Autor Thema: freiewelt.net Kirchenaustritte – ein riesiges Potenzial  (Gelesen 1562 mal)

Datko

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von Joachim Datko

Kirchenaustritte – ein riesiges Potenzial

Die meisten Christen wurden gegen ihr Selbstbestimmungsrecht als Kleinkinder durch die Taufe Kirchenmitglieder. Daher gibt es in Deutschland Millionen "Christen", die keinen inneren Bezug zum Glauben haben. Sie sind potenzielle Kandidaten für den Kirchenaustritt.

Bildung kontra Glauben

Wegen der steigenden wissenschaftlichen Bildung sind mystische Gottes- und Teufelsgeschichten immer weniger vermittelbar. Die abrahamitische Gottesvorstellung der Juden, Christen und Mohammedaner ist aus der vorwissenschaftlichen Zeit, als man nicht erklärbare Phänomene dem Wirken von Geistern und Göttern zuordnete. Wenn heute z.B. eine Epidemie auszubrechen droht, ruft man nicht nach einem Priester, der seines Gottes Zorn durch Gebete besänftigt, sondern nach Wissenschaftlern, die die Ursache herausfinden sollen. Erkrankte Menschen vertrauen nicht auf Gebete, sondern auf die Kompetenz von Ärzten und die Wirkung von Medikamenten. Wenn die Donau bei uns in Regensburg Hochwasser führt, verlässt man sich auf die mobilen Schutzwände aus Metall. Priester können da nicht helfen, sie sind außen vor. Wenn jemand lahmt, dann geht er nicht zu einem angeblich wundertätigen Wanderprediger, die es heute auch nicht mehr gibt, sondern zum Orthopäden.

Bischöfe – Leben wie die Maden im Speck

Dieser Tage ist vielen Menschen bewusst geworden, dass die großen christlichen Kirchen in Deutschland viele dicke Geldsäcke haben. Da wird eingesackt, was irgendwie greifbar ist. Ein Großteil der evangelischen und römisch-katholischen Bischöfe erhält von den Bundesländern Gehälter von über 8.000 € im Monat und lamentiert über die Armut in der Gesellschaft. Dieses Verhalten haben sie aus einem ihrer “Heiligen Bücher” gelernt, sie nennen es Pharisäertum. Und wer schon so ein dickes Gehalt auf Kosten aller Bürger hat, lässt sich auch noch beim Wohnen einiges auf fremde Kosten zukommen. Man denke an die teure Badewanne in Limburg. Noch dazu wurde die Wanne vom Bischof nicht selbst bezahlt, sondern aus einer der vielen Kassen der r.-k. Kirche. So spült z.B. die Kirchensteuer jedes Jahr Milliarden in die Geldsäcke der beiden großen Kirchen. Wenn ein einfacher Bürger eine neue Wanne braucht, muss er sie selbst bezahlen.

Der r.-k. Bischof Mixa hatte seinen ersten Bischofsring, ein teures Stück, in einer Waisenhauskasse abgesetzt. Eine Frau versicherte gegenüber dem Ermittler, dass Mixa ihr in der Kindheit angedroht hatte: “Ich möchte, dass du mich niemals vergisst. Dazu werde ich deine Zukunft ruinieren.” So das bittere Los eines Waisenkindes in katholischer Obhut unter einem Priester als selbstherrlichem Zuchtmeister von Waisenkindern. In der Buchhaltung des Waisenhauses fanden sich auch exorbitante Weinrechnungen, Saufen auf Kosten von Waisenkindern. Und was macht seine “Exzellenz” (so lassen sich die r.-k. Bischöfe gerne anreden) heute? Sie bekommt vom bayerischen Kultusministerium ein dickes Ruhestandsgehalt. Wie ungerecht die Welt ist!

Die dummen Gänse im Regensburger Bischofshof

Wem da noch nicht die Augen aufgehen, der kann sich ja ein Bild vom Gänse-Brunnen im Regensburger Bischofshof ansehen. Dort sieht man, was dummen Gänsen passieren kann, die einem Priester trauen.
http://img.fotocommunity.com/Gemaelde-Skulpturen/Skulpturen-im-Freien/Gaense-Brunnen-a19845675.jpg

Das gute Beispiel: Kirchenaustritte in Regensburg

Bei uns in Regensburg sind im ersten Halbjahr fast 500 Menschen aus einer der beiden großen christlichen Kirchen ausgetreten. Vielleicht schaffen wir dieses Jahr mit dem Rückenwind aus Limburg über 1.000 Kirchenaustritte. Die Kirchenaustritte haben bundesweit einen erfreulichen Aufschwung genommen.
« Letzte Änderung: 17.11.2013, 08:18 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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