Autor Thema: freiewelt.net - The Gates of Hell  (Gelesen 397 mal)

Joachim Datko

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freiewelt.net - The Gates of Hell
« am: 31.01.2021 - 16:37 »
Mein Kommentar zu: https://www.freiewelt.net/blog/the-gates-of-hell-10083746/
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Die Zeiten haben sich geändert!

Das Alte Testament, auf das im Artikel Bezug genommen wird, stammt aus der Lebenswelt von Hirtenvölkern, der Bezug zu Ägypten aus der Lebenswelt einer bäuerlichen Gesellschaft.

Zitat: "[...] weil die Hungersnot schwer auf ihnen lag. Und so wurde das Land dem Pharao zu eigen. Und er machte das Volk leibeigen von einem Ende Ägyptens bis ans andere“ (1. Mose 47,20 u. 21)."

Das hat mit unserer heutigen Lebenswelt nichts zu tun. Auch wenn in den Kirchen Woche für Woche die immer gleichen Geschichten erzählt werden, treffen ihre Inhalte unsere heutige Lebenswelt nicht.

Es ist nicht hilfreich, wenn man Aspekte unserer modernen Lebenswelt mit Geschichten von vor über 2000 Jahren interpretiert.


Zur Überschrift: "The Gates of Hell"

Tore der Hölle gibt es nicht, da es keine Hölle gibt. Religionen arbeiten nach dem Prinzip "Zuckerbrot und Peitsche", sie schüren Ängste, um die Menschen besser unterdrücken zu können. Das erleichtert es den Priestern, die Menschen auszubeuten.

Ich bin froh, dass die großen christlichen Kirchen sich bei uns im Niedergang befinden. 2019 gab es nur noch 55 r.- k. Neupriester für den Gemeindedienst in ganz Deutschland.

Joachim Datko

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Re: freiewelt.net - The Gates of Hell
« Antwort #1 am: 02.02.2021 - 16:33 »
Ein weiterer Kommentar von mir:
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Streng religiöse Menschen drehen sich gedanklich im Kreis!

Zu Adorján Kovács - 07:04 "Sie werden sich noch wundern, was alles aus der Zeit des Cheops in unserer „modernen Lebenswelt“ eine Rolle spielt..."

Jahrhundert für Jahrhundert werden in Religionsgemeinschaften immer wieder die alten Geschichten zur Interpretation des Neuen verwendet.

Wenn der Priester seiner Gemeinde etwas zu aktuellen Ereignissen predigen will, nimmt er Bezug auf Inhalte uralter Bücher aus anderen Lebenswelten. Irgendetwas wird schon dabei sein, das man sich zu den aktuellen Ereignissen zurechtbiegen kann. Er merkt es vielleicht nicht einmal, dass seine Geschichten mit den Inhalten des Internets nicht mithalten können und er auf verlorenem Posten steht. So hat z. B. die r. - k. Kirche in Deutschland innerhalb von 10 Jahren ein Drittel der Kirchgänger verloren.