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Kanalbranche: Komplott gegen Bürger!

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moni711:
Man kann es kaum glauben und doch ist es wahr:
Das Umweltministerium NRW's steht unter dem direkten Einfluss der Kanalbranche!

Es beauftragte das von der Kanalbranche finanzierte IKT die Bevölkerung über den Kanal-TÜV
zu informieren. Man kann sich denken, dass dies im Sinne der Kanalbranche geschieht.
"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing” Uralte traurige Realität.

Wo bleibt da die Neutralität und des Staates gegenüber der Wirtschaft?

Ein Riesensumpf von Verwicklungen und Manipulationen bis in die Regierung durch diese
Branche tut sich auf.

Bisher gilt die Pflicht zum Kanal-TÜV in den Wasserschutzgebieten, wo er allerdings
genauso überflüssig ist, wie außerhalb.
Das bestätigte Prof. Hepcke, Experte u.a. für Umwelt (Prof.), Entwässerungssysteme und Abwassertechnik, ausdrücklich.

Kanal-TÜV nur in den Wasserschutzgebieten ist der Kanalbranche zu wenig.
Sie wollen ihren geplanten Reibach in ganz NRW und auch in andere Bundesländer realisieren.
Ein Reibach von mehreren Milliarden Euro und für die Hausbesitzer Kosten bis zu 15.000 Euro,
was viele um ihre Existenz bringen wird.
Alle Infos und alle Belege sind in unserem Blog zu finden:
http://nrwsagtnein.blogspot.de

TWMueller:
WEHRET DEN ANFÄNGEN !
Hier scheint sich etwas zu entwickeln, das dem deutschen SCHORNSTEINFEGER-Wesen ähnelt. Aus einer scheinbaren Notwendigkeit heraus wird ein SYSTEM geschaffen, das dann seine EIGEN-DYNAMIK entwickeln wird.

Kann heute noch über NOTWENDIGKEITEN gestritten werden, verlagert sich die Argumentation dann in ein paar Jahren. Dann heißt es nämlich plötzlich: "Bedenken Sie den Verlust an Arbeitsplätzen in der Branche, wenn weniger gründlich gewartet und kontrolliert würde."

All die hübschen Forderungen nach "Sicherheit" und "Kontrollen" werden nur solange erhoben, wie es etwas zu verdienen gibt. Würden sich hieraus jedoch Pflichten oder gar Kosten für den STAAT ergeben, wäre die Argumentation schnell eine andere. Würde man die Kontrolle der Kanalisation der ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG übertragen, die dann nur den TATSACHLICHEN AUFWAND kostendeckend als GEBÜHREN weiter-berechnen dürfte, sähe die Sache vermutlich schon ganz anders aus.

FAZIT:
Gegen solche Entwicklungen muss man MÖGLICHST FRÜH vorgehen, sich vernetzen, Fachwissen sammeln und ÖFFENTLICHKEIT herstellen. Je länger man MAUSCHELEIEN zuläßt, um so schwerer wird man sie später wieder los.

Und wenn demnächst WAHL ist, sollte man vielleicht nicht unbedingt der PARTEI ein Kreuzchen geben, die am lautesten nach PRIVATISIERUNG ruft.

Wer mal erahnen mäöchte, as da so auf die deutschen Gebäude-Eigentümer zukommen kann, wenn man FEHLENTWICKLUNGEN nicht im Keim erstickt, sollte mal ins FORUM: http://www.kontra-schornsteinfeger.de schauen.

Datko:
Es ist schade, dass sich die Hausbesitzer- und Mietervereine nur halbherzig gegen die Abzocke bei den Wohnnebenkosten angagieren.

Es wäre gut, wenn man einen Verein mit dem Ziel gründen würde, die Wohnnebenkosten vor Abzocksystemen zu schützen, z.B. mit dem Namen:

Niedrige Wohnnebenkosten e.V.

moni711:
TWMueller:
--- Zitat ---All die hübschen Forderungen nach "Sicherheit" und "Kontrollen" werden nur solange erhoben, wie es etwas zu verdienen gibt. Würden sich hieraus jedoch Pflichten oder gar Kosten für den STAAT ergeben, wäre die Argumentation schnell eine andere. Würde man die Kontrolle der Kanalisation der ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG übertragen, die dann nur den TATSACHLICHEN AUFWAND kostendeckend als GEBÜHREN weiter-berechnen dürfte, sähe die Sache vermutlich schon ganz anders aus.
--- Ende Zitat ---

Genau so ist es!


--- Zitat ---Gegen solche Entwicklungen muss man MÖGLICHST FRÜH vorgehen, sich vernetzen, Fachwissen sammeln und ÖFFENTLICHKEIT herstellen. Je länger man MAUSCHELEIEN zuläßt, um so schwerer wird man sie später wieder los.

--- Ende Zitat ---

Genau das machen die Bürgerinitiativen. Aber es wird ja noch nicht mal einem Professor
geglaubt. Könnte ich noch verstehen, wenn er der einzige wäre, der die Unbedenklichkeit defekter Rohre festgestellt hätte, aber seine Ergebnisse wurden mehrfach von renommierten Wissenschaftlern bestätigt. Öffentlichkeit stellen wir her. Wir kommentieren in Zeitungen, Foren und Facebook. Nur leider interessiert es die Leute nicht sonderlich.
Die haben entweder kein Haus oder einen Esel im Keller.


--- Zitat ---Und wenn demnächst WAHL ist, sollte man vielleicht nicht unbedingt der PARTEI ein Kreuzchen geben, die am lautesten nach PRIVATISIERUNG ruft.
--- Ende Zitat ---

Ähm das wäre doch die FDP..die ist aber auf unserer Seite...erstmals auf Seiten der kleinen Leute.



--- Zitat von: Datko am 05.09.2013, 07:13 ---Es ist schade, dass sich die Hausbesitzer- und Mietervereine nur halbherzig gegen die Abzocke bei den Wohnnebenkosten angagieren.


--- Ende Zitat ---

Ja, die sind leider wirklich sehr halbherzig aber dieser Verein unterstützt unser Anliegen, unterstützt Musterklagen und hilft bei rechtlichen Schritten:
http://www.hausundgrund-rheinland.de/

TWMueller:

--- Zitat von: moni711 am 05.09.2013, 14:13 ---
--- Zitat von: TWMueller ---Und wenn demnächst WAHL ist, sollte man vielleicht nicht unbedingt der PARTEI ein Kreuzchen geben, die am lautesten nach PRIVATISIERUNG ruft.
--- Ende Zitat ---

Ähm das wäre doch die FDP..die ist aber auf unserer Seite...erstmals auf Seiten der kleinen Leute.
--- Ende Zitat ---

ACHTUNG FALLE !!!
Zwischen SAGEN und TUN liegen auch hier leider Welten.

Als es um eine grundlegende Reform des Schornsteinfeger-SONDER-Rechts in Deutschland ging, hatte die FDP sogar bei einer BERLINER Wahlveranstaltung plakatiert "Schornsteinfeger raus aus meinem Haus." NACH der Wahl jedoch war alles anders. Es war die FDP, die nicht nur die Gebühren erhöhte, sondern die auch eifrig an neuen Zuständigkeiten mitwirkte. Immerhin darf man nicht übersehen, dass der WIRTSCHAFTS-Minister, aus dessen Haus die KÜO (Kehr- und Überprüfungsordnung) stammt, von der FDP gestellt wird.

Daher: VORSICHT !!!
Im Wahlkampf wird FREIHEIT für die BÜRGER versprochen,
nach der Wahl wird hieraus erfahrungsgemäß jedoch schnell
eine Freiheit für das KAPITAL.

Mir ist KEIN Fall bekannt, in dem die FDP je auf UMSATZ verzichtet hätte, um Bürgerrechte schützen zu können. Sobald die FREIHEIT der Bürger schädlich für den VERDIENST der WIRTSCHAFT wäre, wird das Fähnlein der FDP sehr schnell in eine ANDERE RICHTUNG wehen.

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