Konvention an?
Vielleicht ein Handelsembargo?

[Ungläubiger] hat ein PERSÖNLICHES Problem mit einer ganz bestimmten Kirche. Vielleicht sogar nur mit einem früheren Erlebnis oder dem Umstand, dass seine Frau nicht so denken will, wie er es für richtig erachtet. Leider hat er jedoch keine EIGENE Meinung. Er kann lediglich Leute zitieren, die vielleicht eine Meinung haben. Vielleicht haben jedoch auch die Zitierten wiederum nur bei anderen abgeschrieben? Ich kenne einen, der einen kennt, der behauptet, denken zu können.

Wo bleiben die KONKRETEN Ansatzpunkte?
Wo bleiben die VERBESSERUNGS-VORSCHLÄGE?
Wieso ist [Ungläubiger] denn trotz seiner Erkenntnisse immer noch ein Unzufriedner?
Warum gibt er als "Befreiter" denn nicht längst ein positives Beispiel dafür ab, dass es den Menschen ohne Kirche besser geht?

Aber er ist halt auf einem PERSÖNLICHEN Kreuzzug. Er glaubt zu wissen, wogegen er ist. Aber wohin die Reise gehen soll, steht wohl noch nicht fest.

Also, wo bleibt die Vision für ein BESSERES Denken und Zusammenleben?
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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #7 am: 18.03.2012, 08:54 »
...
EINVERSTANDEN, der Vatikan lügt.
...
Also, wo bleibt die Vision für ein BESSERES Denken und Zusammenleben?

Es ist der Weg zum Humanismus. Im Humanismus steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt, zum Ziel gehören:

- Der soziale Staat
- Die soziale Welt
-- Die Versorgung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln
-- Die medizinische Versorgung der Weltbevölkerung
-- ...
- Die friedliche Regelung von Konflikten
- Die Geistesfreiheit
- Die Demokratie
- ...

« Letzte Änderung: 18.03.2012, 11:22 von Datko »
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Ungläubiger

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #8 am: 18.03.2012, 13:03 »
Antwort auf TW Müller:

Persönlicher Kreuzzug ist gut! Da war mal vor 2000 Jahren ein Typ namens Jesus auf dem Trip, der auszog, den Menschen das
Fürchten zu lehren. Dafür haben sie ihn ans Kreuz gehämmert und jetzt hängt er schon etliche Jahrhunderte bei seinem Papi rum.

Ich bin auch ausgezogen, den Menschen die Furcht vor dem Fürchten zu nehmen und den Kirchenfürsten Feuer unter ihren Hintern
zu machen. Ich schreibe auch den Bischöfen, allerdings bleiben die Schreiben unbeantwortet. Antwort erhalte ich von ehemaligen
Theologen, die mich in meinen Ansichten bestätigen und sehr interessant sind auch persönliche Gespräche hier im Ort mit Pfarrern
und Pastoren. Sie sind erstaunlicher Weise sehr atheistisch, nur sie betonen, wo sollen wir den hin? So leicht gibt man seinen Arbeitsplatz nicht auf. Verstehe ich. Jene Freunde sind es auch, die im Untergrund arbeiten. Ihr Glaube ist schon längst hin.
Wer sich nicht über das Christentum empört, kennt es nicht. Dr. Dr. Joachim Kahl 

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #9 am: 18.03.2012, 20:05 »
Das Glaubens- und Wertesystem jedes Menschen teilt sich doch in mindestens zwei Bereiche:
- Den Erklärungsversuch, wie die Welt ist und warum sie so ist.
- Werte und Visionen, wie man selbst und die anderen leben sollten.

Von daher ist mir das Stichwort "Humanismus" zu wenig. Aber auch Begriffe wie "Demokratie" oder "Sozial" sind derart unbestimmt, dass man sie fast völlig gegenläufig auslegen kann. Um diese Leitbegriffe greifbarer zu machen, bedürfen sie der Spezifizierung. Am besten sogar klar definierter Marker, an denen man den Grad der Zielerreichung ablesen kann.

Dass dies nicht so ganz einfach ist, wird am Beispiel "Ernährung" deutlich. Wäre das Ziel einer Ernährung der Weltbevölkerung bereits dann erreicht, wenn niemand mehr hungern muss? Oder wird eine "gesunde Ernährung" vorausgesetzt? Muss eine Wahl der Nahrungsmittel verbleiben oder würde eine industrielle Nährpaste mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien nebst hinreichender Wasseversorgung bereits ausreichen?
Selbst ein scheinbar so einfacher Begriff wie "Ernährung" bietet bei genauerem Hinsehen Raum für unterschiedliche Auslegungen.

Vielleicht reizt es ja auch den einen oder anderen Leser, die angerissenen Werte einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Stellen Sie doch mal einen Text ein, was SIE PERSÖNLICH z.B. unter "DEMOKRATIE" oder "SOZIAL-STAAT" verstehen. Was ist das MUSS, um vom Erreichen dieser Werte sprechen zu könne? Was wären KANN's, die die Werte zusätzlich verstärken und verbessern könnten? Aber, wo sind auch die Grenzen? Das Optimum dürfte weder bei 0% noch bei 100% liegen. Wo also wäre IHR PERSÖNLICHES Optimum z.B. an DEMOKRATIE oder SOZIALSTAAT oder RECHTSSTAAT?

@[Ungläubiger]
Warum gründen Sie eigentlich nicht eine atheistische Gemeinde? Zeigen Sie doch den Kirchen auf, dass es auch ohne sie geht, vielleicht sogar besser. Wenn jedoch alle nur kritisieren, dann jedoch das Feld des Miteinanders und des Sozialen den Kirchen überlassen, braucht sich niemand wundern, dass derjenige, der gern mit Menschen arbeiten möchte, vielleicht nur einen Posten als Seelsorger einer Kirche findet. Wo sind die kirchen-unabhängigen Vordenker, die REGELMÄSSIG mit den Menschen ihres Umkreises über Wertefragen diskutieren und diesen Hilfestellung und Anleitung für deren Sorgen und Nöten gibt? Wo sind die Macher, die außerhalb des Kirchensteuersystems die Gelder auftreiben, die notwendig sind, den Menschen Alternativen zur Kirche zu bieten?
« Letzte Änderung: 18.03.2012, 20:09 von TWMueller »
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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #10 am: 19.03.2012, 09:47 »
Eine atheistische Gemeinde ist nicht mehr notwendig, weil es schon eine ganze Reihe von atheistischen Interessengruppen gibt:
Ibka, Giordano-Bruno-Stiftung, Web-sites Prof. Wolfgang Klosterhalfen, Prof. Dr. Lüdemann, Dr. Horst Hermann, Dr. Karlheinz Deschner,
des weiteren gibt es genügend Fachliteratur: Hexenhammer, Warum ich kein Christ bin, Denn sie wissen nicht was sie glauben, Der Pfaffenspiegel, von der Verwüstung westindischer Länder, dazu bieten sich noch etliche tägliche Zeitungsartikel an, die auf das merkwürdige Kirchengebaren aufmerksam machen und dann noch das Heer der Atheisten und Kirchenausgetretenden, die dem von Gott verlassenen Verein Zunder geben. Grundtenor: Wasser predigen aber selbst Wein saufen! Ach du lieber Gott!?

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #11 am: 19.03.2012, 18:39 »
Schade, [Ungläubiger] kann wohl "Informationsquellen", "Interessenvertretungen" und "Gemeinden" nicht gedanklich auseinander halten.

Nichts gegen Literaturhinweise. So kann man sich, wenn man nicht nur einseitig liest, eine EIGENE Meinung bilden.

Nichts gegen Interessenvertretungen. Sie streben ein gemeinsames Ziel an und erhalten mehr Aufmerksamkeit, als engagierte Einzelpersonen.

Letztendlich sind es jedoch "Gemeinden" im Sinne von GEMEINSCHAFTEN vor Ort, die als unmittelbare Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Warum veranstaltet eine atheistische Gemeinde nicht gemeinsame Ethikstunden, in denen über Sinn und Werte gesprochen und diskutiert werden kann? Warum vermitteln sie nicht der Judend Grundlagen und Visionen eines vorurteilsfreien Zusammenlebens? Warum gründen sie keinen atheistischen Kindergarten, der es denjenigen, die an kirchlichen Einrichtungen kein Interesse haben, eine neutrale Alternative bieten? Warum wird es den Kirchen überlassen, Sozialarbeit vor Ort zu organisieren?

Und jetzt bitte nicht antworten: "Das ist doch Aufgabe des Staates."
Zum Teil mag das zutreffen, aber letztendlich sind WIR der Staat. Und ist es nicht gerade der Vorteil von ÖRTLICHEN Organisationen und GEMEINSCHAFTEN, näher am Menschen zu sein und nicht zu sehr von staatlicher Bürokratie abzuhängen? Und dass der Staat sich bereits aus finanziellen Gründen bei sozialen Angeboten sehr zurück hält, dürfte offensichtlich sein.

Aber [Ungläubigen] geht es wohl weniger um die Alternative zu religiösen Angeboten. Jedenfalls habe ich bislang fast ausschließlich Destruktives von ihm gelesen. Wo bleiben denn endlich mal die KONSTRUKTIVEN Vorschläge? Und bitte nicht gleich wieder zitieren, welcher kluge Mensch wann wie wo schon einen Vorschlag gemacht hat. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem EIGENEN GEDANKEN?
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Ungläubiger

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #12 am: 20.03.2012, 13:08 »
Also meine eigenen Gedanken stelle ich einmal so dar:

Ich bin Gott!

Ich kann sehen, hören, lesen, denken, atmen, sprechen, singen, essen, trinken, arbeiten, schreiben, basteln, musizieren, leben mit allen seinen Genüssen. Ich habe auch drei gesunde Jungen gezeugt. Das Herrgottle im Himmel nur einen! Darum bin ich viel besser als wie dieser erfundene Gott mit seinem missratenden Sohn!?! Wer will mir diese Gedanken streitig machen??? 
Ich verabscheue Gewalt, verachte menschenunwürdige Religionen und habe keinerlei Respekt vor kirchlichen Institutionen und Politikern,
die einen auf besonders christlich machen. Die sogenannten Moralapostel: es erübrigt sich eine Liste, sonst platzt der Computer und dann wird es wirklich tiefschwarz...
Zu amtierenden Theologen habe ich kein Vertrauen und benötige auch von denen keine Moralvorstellungen. Denn ich bin Gott! Ha,ha,ha!

Aha, schon wieder keine Gegenstimme von oben! Ist das nicht schön????

Ich danke für ihre Aufmerksamkeit, TW Müller!

TWMueller

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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #13 am: 20.03.2012, 20:20 »
Ob Lebensfreude und eigenständiges Denken schon zu einem "Gott" macht, mag bezweifelt werden. Dies insbesondere, da Atheisten ja gerade die Existens JEGLICHEN Gottes bestreiten. Wenn es jedoch KEINEN Gott gibt, kann auch KEIN Mensch ein Gott sein. Jeder, der als Atheist behauptet, (ein) Gott zu sein, würde logisch seine eigene Nichtexistenz zu beweisen versuchen.

Aber Denklogik beiseite. Ist es nicht toll in Deutschland zu leben?
Hätte sich jemand in der muslimischen Welt auch nur ansatzweise getraut, im Internet zu schreiben "Ich bin Gott", er wäre umgehend gesteinigt worden.
Bei aller Kritik an den noch störenden Auswüchsen kirchlichen Einflusses auf unsere Zivilgesellschaft, zumindest hinsichtlich der Meinungsfreiheit sind wir doch schon ein erhebliches Stück voran gekommen.

Und solange [Ungläubiger] nicht hofft, künftig von mir angebetet zu werden, darf er sich gern als (kleiner) Gott fühlen. Warten wir mal ab, welche Wunder- und Wohl-TATEN er künftig in seinem Umfeld vollbringt.
« Letzte Änderung: 20.03.2012, 20:22 von TWMueller »
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Re: Der Vatikan lügt
« Antwort #14 am: 20.03.2012, 21:01 »
Aber Denklogik beiseite. Ist es nicht toll in Deutschland zu leben?
Hätte sich jemand in der muslimischen Welt auch nur ansatzweise getraut, im Internet zu schreiben "Ich bin Gott", er wäre umgehend gesteinigt worden.

Christentum und Islam haben den selben fiktiven Gott ( und Teufel ), es ist der Gott Abrahams.
Siehe: http://www.monopole.de/Menschenbild-Vergleich-Humanismus-Christentum-Islam-Judentum-Abraham.html

Vor ein paar Jahrhunderten hätte bei uns die Aussage "Ich bin Gott" das Leben gekostet.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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