Autor Thema: freiewelt.net - Die SPD schafft sich ab  (Gelesen 308 mal)

Joachim Datko

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freiewelt.net - Die SPD schafft sich ab
« am: 25.05.2016, 09:14 »
Mein Kommentar zu: http://www.freiewelt.net/blog/die-spd-schafft-sich-ab-10067026/

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Meiner Ansicht nach wimmelt es im Artikel von Denkfehlern.

Ihr Ergebnis der Analyse: "Deutschland braucht wieder einen Staat, der sich auf wenige Kernaufgaben konzentriert und das Abgabenniveau insbesondere für den arbeitenden Mittelstand senkt. Die Interessen der Schaffenden müssen zukünftig wieder eine Stimme erhalten. Solche funktionslos gewordenen Parteien wie die SPD werden schrumpfen oder ganz untergehen."

Deutschland ist ein sehr erfolgreicher Staat. Das verdanken wir auch der Wirtschaftspolitk der SPD. Die Regierung Schröder hatte viele wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Es kommen viele Menschen aus aller Welt, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Deutschland erwirtschaftet schon langjährig hohe Leistungsbilanzüberschüsse, 2015 ungefähr 250 Milliarden Euro. Den Menschen geht es in der Regel sehr gut. Diejenigen, die glauben, ihr Wohlstand beruhe nur auf der eigenen Arbeit, täuschen sich.

Es gibt immer weniger Menschen, die in einem primären Bereich arbeiten, da die eigentliche Arbeit von Computern und Robotern erledigt wird. Je weiter die Rationalisierung die primäre Arbeit abbaut, desto größer sind die Abgaben. Der Sozialstaat hat die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Staaten, die sich auf Kernaufgaben konzentrieren, laufen Gefahr, dass ein Großteil der Menschen verelendet.

Ich bin gerne bereit, eine Lanze für die soziale Marktwirtschaft zu brechen.

Die SPD hat durch die LINKE einen Flügel verloren und ist bei jetzt ungefähr 20 % immer noch eine der großen Parteien, mit einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe. Man denke an die Einführung des Mindestlohns.
« Letzte Änderung: 25.05.2016, 09:24 von Joachim Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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