Autor Thema: Kirchenkrise  (Gelesen 4722 mal)

Abiturient

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Kirchenkrise
« am: 21.06.2013, 20:44 »
Hallo,
Ich halte Anfang nächster Woche mein mündliches Abitur in Religion über: Kirchenkrise- Analyse und Auswege. Diesbezüglich bräucht ich noch zu ein paar fragen die Meinung der Kirche ! Im folgenden sind Fragen aufgelistet und es wäre mir eine große Hilfe wenn diese mit einer kurzen Stellungsnahme beantwortet werden könnten!
 
1. Ist die Kirche der Ansicht dass sie sich in einer Art Krise befindet ?
 
2. Woran ist dies erkennbar ?/ Gibt es Auffälligkeiten (z.B. weniger Beteiligung am Gottesdienst in den letzten Jahren)
 
3.Woran könnte es liegen, dass es zu einer solchen "Krise" kommen konnte ?
 
4.Gibt es aus Sicht der Kirche nachhaltige Lösungsansätze um das "Problem" zu lösen ?
 
Wie gesagt es wäre für mich und mein mündliches Abitur von großer Bedeutung wenn sie sich hierfür kurz Zeit nehmen könnten! Ich werde auch keine Namen nennen, es geht mir einfach nur um eine zuverlässige und seriöse Meinung zu diesem Thema
Mfg
 
Abiturient

Datko

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #1 am: 22.06.2013, 08:23 »
1. Ist die Kirche der Ansicht dass sie sich in einer Art Krise befindet ?


Ja, man sieht, dass
- die Mitgliederzahl stark abnimmt
- die Zahl der Priester (r.-k.) und Pfarrer (ev.) stark abnimmt
- die Zahl der Gottesdienstbesucher stark abnimmt
- die angebotenen Rituale wie Taufen, Hochzeiten nicht mehr so nachgefragt werden, wie früher 

z.B.:
http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/propst-mueller-kein-ende-der-kirchen-krise-id7714475.html
http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=68581&key=standard_document_38767207


2. Woran ist dies erkennbar ?/ Gibt es Auffälligkeiten (z.B. weniger Beteiligung am Gottesdienst in den letzten Jahren)

Beispiele
 
a) Die r.-k. Kirche hatte 2012 nur noch 79 Neupriester für den Gemeindedienst
2002 - 131 Neupriester für den Gemeindedienst
2012 -  79

Siehe:
http://priesterseminare.org/wp-content/uploads/2010/12/statistik_2010.png (siehe die Zahl für 2002)
http://www.berufung.org/front_content.php?idcat=8 (siehe die Zahl für 2012)

b) r.-k. Kirche : Durchschnittliche Zahl der Gottesdienstbesucher am Sonntag:
2002 - 4 Millionen
2011 - 3 Millionen

Siehe: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2637/umfrage/anzahl-der-katholischen-gottesdienstbesucher-seit-1950/


3.Woran könnte es liegen, dass es zu einer solchen "Krise" kommen konnte ?

- Durch die steigende Bildung ( insbesondere durch die Naturwissenschaften ) sind irrationale Behauptungen nicht mehr vermittelbar.
- Die neuen Medien nehmen die Aufmerksamkeit der Jugendlichen in Beschlag
- Die Menschen werden selbstbewusster und lassen sich in ihre Lebensführung nicht reinreden.
- Die Medien führen die Menschen in eine Informationsgesellschaft, die geistige Enge der dörflichen Erfahrungswelt wird aufgehoben.


4.Gibt es aus Sicht der Kirche nachhaltige Lösungsansätze um das "Problem" zu lösen ?

Es gibt keine geschlossen Linie.
Sowohl die evangelische, als auch die r.-k. Kirche versuchen sich gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen. Der evangelkischen Kirche gelingt dies schneller, da sie weniger dogmatisch ist.
« Letzte Änderung: 23.06.2013, 08:30 von Datko »
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Ungläubiger

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #2 am: 23.06.2013, 12:02 »
Die größte Krise der Kirchen besteht darin, das sie auf atheistische  Fragen nur unchristliche Antworten geben kann. Zuletzt hat die evangelische Kirche (Pastor Frank Muchlinsky) mir mitgeteilt, auf keine einziges Argument meinerseits einzugehen. Zitate von bekannten Denkern und Atheisten werden nicht zugelassen. Wörtlich: Es ist eine Frechheit, bei den gläubigen Christen den Glauben zu nehmen.
Was anderes habe ich auch nicht erwartet. Das gleiche Spielchen fand bei kath.net. statt. Was sagt uns das? Es ist halt nur ein Glaube, der unglaubwürdig ist. Weitere Krisen sind vorbereitet. Die Kirchen gehen an ihrer eigenen Glaubwürdigkeit zu Grunde. Amen.

Kara

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #3 am: 06.05.2014, 13:35 »
Das große Problem ist auch die Intoleranz gegenüber Gruppen, die andersartig sind und sich den Idealvorstellungen der katholischen Welt nicht beugen wollen.
« Letzte Änderung: 06.05.2014, 19:18 von Datko »

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #4 am: 06.05.2014, 21:55 »
Das große Problem ist auch die Intoleranz gegenüber Gruppen, die andersartig sind und sich den Idealvorstellungen der katholischen Welt nicht beugen wollen.

« Letzte Änderung: Heute um 19:18 von Datko »

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #5 am: 07.05.2014, 00:52 »
Das große Problem ist auch die Intoleranz gegenüber Gruppen, die andersartig sind und sich den Idealvorstellungen der katholischen Welt nicht beugen wollen.

« Letzte Änderung: Heute um 19:18 von Datko »

Wenn ÄNDERUNGEN eines Textes von einem ADMIN vorgenommen werden, sollte erkennbar sein, WAS und WARUM geändert wurde.

Danke!
Mache ich normalerweise, hier war es nur ein Buchstabendreher in einem Wort, das werde ich in Zukunft auch dazuschreiben!
« Letzte Änderung: 07.05.2014, 00:55 von Datko »
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emporda

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #6 am: 12.06.2015, 21:49 »
Das große Problem ist auch die Intoleranz gegenüber Gruppen, die andersartig sind und sich den Idealvorstellungen der katholischen Welt nicht beugen wollen.

Dispute mit Dementen oder Alzheimer Kranken sind so nutzlos wie mit intoleranten Religioten, sie können oder dürfen das Problem nicht verstehen. Nach ersten leichten Gehirnschäden sind Demente in wenigen Jahren nicht mehr gesellschaftsfähig. Neurodegenerative Erkrankung wie Alzheimer macht einst friedliche Menschen aggressiv und total rücksichtslos, sie mauern Nachbarn Türen und Fenster zu, erschießen den Nachbarn weil sein Rasenmäher zu laut ist, verbreiten grundlose Gerüchte, blockieren die Gerichte mit immer neuen Klagen, forden die Vernichtung Unwürdiger, schlagen Dritten ohne Anlass ihre Stahlkrücke auf den Kopf usw. Was bleibt ist ein geschlossenes Heim als letzte Station vor dem Tod.

Dort werden die Insassen mit Neuroleptika ruhig gestellt, bei Unverträglichkeit ersatzweise mit täglich frischen Pampers an einen Stuhl im Aufenthaltsraum gefesselt. Dort schnarchen Dutzende lebende Leichen mit leerem Gesichtsausdruck und warten auf ihre Erlösung. Den Christen gilt jedes Siechtum alter Menschen als "Altern in Würde", die RKK verhöhnt das Elend Sterbender als unverzichtbare Solidarität mit dem Leid des allerliebsten Jesulein - Hallelujah.

Die Gottesdeuter als selbst ernannte Stellvertreter Zombies fordern immer neue unverzichtbare gerechte Kriege,  Militärbischöfe segnen die Waffen für glorreiche Siege. Die Menschenrechte der UN von 1948 sowie die EU Menschenrechtskonvention lehnen die überwiegend religiös dominierten Staaten wie Vatikan, Polen, Ukraine, CSSR, Sowjetunion, Weißrussland, Saudi-Arabien, Süd-Afrika und weitere ab. Dort wird Ungläubigen und Kritikern freie Rede und Schrift verboten; der Job gekündigt, die Ehe untersagt; die Kinder gestohlen, verkauft, von Priestern sexuell missbraucht usw. Religiotischer "Brainwash" macht die Einfaltspinsel obrigkeitshörig und geistig äußerst beschränkt, die Denkweise wird unflexibel, Wissen jenseits des ewig wahren Gotteshumbugs wird verboten und folglich ignoriert, frei denken und fürs eigene Leben anwenden gilt ihnen als satanischer Frevel, glauben ist Unwissen als fehlende Kritikfähigkeit.


« Letzte Änderung: 04.11.2015, 13:12 von emporda »
Mit Religioten über den Sinn ihres Glaubens zu sprechen, ist wie von rosa Elefanten zu erfragen warum sie fliegen und auf Bäumen brüten

emporda

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Re: Kirchenkrise
« Antwort #7 am: 18.06.2015, 14:15 »
Die größte Krise der Kirchen besteht darin, das sie auf atheistische  Fragen nur unchristliche Antworten geben kann. Zuletzt hat die evangelische Kirche (Pastor Frank Muchlinsky) mir mitgeteilt, auf keine einziges Argument meinerseits einzugehen. Zitate von bekannten Denkern und Atheisten werden nicht zugelassen. Wörtlich: Es ist eine Frechheit, bei den gläubigen Christen den Glauben zu nehmen.

Man darf dabei nicht übersehen, wer wird denn heute noch Gottesdeuter (Priester/Pfarrer)?
Die wenigen sexuell schwer gestörten Typen als intellektuelle Rohrkrepierer gehören schon bei Beginn des Studiums in die Klappse. Anstelle der notwendigen 500-750 Bewerber in Deutschland kommen allenfalls noch 65 in die Priesterseminare, von denen etwa 40 vorher aussteigen. Wer dabei bleibt, für den ist der Zölibat die gewünschte Erlösung von einer total verkorksten Sexualerziehung

Priester Seminar

Theologen studieren bis 8 Jahre Zombielogie.
Ewige Gnade bekommt nur wer Kriegsdienst leistet und tötet; nie existente Völker beten in nicht gebauten Tempeln; Analphabeten schreiben Bücher in ihnen unbekannten Sprachen; tote Könige regieren Jahrzehnte weiter; Untote haben 12 Pimmel und machen Wein aus Wasser, auf dem sie außerdem laufen; Heilige haben 3 Köpfe; Extremitäten wachsen nach; Blinde können sehen und Lahme gehen; Dämonen machen krank; Ohrensex schwängert Jungfrauen; Kinder muss man verprügeln und Homosexuelle steinigen, Menschenrechte sind satanischer Frevel. Den Religioten erfüllt Jesus per Gebet jeden Wunsch wenn sie vorher zahlen, Untote als Zombiekeks fressen und deren Blut saufen. Die Zombiedeuter wissen alles in Pseudo-Wissenschaften ohne eigenes Wissen, der all-wissende Vatikan Popanz vernascht im urkundlichen Jesus Puff kleine Kinder und vernichtet jede Form der Kritik mit Zensur, Inquisition, Scheiterhaufen, gerechten Kriegen, Ethnoziden, Genoziden und Ausbeutung:
“Was ein Theologe als wahr empfindet, das muss falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit.” (Friedrich Nietzsche, Der Antichrist 1894).

Wie saublöd muss man sein. um den Gotteshumbug zu glauben ?
Der all-wissende Großinquisitor Ratzinger der RKK, Theologie Professor und Kardinal, erpresst 1990 etwa 1 Milliarde seiner Einfaltspinseln:
„Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“

Die RKK Psychopathen drohen und erpressen mit absurden Trugbildern um  ihre Macht dauerhaft zu sichern. Wer den Gotteshumbug bedingungslos ohne Kritik glaubt, der gilt als frei. Eine selbstbestimmte Existenz mit freiem Gedanken und Handeln deutet die RKK als Leben in Unfreiheit. Die Kirche beutet ihre gläubigen Dumpfbacken finanziell aus, durch sexuellen Missbrauch huldigen Zehntausende RKK Kinderficker den Großtaten Gottes.

Gottesdeuter, Despoten und Diktatoren sind real "all-wissende" Rassisten, Größenwahnsinnige, Faschisten und Schizophrene, die Kindern ihren Gotteshumbug einprügeln. Erpressung, Missbrauch, Fälschung,  Diskriminierung und Mord zur Machtsicherung sind normal für Verbrecherbanden, Diktaturen und Religionen. Kritik in Tat, Rede und Schrift sind zu vernichten, für Gläubige sind solche Verbrechen von Gott gewollte gute Taten. Demokratisch humane Argumente verteufeln die Religionen, Menschenrechte sind satanische Blasphemie.

Im Buch zeigt Horacio Verbitsky wie die RKK mit Nuntius Pio Laghi und Kardinal Raúl Primatesta dem Diktator Videlas dabei hilft 30.000 Argentinische Kritiker spurlos verschwinden zu lassen. Der Militärkaplan im Campo de Mayo bewegt die Mörder schwangere Opfer ohne Betäubung per Kaiserschnitt gebären zu lassen. Die RKK hilft betäubte Opfer aus Flugzeugen ins Meer zu werfen. Der all-wissende Popanz Bergoglio hat nichts gewusst - sagt er selber, obwohl ein Bischof ermordet wird. In Spanien der Franco Diktatur stehlen RKK Priester, Nonnen und katholische Ärzte 300.000 Babys als falsche "Totgeburten", ändern die staatlichen Register und verkaufen die geraubten Babys als "gute Tat" an fromme, ungebildete Katholiken. Eine Amnestie nach der Franco Dikratur verhindert Aufklärung und Bestrafung der Täter.
« Letzte Änderung: 19.08.2015, 14:22 von emporda »
Mit Religioten über den Sinn ihres Glaubens zu sprechen, ist wie von rosa Elefanten zu erfragen warum sie fliegen und auf Bäumen brüten