Autor Thema: Schusswaffen gehören nicht in den Privatbereich  (Gelesen 2677 mal)

Datko

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Schusswaffen gehören nicht in den Privatbereich. Es wird immer wieder Menschen geben, die aus welchen Gründen auch immer, andere Menschen ermorden. Ohne Schusswaffen im Privatbereich gäbe es wesentlich weniger Opfer.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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Re: Schusswaffen gehören reduziert
« Antwort #1 am: 24.07.2012, 21:49 »
Die Zeiten, als Jäger noch in die Wälder zogen, um Wild zu erlegen, das der Ernährung der Sippe dienen sollte, sind schon lange vorbei.

Es ist somit durchaus sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, ob wirklich all die Waffen, die sich in Privatbesitz befinden, einen Sinn haben und notwendig sind.

Man darf jedoch nicht bei der Reduzierung des PRIVATEN Risikopotentials stehenbleiben. Auch alle KRIEGSWAFFEN stellen ein unnötiges RISIKO dar. Gerade die Krisenherde der Welt beweisen doch täglich, dass die "Bösen" genau die Waffen einsetzen, die sie zuvor von den "Guten" gekauft haben.

Wer die Welt Schritt für Schritt etwas sicherer machen möchte, sollte daher bei den Waffen-EXPORTEN anfangen. Waffen dürfen nicht länger ein Wirtschaftsfaktor sein. Es gilt die Waffen- und Rüstungsindustrie zurückzufahren und strikt staatlich zu kontrollieren. Es darf kein Geschäft mit dem Tod geben.

Und je mehr ZIVILISIERTE Geselschaften auf die Geschäfte mit dem Tod verzichten, um so eher werden diejenigen geoutet und an den Pranger gestellt, die aus EGOISTISCHEN Gründen die Gewalt in der Welt befeuern. Nur so kann ein MORALISCHER Druck aufgebaut werden, der weltweit die Zahl der Waffen schrumpfen läßt.

Und KLUGE Gesellschaften würden daran denken, dass sie vielleicht in wenigen Jahren genau mit den Exportgütern Probleme bekommen werden, die heute noch als gutes Geschäft für die heimische Wirtschaft angesehen werden. Und dann wird es wieder einmal unvermeidbar erscheinen, mit Steuergeldern, Engagement und Risikobereitschaft gegen diejenigen vorzugehen, die irgendwo in der Welt Machtansprüche durchsetzen wollen. Wer heute auf ein Rüstungsgeschäft verzichtet, wird vermutlich in der Zukunft ein Vielfaches an Kosten einsparen.
Thomas W. Müller
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