Autor Thema: freiewelt.net - Die Zeitbombe Pensionssystem explodiert  (Gelesen 3800 mal)

Datko

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Mein Kommentar zu: http://www.freiewelt.net/die-zeitbombe-pensionssystem-explodiert-10057685/

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Keine Panik bei den Pensionen!

Es wird in Zukunft ein immer größerer Anteil der Pensionen aus allgemeinen Steuergeldern bezahlt. Durch die Rationalisierung sind genug Waren, ist genug Geld, zur sozialen Verteilung da. Wichtig ist ein dichtes Steuernetz, damit viel Geld in die Kasse kommt.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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Es wird in Zukunft ein immer größerer Anteil der Pensionen aus allgemeinen Steuergeldern bezahlt. Durch die Rationalisierung sind genug Waren, ist genug Geld, zur sozialen Verteilung da. Wichtig ist ein dichtes Steuernetz, damit viel Geld in die Kasse kommt.

Aber HOPPLA !
Hier wiederspricht sich der Kommentator selbst.

An anderer Stelle
http://www.monopole.de/parteien/freiewelt-net-pleite-rueckt-naeher-varoufakis-erhaelt-absage-von-den-usa/msg4630/?topicseen#msg4630
wird ausdrücklich GEGEN DIE LINKEN gewettert.

Was jedoch ist LINKER, als UNSPEZIFIZIERT auf eine ZUKÜNFTIGE UMVERTEILUNG zu setzen?

Und zudem kann eine solche (undurchdachte) UMVERTEILUNG via STEUERN gar nicht funktionieren. Eine RATIONELLERE PRODUKTION führt bei SINKENDEM NACHFRAGE-POTENTIAL zunächst zu SINKENDEN PREISEN. Man rettet erst den UMSATZ, in der Hoffnung, auf Dauer auch den GEWINN retten zu können. GRÖSSERER UMSATZ zu GERINGEREN GEWINN-MARGEN führt jedoch wieder zu RATIONALISIERUNGSDRUCK. Als wirksamster Ansatz wird wieder die Ressource "Mensch", als "Arbeitskraft" herangezogen werden. "Ohne Lohnverzicht oder Mehrarbeit ist die Zukunft des Unternehmens als Ganzes gefährdet. blah-blah-blah ..." Die UNTERNEHMER wollen IHREN GEWINN (IHRE ABSCHÖPFUNG der Wirtschaftsleistung) GLEICH halten. Die KAPITAL-RENDITE soll GESICHERT sein. Die Schere zwishen "ARM" und "REICH" wird weiter aufgehen.

Wer jedoch an die ERTRÄGE der KAPITAL-EIGNER heran will, wird als "LINKER" verteufelt. "UMVERTEILUNG" ist gut, aber nur dann, WENN ES LEDIGLICH DIE ANDEREN BETRIFFT. Die MITTELSCHICHT soll die PENSIONEN finanzieren. Das KAPITAL spielt derweil an der BÖRSE:
"Ich setze 1 Millionen Euro auf die Deutsche Bank."
"Nicht geht mehr."
"Gewonnen hat ..."
Und wer auch immer der GEWINNER sein wird, die BREITE BEVÖLKERUNG wird es wohl NICHT sein.
« Letzte Änderung: 08.04.2015, 21:21 von TWMueller »
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Wer jedoch an die ERTRÄGE der KAPITAL-EIGNER heran will, wird als "LINKER" verteufelt. "UMVERTEILUNG" ist gut, aber nur dann, WENN ES LEDIGLICH DIE ANDEREN BETRIFFT. Die MITTELSCHICHT soll die PENSIONEN finanzieren.

Die politische LINKE ist wirtschaftlich unfähig, sie macht nur kaputt und versklavt die Menschen, man denke an die DDR.

In der Sozialen Marktwirtschaft schöpft der Staat über die Steuer Geld (Waren) zur Verteilung ab.
Bei uns ist die breite Bevölkerung Gewinner. Das bestätigen die vielen Zuwanderer, die nach Deutschland kommen, um ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Es hat sich weltweit herumgesprochen, dass man hier gut verdienen kann und dass der Sozialstaat großzügig ist.

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Das KAPITAL spielt derweil an der BÖRSE:
"Ich setze 1 Millionen Euro auf die Deutsche Bank."
"Nicht geht mehr."
"Gewonnen hat ..."
Und wer auch immer der GEWINNER sein wird, die BREITE BEVÖLKERUNG wird es wohl NICHT sein.

Mit der Börse ist es so eine Sache. Es gibt grundsätzlich auch Verluste, nicht nur Gewinne. An vielen Stellen greift auch das Steuersystem zu. Und nachdem es eine Quellensteuer ist, kann sich niemand vor dem Steuerzahlen drücken, der Staat bekommt seinen Anteil gleich direkt überwiesen.

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Eine kleine Rechnung, für jemanden der ein hohes Einkommen hat:

1) Aktien für 10.000 € gekauft.
2) Großes Glück gehabt, diesmal kein Verlust, sondern ein Gewinn: Aktien für 12.000 € verkauft.

3) 2.000 € "Gewinn" --> Quellensteuer 500 € (25%) + Solidaritätszuschlag + 25,5 € + eventuell Kirchensteuer

4) Auszahlung: 1474,5 €

5) Zum Einkaufen gegangen und die 1474,5 € ausgegeben.
Für 1239,08 Netto "Ware bekommen", Mehrwertsteuer 235,42 € bei 19%
6) In der "Ware" sind dann noch viele andere Steuern enthalten, wie z.B. Lohnsteuer für das Personal.

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Eine kleine Rechnung, für jemanden, der ein sehr niedriges Einkommen hat.
Die obigen Steuern finanzieren den Sozialstaat.
Und irgendwo freut sich jemand, weil der Sozialstaat ihn nicht vergessen hat, sein Hartz IV ist am Konto angekommen.

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Ich erinnere mich noch an meine Besuche in der DDR, zu Schülerzeiten. Dort wollte man nicht einmal das eigene Geld, sondern Geld aus der Sozialen Marktwirtschaft.
« Letzte Änderung: 09.04.2015, 10:25 von Datko »
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Die politische LINKE ist wirtschaftlich unfähig, sie macht nur kaputt und versklavt die Menschen, man denke an die DDR.

Wer bitte ist "DIE POLITISCHE LINKE"?
Derart PAUSCHALES SCHUBLADEN-DENKEN bringt niemanden weiter!

Man kann EINZELEN FORDERUNGEN zur Diskussion stellen, aber doch nicht eine UNDEFINIERTE GRUPPE von Menschen PAUSCHAL diffamieren.

ICH bin ein LIBERALER, KONSERVATIVER LINKER.
Bin ICH jetzt automatisch "wirtschaftlich unfähig"?

In der Sozialen Marktwirtschaft schöpft der Staat über die Steuer Geld (Waren) zur Verteilung ab.

Was will uns der Autor damit sagen?
Welcher Staat erhebt denn KEINE STEUERN?

Aber das Problem wird ja im Folgenden sehr schön an einem Beispiel verdeutlicht.

Mit der Börse ist es so eine Sache. Es gibt grundsätzlich auch Verluste, nicht nur Gewinne. An vielen Stellen greift auch das Steuersystem zu. Und nachdem es eine Quellensteuer ist, kann sich niemand vor dem Steuerzahlen drücken, der Staat bekommt seinen Anteil gleich direkt überwiesen.

1) Aktien für 10.000 € gekauft.
2) Großes Glück gehabt, diesmal kein Verlust, sondern ein Gewinn: Aktien für 12.000 € verkauft.
3) 2.000 € "Gewinn" --> Quellensteuer 500 € (25%) + Solidaritätszuschlag + 25,5 € + eventuell Kirchensteuer

Frei nach der Naturwissenschaft, die den ENERGIE-ERHALTUNGS-SATZ kennt, kann man in der WIRTSCHAFT auch einen GELD-ERHALTUNGS-GRUNDSATZ formulieren:
Jedem GEWINN auf der einen Seite steht ein GLEICH HOHER VERLUST auf anderer Seite gegenüber.
Jede BILANZ kennt SOLL (Vermögenswerte) und HABEN (Vermögensquellen).

Alles, was irgendwo hingeht, muss ja irgendwo herkommen!
Geldscheine wachsen halt NICHT auf Bäumen.
Nur z.B. Zentralbanken, die einfach GELD DRUCKEN, vergrößern die GELDMENGE und senken somit die KAUFKRAFT (Inflation).

Das BEISPIEL mit den 25% Kapitalertragssteuern ist jedoch sehr anschaulich, warum TROTZ Steuererhebung eine UNGLEICHBEHANDLUNG (Bevorzugung der REICHEN) erfolgt.

Selbst derjenige, der NORMALE ERTRÄGE z.B. zu einem SPITZEN-Steuersatz von vielleicht 45% versteuern MÜSSTE, kommt bei KAPITAL-Erträgen mit 25% BILLIG davon. Hätte er das gleiche Geld mit SEINER HÄNDE ARBEIT erwirtschaftet, hätte er DEUTLICH MEHR STEUERN zahlen müssen.

Warum also wird ein LEISTUNGSLOSER ZINS- oder KAPITAL-GEWINN NIEDRIGER besteuert? Müsste nicht vielmehr der MENSCH, also ERWERBSEINKOMMEN steuerlich BEGÜNSTIGT werden?

Und warum läßt der STAAT (also WIR ALLE) es überhaupt zu, dass an BÖRSEN GEWETTET wird? GLÜCKSPIELE sind doch sonst VERBOTEN, zumindest stark reglementiert. Wette ich auf den Ausgang eines Fußballspiels, ist dies NICHT erlaubt. Wette ich auf den Wert von Soja im Herbst 2015 (Warentermingeschäft), bekomme ich für meinen denkbaren WETTGEWINN auch noch einen besonders günstigen Steuersatz (als Belohnung)? Ist dies wirklich das POLITISCHE ANREIZ-SYSTEM, das DIE BÜRGER wollen? Oder werden hier nicht vielleicht doch eher GESETZE FÜR KAPITAL-ELITEN gemacht?

Ich erinnere mich noch an meine Besuche in der DDR, zu Schülerzeiten. Dort wollte man nicht einmal das eigene Geld, sondern Geld aus der Sozialen Marktwirtschaft.

ICH (Ur-Westler) kenne die DDR sogar noch aus Zeiten VOR der Maueröffnung, da unsere Familie fast jährlich "im Osten" war.
Natürlich war die gute alte "DM" sehr begehrt, da man in InterShops damit auch Waren kaufen konnte, die es sonst nur schwer zu bekommen war.

Wenn man jedoch die POLITISCHE FÜHRUNG der DDR gefragt hätte, welche Wirtschaftsordnung sie denn habe, es wäre auch ungefähr der wenig aussagefähige Begriff der "sozialen Marktwirtschaft" gekommen.
Das ETIKETT sagt halt nur wenig über den INHALT der Flasche aus.

Das PROBLEM ist jedoch NICHT eine (ggf. staatliche) UMVERTEILUNG.
Das PROBLEM (aller sozialistischen, kommunistischen, aber kommend auch zentral-kapitalistischen Systeme) ist deren ZENTRALISIERUNG, der PLAN-Wirtschaft.

Eine zu stark ZENTRALISIERTE z.B. Europa-Politik, aber auch MEGA-Konzerne und SYSTEM-RELEVANTE BANKEN zeigen die gleichen NEGATIVEN Auswirkungen FEHLENDER FLEXIBILITÄT und VIELFALT.

Es spielt im Grunde gar KEINE ROLLE, ob LINKS oder RECHTS.
Es kommt nur darauf an, eine FREIHEIT in VIELFALT zu fördern.
« Letzte Änderung: 09.04.2015, 22:05 von TWMueller »
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Es spielt im Grunde gar KEINE ROLLE, ob LINKS oder RECHTS. Es kommt nur darauf an, eine FREIHEIT in VIELFALT zu fördern.

Wobei mein Leitbild noch darin besteht, dass ich mir viele schlaue Ingenieure und viel Kapital wünsche. Die Ingenieure sollen durch technische Innovationen immer bessere Maschinen entwickeln. Mit dem Kapital sollen dann große Fabriken entstehen, in denen Maschinen arbeiten, die es viel besser können als Menschen. Der Mensch ist nicht zum Arbeiten auf der Welt. Der Sozialstaat verteilt die Güter, indem er Steuern erhebt und einen Großteil des Geldes verteilt.

Linke Wirtschaftspolitik besteht darin, die Wirtschaft abzuwürgen und die Bevölkerung zu verarmen.  Und damit die Menschen nicht mit den Beinen abstimmen, wird ein großer Zaun um dieses Wirtschaftsgebiet gezogen.
« Letzte Änderung: 10.04.2015, 16:24 von Datko »
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Linke Wirtschaftspolitik besteht darin, die Wirtschaft abzuwürgen und die Bevölkerung zu verarmen.  Und damit die Menschen nicht mit den Beinen abstimmen, wird ein großer Zaun um dieses Wirtschaftsgebiet gezogen.

Also MIR ist keine Forderung irgend einer LINKEN PARTEI oder VEREINIGUNG bekannt, die eine "WIRTSCHAFT ABWÜRGEN" will.

Gefordert wird lediglich eine GERECHTERE VERTEILUNG der ERWIRTSCHAFTETEN ERTRÄGE. Warum soll der Eigentümer des Hammers MEHR Gewinn beanspruchen dürfen, als der Handwerker, der mit diesem Hammer ein Werk schafft?

Gerade bei großen KAPITAL-GESELLSCHAFTEN tragen die Kapitaleigner (Aktionäre) doch praktisch persönlich NICHTS dazu bei, dass DIENSTELISTUNGEN erbracht oder WAREN PRODUZIERT werden. Sie stellen lediglich KAPITAL zur Verfügung. Dieses soll ruhig ANGEMESSEN verzinst werden. Aber wo liegt denn der Unterschied, ob ein Unternehmen sich z.B. 1 Millionen Euro bei der Bank als KREDIT leiht (und hierfür ZINSEN zahlt) oder ob der gleiche Betrag in kleinen Portionen via AKTIEN eingesammelt wird?

Selbst die LEITUNGSFUNKTIONEN großer Aktiengesellschaften übernimmt in der Regel ein ANGESTELLTER VORSTAND (GESCHÄFTSFÜHRER).

LINKE Forderungen nach GERECHTER GEWINN-VERTEILUNG sind somit SOZIALE FORDERUNGEN.

Dies hat NICHTS mit den angeblich "sozialistischen" oder "kummunistischen" Staaten zu tun. Schaut man dort etwas genauer hin, wird man schnell feststellen, dass gerade diese die LINKEN FORDERUNGEN eben NICHT erfüllen. Diese Staaten sind in der Regel eher DIKTATUREN einer PARTEI-ELITE. Die WIRTSCHAFTLICHEN Probleme derartiger Staaten kommen folglich von der ZENTRALISTISCHEN MACHT-STRUKTUR. Eine DIKTATUR hat jedoch weder etwas mit LINKS noch mit RECHTS zu tun. DIKTATUREN (gleich welcher Ausprägung) sind eben MONOPOLE, maximal OLIGOPOLE, die der FREIEN ENTFALTUNG DER MENSCHEN im Wege stehen. DIKTATORISCH ZENTRALISTISCHEN SYSTEMEN fehlt einfach die FLEXIBILITÄT DER VIELFALT.

P.S.
Nur mal so als "philosophische" These:
Ohne Mangel und Probleme fehlen den Menschen die ANREIZE des Lebens. Ein gewisses Maß an Unzulänglichkeiten ist STRATEGISCH somit sogar NOTWENDIG, um ein SINNVOLLES Leben führen zu können.
Wer dauerhaft "wunschlos glücklich" versorgt würde, könnte sich auch direkt in den Sarg legen.

Wenn ein Tier keine Feinde hätte, vor denen es weglaufen müsste, und ihm das Futter direkt vor dem Maul wachsen würde, die Natur würde per EVOLUTION dafür sorgen, dass seine Beine verkümmern und verschwinden. Im nächsten Schritt würde aber auch die ganze Art überflüssig. Denn sie würde ja NICHTS mehr zum LEBEN, zur weiteren EVOLUTION beitragen.
« Letzte Änderung: 11.04.2015, 00:02 von TWMueller »
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Also MIR ist keine Forderung irgend einer LINKEN PARTEI oder VEREINIGUNG bekannt, die eine "WIRTSCHAFT ABWÜRGEN" will.

Gefordert wird lediglich eine GERECHTERE VERTEILUNG der ERWIRTSCHAFTETEN ERTRÄGE. Warum soll der Eigentümer des Hammers MEHR Gewinn beanspruchen dürfen, als der Handwerker, der mit diesem Hammer ein Werk schafft?

Heute geht es nicht mehr sosehr um den einfachen "Hammer", sondern um hochkomplexe und teure Maschinen.

Der politischen Linken werfe ich vor, dass sie zu wenig Ahnung von dem hat, was heute in den Fabriken und Konzernen los ist. Die Spezialität der politischen Linken ist das endlose Labern.


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Heute geht es nicht mehr sosehr um den einfachen "Hammer", sondern um hochkomplexe und teure Maschinen.

Der politischen Linken werfe ich vor, dass sie zu wenig Ahnung von dem hat, was heute in den Fabriken und Konzernen los ist. Die Spezialität der politischen Linken ist das endlose Labern.

Der "Hammer" ist ein Synonym für jegliche Art betriebswirtschaftlicher PRODUKTIONSMITTEL.

Die LINKEN halten sich folglich von Fabriken und Konzernen fern.
WO ist diese Spezies denn dann anzutreffen?

Und alle BRAUN-ÄUGIGEN sind treu und zuverlässig,
alle BLONDEN sind kühl und distanziert,
alle, die KLEINER als 1,60 m sind, haben Minderwertigkeitskomplexe,
alle BAYERN verbringen die Freizeit im Bierzelt,
alle RECHTEN zünden Wohnheime an,
alle ... machen dies oder das ? ? ? ?

Es gibt ebenso wenig DIE LINKEN, wie es DIE BAYERN gibt.
Es kann vielmehr nur um EINZELNE, KONKRETE FORDERUNGEN gehen.
Diese sollte man jedoch auch hinreichend GENAU BENENNEN.

Handelt es sich um eine wissenschaftliche Studie oder lediglich um Diffamierung? Dem Titel nach - "Pegida Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?" - geht es um eine emotionale Bewertung.

Ersetze "PEGIDA" durch "DIE LINKE" !
Ist die geäußerte Kritik dann "WISSENSCHAFTLICHE STUDIE" oder "DIFFAMIERUNG"?
Ist die geäußerte Kritik SACHLICH BEGRÜNDET oder nur eine "EMOTIONALE BEWERTUNG"?
« Letzte Änderung: 12.04.2015, 22:20 von TWMueller »
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Heute geht es nicht mehr sosehr um den einfachen "Hammer", sondern um hochkomplexe und teure Maschinen.

Der politischen Linken werfe ich vor, dass sie zu wenig Ahnung von dem hat, was heute in den Fabriken und Konzernen los ist. Die Spezialität der politischen Linken ist das endlose Labern.
Der "Hammer" ist ein Synonym für jegliche Art betriebswirtschaftlicher PRODUKTIONSMITTEL.

Der "Hammer" ist völlig ungeeignet, heutige Produktionsmittel zu symbolisieren. Unsere Fabriken, denen wir den Wohlstand verdanken, sind hoch technisiert.

Der "Hammer" spuckt heute lediglich noch in den Köpfen der LINKEN als Symbol ihrer Rückständigkeit herum. Der Hammer als Symbol ist noch ein Überbleibsel aus der Zeit von "Hammer und Sichel".

« Letzte Änderung: 13.04.2015, 07:58 von Datko »
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Der "Hammer" ist völlig ungeeignet, heutige Produktionsmittel zu symbolisieren. Unsere Fabriken, denen wir den Wohlstand verdanken, sind hoch technisiert.

Der "Hammer" spuckt heute lediglich noch in den Köpfen der LINKEN als Symbol ihrer Rückständigkeit herum. Der Hammer als Symbol ist noch ein Überbleibsel aus der Zeit von "Hammer und Sichel".

Erstaunlich, wie unterschiedlich der Begriff "Hammer" assoziiert werden kann.
Für MICH ist dies eines der ersten Werkzeuge, die von Menschen genutzt wurden. Also ein fundamentales SYNONYM für WERKZEUGE und ARBEITSMITTEL.

Die Assoziationskette "Hammer" - "Hammer und Sichel" - "Sozialismus" erinnert mich an einen Rohrschachtest. Das ist dieses freie Assoziieren nach Tintenkleksen und ein psychologisches Mittel, auf unterbewußte PRÄGUNGEN und VORURTEILE schliessen zu können.

Vielleicht sollte das ZDF den Titel "Hammer der Woche" beim Länderspiegel in "Klopfer der Woche" ändern, um nicht in den Verdacht zu geraten, ein LINKS-orientiertes, SOZIALISTISCH angehauchtes Magazin zu sein.

Vielleicht sollte die große Baumarktkette, die mit dem "Hammer-Preis" wirbt, diesen in "Säge-Preis" abändern, damit die Leute nicht vermuten, es ginge um die Verteilung von Gütern des Bau- und Reparaturbedarfs an die werktätige Bevölkerung.

Aber, Scherz beiseite. Ein "Physiker und Philosph" sollte doch die elemetaren Grundlagen "wissenschaftlicher" Analytik kennen. Ein "Wissenschaftler" sollte doch jemand sein, der "Wissen" "schafft". Das unreflektierte Wiederholen von vorgefassten MEINUNGEN, sowie Behauptungen von VORURTEILEN ohne hinreichende DEFINITION der verwendeten Begriffe und ohne jegliche SACHLICHE BEGRÜNDUNG haben mit WISSENSCHAFTLICHER DISTANZ nichts zu tun. Das ist bestenfalls RHETORISCHE POLEMIK, das sind VERNEBELNDE PAROLEN, die bestenfalls geeignet sind, Denkansätze AUSZUGRENZEN.

Ist es nicht vielmehr gerade das HAUPT-PROBLEM unserer Welt, dass viel zu viele Menschen in IHREN PRÄGUNGEN und VORURTEILEN GEFANGEN sind und bleiben? Statt GEMEINSAMKEITEN und LÖSUNGEN zu suchen, wird doch häufig lediglich die EIGENE MEINUNG verteidigt. "Ich habe RECHT - Alle Anderen müssen sich irren." "ICH bin gut - Die Anderen machen die Fehler."

Und schon kämpfen (zumindest in den Köpfen) DIE LINKEN gegen DIE RECHTEN, DIE INLÄNDER gegen DIE AUSLÄNDER, DIE CHRISTEN gegen DIE MOSLEMS, DIE REICHENgegen DIE ARMEN und ... und ... und ...

Wäre es nicht dringend an der Zeit, die VORURTEILE mal zu durchbrechen und die GEMEINSAMEN ZIELE (mit wissenschaftlicher Distanz) ins Auge zu fassen?

DENKEN heißt, sich selber Fragen zu stellen.
Wäre es nicht ein guter DENK-Ansatz, wenn JEDER damit anfängt, mal die BEGRIFFE zu hinterfragen, die man häufig einfach so (und mit vielen Vorurteilen behaftet) verwendet? Was ist denn "EIN LINKER"? Warum funktioniert "SOZIALISMUS" denn nicht? Welche ZIEL verfolgen denn die Anderen? Sind dies denn wirklich ANDERE ABSICHTEN, als diejenigen, die ICH verfolge? Oder suchen vielleicht nur VIELE INDIVIDUEN auf unterschiedlichen Wegen ÄHNLICHE ERGEBNISSE?

Zitat von: WIKIPEDIA
...
Wer ernsthaft philosophiert, stellt kritische Fragen an die ihn umgebende Welt und lässt sich im Idealfall nicht so leicht täuschen oder manipulieren. Das kritische Potenzial der Philosophie liegt im Hinterfragen der gesellschaftlichen Verhältnisse ebenso wie in einer Relativierung der Ansprüche von Wissenschaften und Religionen. Hierbei beschränkt sich die Philosophie nicht auf die kritische Analyse, sondern sie liefert auch konstruktive Beiträge, ...
Thomas W. Müller
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Datko

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Re: freiewelt.net - Die Zeitbombe Pensionssystem explodiert
« Antwort #10 am: 15.04.2015, 12:06 »

Zitat von: WIKIPEDIA
...
Wer ernsthaft philosophiert, stellt kritische Fragen an die ihn umgebende Welt und lässt sich im Idealfall nicht so leicht täuschen oder manipulieren. Das kritische Potenzial der Philosophie liegt im Hinterfragen der gesellschaftlichen Verhältnisse ebenso wie in einer Relativierung der Ansprüche von Wissenschaften und Religionen. Hierbei beschränkt sich die Philosophie nicht auf die kritische Analyse, sondern sie liefert auch konstruktive Beiträge, ...

Damit darf ich auf meinen Start-Beitrag zurückgehen, der ist konstruktiv.

Keine Panik bei den Pensionen!

Es wird in Zukunft ein immer größerer Anteil der Pensionen aus allgemeinen Steuergeldern bezahlt. Durch die Rationalisierung sind genug Waren, ist genug Geld, zur sozialen Verteilung da. Wichtig ist ein dichtes Steuernetz, damit viel Geld in die Kasse kommt.
« Letzte Änderung: 15.04.2015, 12:09 von Datko »
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Re: freiewelt.net - Die Zeitbombe Pensionssystem explodiert
« Antwort #11 am: 15.04.2015, 22:16 »
Meine vorherige Kritik richtete sich auch mehr gegen die (aus meiner Sicht) zu PAUSCHALEN Verwendung von Begriffen wie "DIE LINKEN".

Ich möchte aber das Ausgangsthema gern auch noch aufgreifen.
Natürlich ist es IMMER eine Frage, wo das Geld herkommt, das für irgend einen Zweck (hier RENTEN und PENSIONEN) ausgegeben werden soll.

Ich möchte jedoch auch mal zur Diskussion stellen, ob ein ALTERS-EINKOMMEN denn überhaupt eine AUFGABE DES STAATES ist.

Es ist hierbei zweifelsfrei eine STAATLICHE AUFGABE, in einem SOZIALEN Gemeinwesen, die DASEINS-VORSORGE für ALLE BÜRGER zu gewährleisten. Niemand soll auf der Strasse leben MÜSSEN oder HUNGER LEIDEN. Darüber hinaus wird KLEIDUNG benötigt und all das, was wir zur TEILNAHME AM SOZIALEN LEBEN benötigen.

Es ist folglich eine AUFGABE DES STAATES eine FINANZIELLE GRUNDVERSORGUNG auch im Alter zu gewährleisten. Aber ist es denn auch Aufgabe des Gemeinwesens eine STATUS-Sicherung zu organisieren? Und hierbei erscheint es mir gleichgültig, ob all das, was ÜBER EINE GRUNDVERSORGUNG HINAUS geht, mit PFLICHT-BEITRÄGEN oder aus STEUERMITTELN finanziert wird.

Nehmen wir mal runde Beträge an. Wenn also eine GRUNDVERSORGUNG eines Alleinstehenden vielleicht 1.000,- Euro im Monat betragen würde, mit welchem RECHT kümmert sich der STAAT dann um alle BETRÄGE, die darüber HINAUS gehen? Wenn ein RENTNER oder PENSIONÄR also z.B. 2.000,- Euro im Monat erhält, so werden die ZWEITEN 1.000,- Euro doch NICHT ausgezahlt, um SOZIALE NOT zu vermeiden. Warum darf der STAAT also PFLICHT-BEITRÄGE erheben oder STEUERN KASSIEREN, um MEHR EINKOMMEN auszuzahlen?

Artikel 2 unseres Grundgesetzes spricht von der FREIEN ENTFALTUNG DER PERSÖNLICHKEIT. Der STAAT darf hier natürlich VORSORGEND Gesetze erlassen, um z.B. einer WIRTSCHAFTLICHEN NOT im Alter vorzubeugen. Aber darf er auch die Bürger durch PFLICHT-BEITRÄGE und STEUERMITTEL zu einem HÖHEREN EINKOMMEN ZWINGEN ?

Eigentlich dürfte der STAAT doch nur eine GRUNDSICHERUNG gesetzlich regeln. Alles, was DARÜBER hinaus geht, wäre jedoch der DISPOSITIONSFREIHEIT DES EINZELNEN zu überlassen.

Es ist eben NICHT Aufgabe des Gesetzgebers, FÜR WOHLSTAND zu sorgen,
es ist NUR Aufgabe des GEMEINWESENS, Vorsorge für NOTLAGEN zu treffen.

Müssten folglich nicht ALLE BEITRÄGE, die für eine ALTERSVERSORGUNG dienen sollen, die ÜBER DER GRUNDVERSORGUNG liegt, auf FREIWILLIGER BASIS im ERMESSEN des EINZELENEN BÜRGERS gestellt werden? Wo ist die RECHTSGRUNDLAGE, dass der STAAT die BÜRGER zu LUXUS-RENTEN ZWINGEN darf?

Und damit kommt dann natürlich die GRUNDSATZFRAGE auf, wieviel FREMD-BESTIMMUNG muss der Einzelne hinnehmen, wieviel SELBST-BESTIMMUNG garantiert unsere "VERFASSUNG"?

Und nur, um einer DENK-FALLE vorzubeugen. Es geht NICHT darum, z.B. Arbeitgeber-Beiträge zur Sozialversicherung einzusparen. Es wäre jedoch geboten, dass die heutigen BRUTTO-Arbeitskosten (inkl. AG-Anteil) an den Arbeitnehmer ausgezahlt würden. Der Arbeitnehmer als BÜRGER zahlt dann von diesem (HÖHEREN) Einkommen die PFLICHT-Beiträge, die NOTWENDIG sind, um ALLEN eine GRUNDVERSORGUNG garantieren zu können. Jegliche BESSER-Versicherung muss dem EINZELNEN dann jedoch SELBST überlassen bleiben. Die KOSTEN für die WIRTSCHAFT bleiben IDENTISCH. Nur der EINZELEN hat mehr FREIHEIT, ob er SEIN Geld lieber AUSGEBEN oder ANSPAREN möchte. Der Eine will eben lieber HEUTE LEBEN und im Alter darben, ein Anderer lebt lieber JETZT BESCHEIDENER und hat dann mehr finanzielle Mittel im Alter (wenn er sich nicht vorzeitig von der Bühne des finanziellen Lebens verabschiedet).

Sollte man es also nicht dem INDIVIDUUM überlassen, wie er SEIN Leben gestalten und einteilen will? Aber, wie gesagt, in NOT wird der Einzelne selbst dann nicht geraten, wenn er alles verdiente Geld mit vollen Händen ausgeben würde. Die GRUNDVERSORGUNG ist durch BEIRÄGE und STEUERMITTEL (Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg einer Volkswirtschaft) ja GESICHERT. 
« Letzte Änderung: 15.04.2015, 22:39 von TWMueller »
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