Autor Thema: Massive Strom-Kosten Erhöhung durch Solarförderung  (Gelesen 4838 mal)

Datko

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Endlich kommt es an den Tag, die Strompreise werden wegen der Photovoltaik-Subvention stark steigen.

Jetzt kann man sich beim Umwelt-Nachbarn bedanken, der auf unsere Kosten mit einer Photovoltaikanlage Gewinn machen möchte.

Siehe z.B.: http://energieverbraucher.de/de/Energiebezug/Strom/News__1094/#con-11171

"Stromkosten müssen nicht steigen"
======
Das gesamte Konzept beruht darauf, auf Kosten der "Energieverbraucher" Gewinne zu machen. Wenn also jemand über hohe Strompreise schimpfen möchte, soll er seine Photovoltaik-Nachbarn nicht vergessen!
« Letzte Änderung: 18.10.2010, 19:51 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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DEr Henker

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Re: Massive Strom-Kosten Erhöhung durch Solarförderung
« Antwort #1 am: 16.12.2012, 23:08 »
 :-*
Also man möge meines Erachtens der Merkel jegen Tag einen XXXXX verpassen, damit sie immer daran denkt was sie da füreinen Scheiis gemacht hat, mit der Reaktor Abschaffung, wenn ich so viel Geld für Nichtstuen und Blödsinn aushecken bekommen wie unsere Minister würde währe mir es auch egal wie viel der Strom kosten würden.

Die ganze Bande ins Irrenhaus da sind sie richtig !!


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« Letzte Änderung: 17.12.2012, 05:10 von Datko »

Datko

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Re: Massive Strom-Kosten Erhöhung durch Solarförderung
« Antwort #2 am: 17.12.2012, 09:36 »
:-*
Also man möge meines Erachtens der Merkel jegen Tag einen XXXXX verpassen, damit sie immer daran denkt was sie da füreinen Scheiis gemacht hat, mit der Reaktor Abschaffung, wenn ich so viel Geld für Nichtstuen und Blödsinn aushecken bekommen wie unsere Minister würde währe mir es auch egal wie viel der Strom kosten würden.

Die ganze Bande ins Irrenhaus da sind sie richtig !!


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Frau Merkel hat wie eine demokratische Politikerin reagiert. Die Stimmung in der Bevölkerung ist, aus verschiedensten Gründen, gegen Atomkraftwerke. Der CDU blieb daher nichts anderes übrig, als sich der Stimmung in der Bevölkerung anzupassen, wollte sie nicht riskieren, massiv Wähler-Stimmen zu verlieren.
« Letzte Änderung: 17.12.2012, 09:37 von Datko »
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TWMueller

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Re: Massive Strom-Kosten Erhöhung durch Solarförderung
« Antwort #3 am: 17.12.2012, 20:32 »
Manchmal, wenn man so die Argumente hört oder liest, könnte man fast denken, es ginge bei POLITISCHEN Entscheidungen tatsächlich um die SACHE.

April, April - dem ist mittlerweile immer seltener so.

Erst dürfte die EIGENE KARRIERE kommen, dann die PARTEI, dann die ZAHLUNGSKRÄFTIGEN oder EINFLUSSREICHEN LOBBIES und VERBÄNDE. Und erst, wenn dann immer noch keine Entscheidung feststeht, könnten ansatzweise auch mal die Bürgerinteressen berücksichtigt werden.

Die ganze ATOM-Diskussion war letztendlich eine Abwägung von WIRTSCHAFTS-Interessen. Der Fukushima-Schock war eine der seltenen Ausnahmen. Als bereits vorher das Lager Asse am absaufen war, wurden die Probleme doch immer noch klein geredet. Doch plötzlich war ein DRUCK aus der Bevölkerung da. Und es mussten vollmundige Versprechen her, um nicht die "politische Landschaft" zu gefährden.

Doch es kommt, wie es kommen musste. Wer uninspiriert nur auf Druck von außen handelt, schludert und macht Fehler. Wer z.B. gedacht hätte, eine zukunftsorientierte Energiepolitik würde nun auf Vielfalt und dezentrale Teilsysteme gestützt, der verkennt die Interessen der grossen Energiekonzerne. Wenn man schon mit den alten, abgeschriebenen Atomkraftwerken nicht mehr Kasse machen kann, so muss man doch wenigstens am Neuaufbau, an zusätzlichen Stromtrassen und an Fördergeldern verdienen können.

Auf Frau Merkel zu schimpfen, greift jedoch zu kurz. Egal, wer gerade am Ruder gestanden hätte, am grundsätzlichen Problem hätte sich in keinem Fall etwas geändert. Erst werden grosse Reden geschwungen, dann das Ganze an die Ausschüsse verwiesen, dann werden alle Verbesserungen im Vermittlungsausschuss oder in den Planungsämtern abgeschliffen und am Ende bleibt ein substanzloser Mischmasch, der hoffentlich nicht viel schlechter ist, als es bisher war, der jedoch vermutlich kaum eine echte Verbesserung bringt.

Die Partei-Kaste im Bundestag und den Landtagen ist doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um tatsächlich mal eine ECHTE LÖSUNG zu entwickeln. Man müsste ja ggf. mal mit dem politischen Gegner ZUSAMMEN-ARBEITEN, igitt.

Winterliche Depression? Leider nein. Es wird sich wohl erst dann wirklich etwas ändern und bewegen, wenn NEUE PARTEIEN an Einfluss gewinnen oder DAS VOLK sich endlich nach Artikel 146 GG mal eine VERFASSUNG gibt. Dann wäre die Chance gegeben, den Parteien Grenzen zu setzen und der VERNUNFT Vorrang einzuräumen. Man darf zum Jahreswechsel ja auch mal träumen.

« Letzte Änderung: 17.12.2012, 20:36 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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