Autor Thema: Kirchensteuer - Einzug durch das Finanzamt?  (Gelesen 3627 mal)

TWMueller

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Es ist wohl nur Wahlkampfgeklapper, aber die FDP hat in Sachsen die Frage aufgeworfen, ob die Finazämter auch weiterhin die Kirchensteuer berechnen und abwickeln soll.

Siehe hierzu:
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kirchensteuer-einzug-fdp/

Aber zum Glück ist diese "Steuer" ja relativ leicht zu "hinterziehen". Man muss sich nur von der Kirche verabschieden. Wer nicht aktiv am Gemeindeleben einer Glaubensrichtung teilnimmt, sollte überlegen, ob ein Kirchenaustritt nicht logisch und konsequent wäre. Statt dem Staat und der Kirche den Eingriff in den Geldbeutel zu erlauben, könnte man auch SELBST bestimmen, welche sozialen oder sonstigen Ziele oder Träger man finanziell unterstützen möchte. Statt mit 8% oder 9% der Einkommenssteuer ein Kirchensystem mit Mamon zu versorgen, wäre doch auch ein selbstbestimmtes Spenden möglich (und vielleicht sogar viel effektiver).
Thomas W. Müller
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Datko

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Re: Kirchensteuer - Einzug durch das Finanzamt?
« Antwort #1 am: 06.04.2013, 04:05 »
Es ist wohl nur Wahlkampfgeklapper, aber die FDP hat in Sachsen die Frage aufgeworfen, ob die Finazämter auch weiterhin die Kirchensteuer berechnen und abwickeln soll.

Siehe hierzu:
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kirchensteuer-einzug-fdp/

Aber zum Glück ist diese "Steuer" ja relativ leicht zu "hinterziehen". Man muss sich nur von der Kirche verabschieden. Wer nicht aktiv am Gemeindeleben einer Glaubensrichtung teilnimmt, sollte überlegen, ob ein Kirchenaustritt nicht logisch und konsequent wäre. Statt dem Staat und der Kirche den Eingriff in den Geldbeutel zu erlauben, könnte man auch SELBST bestimmen, welche sozialen oder sonstigen Ziele oder Träger man finanziell unterstützen möchte. Statt mit 8% oder 9% der Einkommenssteuer ein Kirchensystem mit Mamon zu versorgen, wäre doch auch ein selbstbestimmtes Spenden möglich (und vielleicht sogar viel effektiver).

Auch das besondere Kirchgeld, wenn die Kirchensteuer bei Nichtkirchenmitgliedern abkassiert wird, weil der Ehepartner einer Kirche angehört, kann man ausschalten. Man muss z.B. einer freigeistig orientierten Körperschaft des öffentlichen Rechts angehören, wie dem bfg Bayern, dann entfällt das besondere Kirchgeld.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchgeld_in_glaubensverschiedener_Ehe
« Letzte Änderung: 06.04.2013, 04:47 von Datko »
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Datko

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Re: Kirchensteuer - Einzug durch das Finanzamt?
« Antwort #2 am: 06.04.2013, 04:58 »
Aber zum Glück ist diese "Steuer" ja relativ leicht zu "hinterziehen". Man muss sich nur von der Kirche verabschieden. Wer nicht aktiv am Gemeindeleben einer Glaubensrichtung teilnimmt, sollte überlegen, ob ein Kirchenaustritt nicht logisch und konsequent wäre. Statt dem Staat und der Kirche den Eingriff in den Geldbeutel zu erlauben, könnte man auch SELBST bestimmen, welche sozialen oder sonstigen Ziele oder Träger man finanziell unterstützen möchte. Statt mit 8% oder 9% der Einkommenssteuer ein Kirchensystem mit Mamon zu versorgen, wäre doch auch ein selbstbestimmtes Spenden möglich (und vielleicht sogar viel effektiver).

Bei uns in Regensburg haben wir 2013 wieder massive Kirchenaustritte:

Die Kirchenaustritte entwickeln sich in Regensburg sehr gut: römisch-katholische Kirchenaustritte in Regensburg
Siehe: http://www.statistik.regensburg.de/informationen_u_zahlen/monatszahlen/

01.2010 – 37
01.2011 – 48
01.2012 – 52
01.2013 – 75  02.2013 – 85 03.2013 – 69

Es sollte zusammen mit den Austritten aus der evangelischen Kirche kein Problem sein, dieses Jahr über 1000 Kirchenaustritte in Regensburg zu erreichen.
In den ersten drei Monaten des Jahres waren es durchschnittlich 95 pro Monat.

« Letzte Änderung: 06.04.2013, 05:05 von Datko »
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Ungläubiger

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Re: Kirchensteuer - Einzug durch das Finanzamt?
« Antwort #3 am: 06.04.2013, 14:41 »
Endlich einmal wieder eine schöne Statistik und keine geschönte Statistik. Austreten ist etwas sehr schönes, Freiheit inbegriffen.