Autor Thema: regensburg-digital.de - „Der Vogelhändler“ am Stadttheater Charmant und ...  (Gelesen 2370 mal)

Datko

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Meine Kommentare zu: http://www.regensburg-digital.de/charmant-und-schelmisch/11122014

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Mich hätte eigentlich nur interessiert, wie hoch die Subventionen für den alten Käse sind!
In einem MZ-Artikel vom 26.07.2006 stand, dass jede Eintrittskarte für das Stadttheater mit 77 € subventioniert wird, schade um das viele Geld.

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 12. Dezember 2014 um 16:23 | #

Zu 14:28 und 15:13
Die Subventionen im Theaterbereich sind erschreckend hoch, sie sind ausgeufert! Ich will nicht über Subventionen Theater finanzieren.
Zitat: “Aber vielleicht 1-2x weniger ins Cinemaxx […]”
Wer ins Cinemaxx geht zahlt den Eintritt selbst, da gibt es keine Subventionen, beim Theater wird fast der gesamte Aufwand über Subventionen getragen.

Nehmen wir ein fiktives Beispiel:

Stadt A Subvention einer Theaterkarte

Gesamtausgaben: 20 Millionen
Öffentlicher Zuschuss: 18 Millionen
Besucherzahl: 150.000
Ausgaben pro Besucher: 133 €
Auslastung in der Spielzeit 12/13: 70%
Finanzieller Schaden pro Besucher: 120 €

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Zu peter grunmel14.12.14 09:06 - "Jeder Euro fürs Theater ist es wert! Mag jeder einzelne Stücke nicht mögen – es arbeiten zig Menschen Tag für Tag an einem Kulturangebot hinter und auf der Bühne."

Das verstösst gegen die Marktwirtschaft. Die Künstler des Stadttheaters gehen ihrem Hobby nach, das von uns über die Subventionen zwangsweise finanziert wird.
In der Marktwirtschaft kann ich selbst bestimmen, für was ich mein Geld ausgebe. Warum soll ich das Theater subventionieren?
« Letzte Änderung: 15.12.2014, 13:49 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
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kunnukun

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Zitat
es arbeiten zig Menschen Tag für Tag an einem Kulturangebot hinter und auf der Bühne."
Ja, dieses Argument ist natürlich daneben. Damit, dass in einem Bereich viele Leute arbeiten, ist nicht gerechtfertigt, das weiter zu bezahlen.    Das ist auch mein Problem. Ich arbeite seit einem halben Jahr im 'Ganztag' einer Grundschule. Den lehne ich ab. Ich finde nichts anderes, was mir noch erlauben würde, das zu tun, was ich im Leben schaffen will. Daher bin ich dort noch und suche weiter nach etwas, wo ich weniger Schaden anrichte als in der staatlichen Kinderbespaßung. Aber dass Geld in den Ganztag gesteckt wird, rechtfertigt ihn nicht.      Noch deutlicher ist die Misere in der 'Kulturbranche'.