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Zusammenfassung

Autor: TWMueller
« am: 08.10.2013, 21:41 »

Aber sehr wahrscheinlich reicht es aus, die Daten der Firma unkenntlich zu machen.

Bitte nicht in VOREILENDEM GEHORSAM mehr schwärzen, als notwendig und sinnvoll.

Gerade bei GESCHÄFTSUNTERLAGEN ist es aus meiner Sicht unbedingt wichtig, dass klar wird, wer URHEBER eines Belegs ist. Und wenn z.B. PREISE verglichen werden, so muss doch ersichtlich sein, wer da was fordern will. Sonst kann ein WETTBEWERB oder MARKT nicht funktionieren. Gleiches gilt natürlich auch für Unterlagen oder Aussagen von POLITIKERN. Hier MUSS der Name stehen bleiben. Wie soll der WAHL-Bürger sich DEMOKRATISCH eine Meinung bilden können, wenn unklar bleibt WER FÜR WAS eintritt?

Schützenswert sind nur PERSÖNLICHE DATEN. Aber in den zu erwartenden Unterlagen sind solche Informationen von der Sache her wohl weniger wahrscheinlich.
Autor: Datko
« am: 08.10.2013, 16:32 »

Bitte schicken Sie mir Vorschläge für den Domainnamen des neuen Forums
webmaster@monopole.de
Wir sollten den Namen intern festlegen.
Autor: moni711
« am: 08.10.2013, 13:48 »

Hallo Datko,
gut, dass Sie noch nichts in Sachen Forum unternommen haben, ich habe noch einige Vorschläge.
Die Threads hier zum Thema würde ich dorthin verschieben und hier einen Hinweis zum neuen Forum platzieren.
Am wichtigsten kann noch dieser Thread werden:Kanalsanierungen: Diese Kosten drohen uns wirklich!
http://www.monopole.de/pruefung-abwasserleitung/httpwirsagennein-wordpress-com20121010kanalsanierungen-diese-kosten-drohe/
Dazu müssten Sie aber die Beschränkung aufheben, dass man nur 4 Bilder posten darf.

Dieser Thread könnte zu unserer stärksten Waffe werden.
Bürger könnten dort ihre überhöhten Kostenvoranschläge/Rechnungen posten.
Dafür würden wir werben, sobald Bürger wirklich zum Kanal-TÜV verpflichtet werden
und der juristische Kampf entgegen der Erwartungen der Bürgerinitiativen sowie "Haus & Grund Rheinland e.V." verloren wird.

Diese Belege sind der wunde Punkt der Branche.

Fair bleiben "liebe" Kanalsanierer, haltet Euch an die Propaganda Eurer Lobby, nach der die
Angaben der Bürgerinitiativen und auch der Medien, Kanal-TÜV 800 Euro und Sanierungen bis 15.000 Euro und mehr, Lügen sind.
Die Wahrheit findet ihren Weg ans Licht, schneller als Ihr unsere Straße frustriert wieder verlassen könnt, denn es braucht nur ein paar Mausklicks,
sagt dann ein kleiner dezenter Hinweis auf das neue Forum.

Die rechtlichen Regeln dazu müssen wir natürlich noch (er)klären.
Aber sehr wahrscheinlich reicht es aus, die Daten der Firma unkenntlich zu machen.
Autor: TWMueller
« am: 07.10.2013, 23:40 »

Egal ob in diesem oder einem neuen Forum, ich würde empfehlen, NEUE THEMEN mit Überschriften zu beginnen, die von Suchmaschinen besser gefunden werden können. Da die Problematik zudem LÄNDER-SACHE ist, wäre es wohl sinnvoll, pro Bundesland ein eigenes Thema zu eröffnen.

Also z.B.: "
- "Pflicht zur Kanalprüfung in NRW"
- "Pflicht zur Kanalprüfung in BAYERN"
...

Aber auch z.B.:
- "Pflicht zur Kanalprüfung - Technische Grundlagen" 
- "Pflicht zur Kanalprüfung - Einfluß der Wirtschaftslobby" 
- "Pflicht zur Kanalprüfung - Aufwand und Kosten" 

Gerade eine Trennung nach Bundesländern kann helfen, aufzuzeigen, wo am meisten übertrieben wird.
Autor: moni711
« am: 07.10.2013, 13:50 »


Nach wie vor, mein Tipp:
Es führt kein Weg an einem eingetragenen Verein vorbei!

Darauf die Antwort von WSG:
Einen Verein gibt es schon seit einiger Zeit, hat die angedachte Funktion bisher aber nicht erfüllen können wegen interner Querelen (DND – Dichtheitsprüfung Nein Danke! e.V.) . Viele der fast 80 lokalen Bürgerinitiativen kämpfen lieber eigenständig. Möglicherweise ist das derzeit noch der beste Weg, weil schnell, kostengünstig und ohne lähmenden Koordinierungsaufwand. Nicht zu unterschätzen ist, dass fast alle Inititiativen mit einem gemeinsamen Markenzeichen in dieser http://alles-dicht-in-nrw.de/index.php/markenzeichen/81-markenzeichen  oder leicht abgewandelter Form landauf-landab nach außen hin einen gemeinsamen Auftritt schaffen.




Ich kann auf Wunsch ein Spezial-Forum zur Problematik betreiben, wenn es gewünscht wird, es macht kaum Aufwand.

Zur Zeit betreibe ich:

datko.de
monopole.de
kontra-schornsteinfeger.de
freie-schornsteinfeger-wahl.de

Dieses Posting habe ich leider erst jetzt gesehen.
Ein eigenes Forum zum Thema wäre natürlich spitze. Den Link leite ich dann sofort an die Bürgerinitiativen weiter.
Danke auch für die Blogpräsentation.  :)
Autor: moni711
« am: 04.10.2013, 13:35 »

Das wäre klasse!

NRW sagt NEIN zum Kanal-TÜV
-Info & ProtestBlog-

http://nrwsagtnein.blogspot.de/

Dieser Blog enthält Infos und Links zum Thema Kanal-TÜV und auch Berichte und Belege zu den
Manipulationen der Politik und Öffentlichkeit durch die Kanallobby.
Außerdem wird erstmals klar nachgewiesen, dass die Politik mit der Kanalbranche verwickelt ist.

Infos Pro Kanal-TÜV für Bürger und Regierung kommen nachweislich vom IKT, einem Institut dass von der Branche finanziert wird.



Administrator: Joachim Datko
Ich habe 3 Einträge vorgenommen:
unter:
www.monopole.de (NEWS)
www.kontra-schornsteinfeger.de
www.freie-schornsteinfeger-wahl.de







Autor: Datko
« am: 03.10.2013, 20:19 »


Mein TIP wäre daher:
Die ZENTRALEN ASPEKTE der Problematik herausarbeiten.
Diese in SCHLAGWORTE fassen.
Durch ständige WIERDERHOLUNG ins BEWUSSTSEIN bringen
und BETROFFENHEIT erzeugen.
Und dann hilft nur noch BEHARRLICHKEIT, denn
STETER TROPFEN HÖHLT DEN STEIN !

Das mache ich in meinem Blog und auch in den Foren.

Hallo Moni711,
wenn Sie mir eine entsprechende Kernaussage
und den Link zu Ihrem Blog liefern, kann ich beides im NEWS-Feld (oben rechts) integrieren.
Autor: moni711
« am: 02.10.2013, 13:40 »


Mein TIP wäre daher:
Die ZENTRALEN ASPEKTE der Problematik herausarbeiten.
Diese in SCHLAGWORTE fassen.
Durch ständige WIERDERHOLUNG ins BEWUSSTSEIN bringen
und BETROFFENHEIT erzeugen.
Und dann hilft nur noch BEHARRLICHKEIT, denn
STETER TROPFEN HÖHLT DEN STEIN !

Das mache ich in meinem Blog und auch in den Foren.
Autor: TWMueller
« am: 01.10.2013, 23:46 »

Wo kann man am besten einen Diamanten verstecken?
In einem Scherbenhaufen.

Wenn es zu viel wird und alles ähnlich aussieht, erkennt man den Edelstein im Glas nicht mehr.

Leider ist es in der modernen Mediengesellschaft ähnlich. Wir werden überfüttert mit Themen und Meldungen. Und kaum hat man die Gedanken auf ein Problem gelenkt, wird man von etwas Anderem schon wieder in den Bann gezogen.

Deswegen funktioniert auch die Taktik des "Aussitzens" von Problemen durch die Politik so gut. Man muss nur dem ersten Impuls widerstehen, sich bereits auf den ersten Angriff äußern zu müssen. Man heuchelt Interesse und ruft notfalls eine Kommission ins Leben. Und dann wirkt die Zeit. Mit jedem Tag, der ins Land geht, sinkt das öffentliche Interesse. Und bereits nach kurzem Ausharren wird das Problem zur Nebensache.

Man kann aus dieser Erkenntnis verschiedene Folgerungen ziehen. Für mich hat sich ein Aspekt herauskristalisiert. Man darf sich nicht verzetteln und man muss auch den Mut haben, manches schlicht unbeachtet zu lassen. Nur die KONZENTRATION auf EIN oder WENIGE THEMEN verhindert, sich in Oberflächlichkeiten zu verlieren.

Eine andere Erkenntnis könnte jedoch auch sein, dass es in einer Informationsflut wichtig ist, mit BEHARRLICHKEIT immer und immer wieder die KERNAUSSAGE zu WIEDERHOLEN. EINE Meldung ist meist KEINE Meldung. Erst die permanente Wiederholung dringt durch die Schutzschicht, die sich die Menschen in einer Mediengesellschaft zugelegt haben.

Ein weiterer Aspekt besteht darin, auch komplexe und vernetzte Sachverhalte irgendwie so EINFACH zu fassen, dass sie von uninformierten Empfängern verarbeitet werden können. Dies wird meist nicht von Anfang an gelingen. Erst mit der Zeit kristallisieren sich die Gesichtspunkte heraus, die beim Zuhörer oder Leser die ACHTSAMKEIT erregen. Weniger kann also Mehr sein.

Ist das Interesse geweckt, kommt dem Gesichtspunkt der BETROFFENHEIT eine entscheidende Rolle zu. Ob bewußt oder unterbewußt, JEDER sortiert Informationen in "BETRIFFT MICH" und "BETRIFFT MICH (JETZT) NICHT". Wenn man jemanden fragt: "Weißt Du eigentlich, was DICH demnächst die Kontrolle DEINES Kanals kosten wird?", wird man vermutlich mehr BETROFFENHEIT erzeugen, als wenn man demjenigen eine umfangreiche wissenschaftliche Analyse zu den angesprochenen Umweltgesichtspunkten übergibt oder zumailt.

Mein TIP wäre daher:
Die ZENTRALEN ASPEKTE der Problematik herausarbeiten.
Diese in SCHLAGWORTE fassen.
Durch ständige WIERDERHOLUNG ins BEWUSSTSEIN bringen
und BETROFFENHEIT erzeugen.
Und dann hilft nur noch BEHARRLICHKEIT, denn
STETER TROPFEN HÖHLT DEN STEIN !
Autor: Datko
« am: 01.10.2013, 17:31 »


Auch finden wir keine Unterstützung bei den Medien. Anna hat alle wichtigen Medien in NRW und auch die überregionalen Medien über diese Skandale und natürlich auch über das Unrecht des Kanal-TÜVs allgemein informiert.
Es gab auch Unterstützung durch Mitstreiter für diese Mails. Alles ohne Erfolg.
Sonst ist sowas doch ein Topthema in den Medien: Manipulationen durch Lobbyisten+Unrecht das Existenzen bedroht. Ich verstehe das nicht.

Nach wie vor, mein Tipp:
Es führt kein Weg an einem eingetragenen Verein vorbei!

Ich kann auf Wunsch ein Spezial-Forum zur Problematik betreiben, wenn es gewünscht wird, es macht kaum Aufwand.

Zur Zeit betreibe ich:

datko.de
monopole.de
kontra-schornsteinfeger.de
freie-schornsteinfeger-wahl.de
Autor: moni711
« am: 01.10.2013, 14:10 »


Bürgerbeteiligung wird nicht länger zu unterdrücken sein. VERNUNFT und ARGUMENTE werden als Gegengewicht zu Lobby-Interessen zunehmen.

Zitat
All dies wird jedoch nur dann statt finden, wenn einige WENIGE anfangen, Andere hinzugewinnen und sich STRUKTUREN BÜRGERLICHER TEILHABE bilden. Der Anfang mag holperig sein, aber die Entwicklung ist in Zeiten des Internet nicht aufzuhalten.


Zitat
Wichtig für den Anfang ist jedoch, dass mehr und mehr Bürger anfangen, nicht länger brav Alles hinzunehmen, sondern die sich trauen, Dinge auch mal zu HINTERFRAGEN. Die Zukunft braucht keine Herde dummer Lemminge, die sich über die Klippe stürzt, sondern den wachen Geist, der in JEDEM denkenden Menschen nur darauf wartet, sich entfalten zu dürfen.

Leider bilden die Lemminge auch im modernen Internet die Mehrheit. So hoffnungsvoll Dein Posting hier auch klingt.
Dieses Forum ist das einzige(!) das auf unserer Seite ist.
Meist sind die User und Admins auf dem Umweltschutztrip. Nichts dagegen, wenn es sich um
eine wirkliche Gefahr für unsere Umwelt handelt. Aber das trifft hier ja nicht zu.
Die durchschauen ja noch nicht mal die Manipulation dieser Branche, wenn man es ihnen erklärt und Beweise vorlegt.

Meist aber herrscht Gleichgültigkeit vor.
Anstelle der früheren herrschenden Meinung, was "die da oben" beschließen, daran kann man eh nicht ändern, ist Gleichgültigkeit getreten, obwohl man heutzutage viel mehr Möglichkeiten hat, Unrecht entgegen zu treten.

Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen:
Sie tötet alles.

Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Noch nicht einmal die ganzen Skandale, wie die geplante Bestechung der Kommunalpolitiker,
die Verwicklung der Kanalbranche mit dem Umweltministerium und die nachgewiesenen Lügen
regen diese Leute auf.

Auch finden wir keine Unterstützung bei den Medien. Anna hat alle wichtigen Medien in NRW und auch die überregionalen Medien über diese Skandale und natürlich auch über das Unrecht des Kanal-TÜVs allgemein informiert.
Es gab auch Unterstützung durch Mitstreiter für diese Mails. Alles ohne Erfolg.
Sonst ist sowas doch ein Topthema in den Medien: Manipulationen durch Lobbyisten+Unrecht das Existenzen bedroht. Ich verstehe das nicht.

Aber auch unser Gegner kam nicht wirklich an bei den Medien. Denn die haben, um die Kanal-TÜV zu pushen, "Info"pakete versendet. Zum Glück wurde kaum oder auch gar nicht berichtet.

Vielleicht ist es für die Medien ein Spagat, sind sie auf unserer Seite, sind sie vermeintlich gegen die Umwelt. Auf Seiten der Kanalbranche sind sie Büttel der Lobby und zudem bürgerfeindlich; das Bild vom Anwalt der kleinen Leute bröckelt.

Sollte jemand Interesse an der Mailliste der Medien haben um es seinerseits mal zu versuchen, bitte PN an mich.
Autor: TWMueller
« am: 25.09.2013, 21:09 »

Bei aller berechtigten Kritik an unserem POLITISCHEN System ist doch etwas Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.

Mehr und mehr Bürger LERNEN aus den bisher gemachten Erfahrungen. Sie lassen sich nicht mehr so leicht wie früher übertölpeln mit Aussagen wie: "In der Praxis wird das weniger schlimm, als es auf dem Papier aussieht." Sie ERKENNEN, dass es in Wahrheit genau umgekehrt ist: Das Papier ist nur der Anfang und ES WIRD SCHLIMMER.

Die Bürger erkennen zunehmend, wie sie über den Tisch gezogen werden sollen. Die Bürger beginnen zu hinterfragen und ersten Widerstand zu zeigen. Sie werden sich zunehmend besser vernetzen und lernen, konzentriert und wirksam aufzutreten. Sie werden auch erreichen, dass DEMOKRATIE (mittelfristig) NEU DEFINIERT werden muss. Bürgerbeteiligung wird nicht länger zu unterdrücken sein. VERNUNFT und ARGUMENTE werden als Gegengewicht zu Lobby-Interessen zunehmen.

All dies wird jedoch nur dann statt finden, wenn einige WENIGE anfangen, Andere hinzugewinnen und sich STRUKTUREN BÜRGERLICHER TEILHABE bilden. Der Anfang mag holperig sein, aber die Entwicklung ist in Zeiten des Internet nicht aufzuhalten.

In diesem Sinn: DANKE an all diejenigen, die als VORREITER Probleme erkennen, benennen und öffentlich machen. DANKE an all diejenigen, die aus Idealismus AKTIV WERDEN und für Andere den Weg bereiten und VORBILD sind.

Nicht Jeder kann sich in einer arbeitsteiligen und quirligen Welt um Alles kümmern. Aber Jeder kann sich EIN Thema herausgreifen, in dem er sich einsetzt, unsere Gesellschaft BESSER, DEMOKRATISCHER und FREIER zu gestalten. Und aus vielen kleinen Mosaiksteinen wird schnell ein Bild werden.

Wichtig für den Anfang ist jedoch, dass mehr und mehr Bürger anfangen, nicht länger brav Alles hinzunehmen, sondern die sich trauen, Dinge auch mal zu HINTERFRAGEN. Die Zukunft braucht keine Herde dummer Lemminge, die sich über die Klippe stürzt, sondern den wachen Geist, der in JEDEM denkenden Menschen nur darauf wartet, sich entfalten zu dürfen.
Autor: WSG
« am: 24.09.2013, 22:20 »

Eine Kontamination des Grundwassers kann fast immer ausgeschlossen werden. Prof. Hepcke hat darüberhinaus fundiert und nachvollziehbar Berechnungen angestellt, nach denen eine normale Kläranlage mehr als das 400-fache dessen an Schadstoffen legal in unserer Oberflächen einleitet, als über Eventualleckagen privater Anschlussleitungen in das Erdreich gelangen könnte. Im gleichen Bericht stellt er fest, dass mehr als das 2000-fache an nicht abbaubaren Stoffen (Medikamente u.ä.) über die Kläranlagenabflüsse eingeleitet werden. Außerdem wurde in mehreren unabhängigen Studien belegt, dass eine Kontamination des Erdreichs nur innerhalb weniger Zentimeter um eine Schadstelle stattfindet und keine weitreichende Versickerung stattfindet. Nachzulesen u.a. hier http://alles-dicht-in-nrw.de/Depot/Vortrag-zu-P-61a-Referat-Version-6.02-BI-Ubach-Palenberg.pdf .
Eine Regelung wie in Deutschland wird derzeit von der EU ausdrücklich als unverhältnismäßig betrachtet. Wer weiß, wie lange noch. Das Glühlampenverbot wurde schließlich auch ursächlich von einem gewissen Sigmar Gabriel als damaligem deutschen Umweltminister initiiert (Diese interessante Information stammt übrigens aus einer Sendung von Plasberg's "Hart aber Fair").
Autor: TWMueller
« am: 24.09.2013, 20:15 »

Zunächst DANKE für die erläuternden Kommentare und Links.
Wie ich bereits an anderer Stelle ausführte, kann man den Gesamtkomplex zunächst in zwei wesentliche Teile splitten:
1. Problemstellung / Zielsetzung
2. Lösungsalternativen und Entscheidungskriterien

Wenn ich es bislang richtig verstanden habe, geht es doch um die Hausanschlüsse des Abwassers an das Kanalnetz. Hier soll eine Dichtigkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben werden.

Irgendwie fehlt mir bislang jedoch das "richtige" Problembewußtsein. Es geht doch wohl um das Abasser eines "normalen" Haushalts und nicht um besonders belastete Industrieabwässer. Ich stelle mit jetzt mal das Rohr vor, in dem das Abwasser (von Toilette, Dusche, Spüle etc.) vom Haus in den Abwasser-Kanal geleitet wird. Nun gut, trinken würde ich dieses Abwasser nicht, aber als besonders kontaminiert würde ich es auch nicht gerade einstufen. Wenn also jetzt das Rohr einen Riss hat oder eine Verbindung nicht mehr dicht ist, dann versickert ein (kleiner) Teil des Abwassers im Erdreich. Und (ganz naiv) würde ich jetzt erst mal sagen: "Na und?"

Irgendwie kommt es mir so vor, als wollten Theoretiker sich an Kleinigkeiten hochziehen, obwohl an anderen Stellen die Umwelt in völlig anderen Dimensionen belastet wird. Spült nicht jeder Regenschauer mehr Schwebstoffe ins Erdreich, als selbst bei größeren Löchern im Abwasserrohr je versickern können? Und handelt es sich denn (neben dem Wasser) überhaupt um Stoffe, die für Erdreich und Umwelt eine Gefahr darstellen? Wenn jemand in den Garten pinkelt, so ist dies sicher unhygienisch, aber die Düngung von Feldern mit Gülle ist doch ein recht zwingendes Argument, dass biologische Abfallprodukte nicht umweltschädlich sind.

Nun sind im Abwasser wohl auch Wasch- und Putzmittel und alles, was so im Haushalt ins Wasser gerät. Wenn alle Rohe und Kanäle dicht sind, gelangt all das in die Kläranlage. Dort wird ein Großteil der wasserfremden Stoffe biologisch abgebaut. Wenn jetzt jedoch etwas Abwasser in den Boden versickert, findet dann dort nicht ein vergleichbarer Prozeß statt? Nur halt nicht zentral im Klärwerk, sondern verteilt in Mini-Portionen.

Mich würde auch mal interessieren, von wieviel Prozent des Abwassers wird vermutet, dass es ins Erdreich gelangt? Und wie hoch wäre dann die Umweltbelastung mit nicht abbaubaren Stoffen, die zu einer Kontaminierung oder Gefährdung führen können? Welche Belastung oder Gefahr könnte durch diese in den Boden gelangten Stoffe entstehen?

Kurzum, wird hier nicht nach Kanonen gerufen, um auf theoretische Spatzen zu schießen, von denen man vermutet, sie könnten störend sein?
Oder anders ausgedrückt: Wird die Umwelt nicht durch die von einem Gesetz initiierten Papierberge, von Prüfern verfahrenen Spritmengen und Baunebenprodukten einer Sanierung stärker belastet, als durch hier und da etwas versickerndes Abwasser? Wird nicht zur Lösung eines (gedachten) Problems in Wirklichkeit ein viel größeres geschaffen?
Autor: moni711
« am: 24.09.2013, 14:19 »

@WSG, leider arbeitet die Branche daran, den Kanal-TÜV eben doch für alle verpflichtend einzuführen, wie wir es auch in diesem Forum dokumentiert haben. Den Link von Alles dicht in NRW zu posten, ist so eine gute Idee, nur leider dann nicht, wenn der Fragesteller sich nicht durch viele Seiten wühlen möchte. Irgendwie verständlich. Als Kurzfassung habe ich ja meinen Blog http://nrwsagtnein.blogspot.de/ ins Netz gestellt. Aber auch er ist natürlich "gewachsen"
Kurz ist eben bei solch einem Thema schwer umsetzbar.


Für mich und wohl auch viele andere Leser ist es jedoch schwer, genau nachvollziehen zu können, um was es KONKRET geht. Ich hätte daher die Bitte an jemanden, der sich hier schon eingearbeitet hat, mal einen kleinen ÜBERBLICK als Einstiegshilfe zum Thema ins Forum zu stellen.
Und mich persönlich würde noch interessieren, wieso sich eigentlich die LÄNDER für ZUSTÄNDIG ansehen. Wäre hier nicht der BUND gefragt (Art. 74 (1) GG Nr. 24 "Abfallwirtschaft" / Nr. 32 "Wasserhaushalt")?

Natürlich wird man viel Stoff zu all diesen Fragen irgendwo im Netz finden.
Einsteigern ins Thema wird es jedoch leichter gemacht, wenn ein KENNER mal die wesentlichen FAKTEN kurz und übersichtlich zusammenstellt. Und je besser informiert die Leser / Bürger sind, umso kompetenter können sie mitreden und sich ggf. EINMISCHEN.