Autor Thema: Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebte er noch heute!  (Gelesen 2041 mal)

Ungläubiger

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Hallo? Was für ein nachdenkenswerter Satz zum Thema "Jesus"?

Also Gott besteht ja schon eeewwwiggg, sitzt"irgendwo da oben" und sitzt und sitzt und sitzt.

War ihm damals langweilig, sandte seinen Sohn Jesus, unbefleckt, im Stall geboren auf die Erden.
Geburtstag, Geburtsort  und Todestag bis heute nicht bekannt. Klar?
Aber auch er war ja unsterblich!!!! Das konnte aber bei den Christentums-Erfindern nicht so stehen bleiben.
Jesus wäre ja noch heute hier, unddenkbar, also musste man ihn  "sterben lassen". Würden ja zu viele nach ihm fragen.
Also nicht so einfach mit ab in die Kiste, der "Tod" musste schon theatralisch erfolgen. Dann erst mal ein
"Abendmal" her, dann eine herzzerreißende Kreuzigung und dann eine Auferstehung, ab in den Himmel,
zu seinem Vater. Uff, dass war geschafft, diese Geschichte noch mit Kreuz und Schwert unter das arme
Volk bringen und das Christentum konnte wüten. Fragen gelten als Blasphemie und sind ketzerisch. Christliches Gesetz, Dogma und basta!

Sagt mal, liebe Anhänger und Verkünder jener zweifelhaften Religion, seid ihr noch zu retten??? Von wem denn noch???

emporda

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Re: Jesus als "Hans im Glück" und de 12 Heinzeklmännchen
« Antwort #1 am: 03.10.2011, 10:29 »
Jesus ist eine frei erfundene Märchenfigur, die römische Religionseiferer dem seit Jahrhunderten bekannten Mithras-Kult aufgesattelt haben, um sich damit ein leichtes Leben mit dem Geld anderer Menschen zu machen.

Unter Kaiser Gaius Octavius Augustus (63 v.C. - 14n.C.) werden viele Religionen mit Hunderten Götzen verehrt, die Eroberungen bringen laufend neue Kulte dazu. Der persische Mithras-Kult (Venus-Kult) findet Eingang beim römischen Militär, die Melkart Variante nutzt Hannibal (245-183 v.C.) in Cadiz. In Palästina ist die kleine jüdische Gruppe der Pharisäer ihrer Thora treu, sie glaubt an die Auferstehung nach dem Tod, die jenseitige Bestrafung der Sünden und wartet immer noch auf den Messias. Die intellektuellen Sadduzäer waren eher begrenzt gebildet, die radikal-terroristischen Zeloten stellen die breite Unterschicht der besitzlosen Analphabeten aus nomadisierenden Ziegenhirten. Die 3 jüdischen Sekten der Zeit sind die Essener, Sadducäer und Pharisäer. Der herrschende  Herodes Clan aus dem südlichen Edom stirbt langsam aus, nach Inzucht durch ständige Heirat innerhalb der Familie ist er degeneriert und von typischen Inzuchtleiden gezeichnet.

König Herodes  (73–4 v.C. basileus) stirbt nach 34 Regierungsjahren im April 4 v.C. am Verfolgungswahn in Caesarea und wird von Archelaus in Herodium begraben (Antiquities 17-8). Die Söhne Antipater als Nachfolger, Aristobulus und Alexander werden von ihm 5 Tage vorher hingerichtet. Kaiser Augustus sagt über Herodes „es wäre besser Herodes Schwein zu sein denn sein Sohn“. Flavius Josephus berichtet über Verhaftungen und Hinrichtungen, Herodes lässt im Wahn viele Gefangene machen und im Hypodrom einsperren (Antiquities 17-6), das Bauwerk gab es nur in Caesarea, nicht in Jerusalem.

Nach Herodes Tod wird die neue römische Provinz Judäa bestehend aus Samaria, Idumäa, Judäa gebildet und der Herodes Sohn Archelaus (45 v.C.–18 n.C.) zum Führer (ethnarch) ernannt. Die 1.te Steuerschätzung der Provinz führt 4 v.C. Publius Sulpicius Quirinius (51 v.C.-21 n.C.) als Stadthalter in Syrien durch (Antiquities 18-1). Deswegen beginnen Judas und Sadduc Aufstände, 2 römische Legionen fangen und töten 2.000 Rebellen. Der Herodes Sohn Philippos (20 v.C.–34 n.C.) wird 4 v.C. König (tetrarch) von Ituräa, Panea und Trachonitis. Der Herodes Sohn Antipas (20 v.C.-39 n.C.) wird König (tetrarch) von Galiläa und Perea (Westbank) und regiert in Sepphoris. In den Antiquities 18 ist er der „Herod der Tetrach“. Im Land Galiläa mit Bethlehem gab es nie eine Steuerschätzung.

Im Jahr 6 n.C. wird Archelaus nach Rom befohlen und hofft Tetrach zu werden, wird aber wegen Unfähigkeit nach Vienne/Gallien verbannt. Ein Judas, Simon und Athronges starten Aufstände gegen die Römer, welche 4 Legionen unter Publius Quinctilius Varus (47 v.C.-9 n.C.) beenden. Die 2.te Steuerschätzung erfolgt im Jahr 6 n.C. in der römischen Provinz unter dem 1.ten Procurator Coponius (6-9 n.C.) und Publius Sulpicius Quirinius. Nach Antiquities 18-6 lebt Agrippa I, Sohn des Aristobolus und Bruder der Herodias, in Rom, hat viele Schulden, flieht nach Malatha in Idumäa und in weitere Orte. Kaiser Tiberius Julius Caesar Augustus (42 v.C.-37 n.C.) ernennt Marcus Julius Agrippa I (10 v.C.-44 n.C.), zur Zeit des Procurator Valerius Gratus zum Tetrarch der römischen Provinz Judäa.

Antipas heiratet Phaselias, die Tochter des Nabatäer Königs Aretas IV (9v.C.-40.n.C.). Antipas spekuliert durch Heirat seiner Ex-Schwägerin, der Königin Herodias des verstorbenen Philippos endlich wie der Vater Großkönig (basiläus) von Palästina zu werden und hat dazu den neuen römischen Prokurator Marcellus geschmiert. Er lässt sich von Phaselias scheiden und heiratet 34 n.C. seine Ex-Schwägerin Herodias. König Aretas IV besetzt deswegen wütend Peräa bis nach Qumran. Wegen des nutzlosen Krieges wird Antipas 37 n.C. gemäß Antiquities 18 nach Lyon verbannt und Marcellus nach nur 1 Jahr Amtszeit durch den Prokurator Marullus abgelöst. Biblisch regiert Herodes 80 Jahre bei nur 69 Jahren Lebenszeit und Antipas sowie Agrippa I existieren nicht – Wunder über Wunder.

Caesarea liegt damals 4 Tagesreisen oder 120 km von Jerusalem entfernt, mit Bauten und Anlagen hat es >3.000 griechische und römische Einwohner plus 2 Legionen mit >2.000 Legionäre mit vielen religiösen Kulten. Es ist vergleichbar mit Pompeji als große Stadt nach Rom. Den jüdischen Aufstand von 66 n.C. schlagen 4 Legionen nieder, Qumran fällt 68 n.C., Jerusalem 70 n.C. und Massada 73 n.C. Jerusalem ist ein elendes Nest auf nur 6 Hektar, die <1.000 Einwohner leiden an Lepra, Typhus, infektöser TBC ergänzt durch Hungesnot (Antiquities 20-2). An der TBC sterben trotz Antibiotika heute noch etwa 1 Millionen Menschen pro Jahr. Diese Elendsleiden belegen katastrophale Zustände in Hygenie und Versorgung. Viele jüdische Rebellen entkommen der Strafexpedition durch den Hiskia-Tunnel. Das Land wird säkularisiert, die Tempel zerstört und die Priester vertrieben. Kaiser Tiberius Claudius Nero Germanicus verbietet per Edikt allen Juden sich in Rom aufzuhalten, das Christentum kommt so erst auf sehr langen Umwegen nach Rom.

Kaiser Tiberius Julius Caesar Augustus ernennt 34.n.C Lucius Vitellius (5 v.C.-51 n.C.) zum Consul in Syria, der ersetzt 36 n.C. Pontius Pilatus durch Procurator Marcellus und ernennt außerdem Jonathan als Hohenpriester. Nach Philon von Alexandria wird Pontius Pilatus Raub, Bestechung, Gewalttätigkeit, Zügellosigkeit, Willkür und Grausamkeit vorgeworfen. Er hätte um 38 n.C. beim Besuch in Judäa und Rom von Christen und Jesus geschrieben, wäre es real geschehen. Sein Bruder Tiberius Julius Alexander war ein Freund von Agrippa I. Lucius Vitellius führt den Krieg mit  König Aretas IV fort, kann Petra als Hauptstadt der Nabatäer aber nicht erobern. Kaiser Tiberius Julius Caesar Augustus überträgt 37 n.C. Agrippa I die Regentschaft des verstorbenen Philippos und ersetzt außerdem den Procurator Marcellus nach nur einem Jahr im Amt durch Marullus.

Caesarea Maritima nahe Hadera südlich Haifa ist ein Ausbau der phönizischen Siedlung Turris Stratonis durch Herodes in der Zeit 22-10 v.C. Die Regierung in Jerusalem endet 6 n.C. und die römische Provinz wird 600 Jahre lang in Caesarea regiert durch Procuratoren bzw. durch Präfekten wie Coponius (6-9 n.C.), Marcus Ambivulus (9-13 n.C.), Annius Rufus (13-15 n.C.), Valerius Gratus (15-26 n.C.), Pontius Pilatus (26–36 n.C.), Marcellus (36 n.C.), Marullus (37-41 n.C.), Cuspius Fadus (44-46 n.C.), Tiberius Julius Alexander (46-48 n.C.), Ventidius Cumanus (48-52 n.C.),  Marcus Antonius Felix (52–60 n.C.), Porcius Festus (60–62 n.C.), Lucceius Albinus (62–64 n.C.), Gessisus Florus (64–66 n.C.), Marcus Antius Julianus (66-?? N.C.) usw.

Flavius Josephus beschreibt (Antiquities 15, 9-6) die Stadt mit Palästen, Hypodrom, dem Hafen, Amphitheater mit 4.000 Sitzen, Aquädukt, Tempel, Bäder und Befestigungen. Durch den höheren Meeresspiegel gehen viele der historischen Ruinen verloren. Die 2.te und 10.te Legion ist in Lagern stationiert, die Legionäre sind Selbstversorger mit Geflügel, Gemüse, Getreide, Wein. Der Tetrarch Agrippa I wie auch seine Vorgänger bevorzugen den hohen römischen Komfort von Caesarea vor Jerusalem. Agrippa I stirbt 44 n.C. im Theater von Caesarea nach 5 Tagen mit Leibschmerzen (Antiquities 19, 8-2).

Celsus (178 n.C. Buch 1, Kap.28) schreibt ein Jesus gibt sich als Sohn einer wegen Ehebruch verstoßenen Näherin aus. Er geht als Tagelöhner nach Ägypten, bildet sich danach viel auf seine Zauberkräfte ein, erklärt sich zum Gott und nennt die Genesis ein Märchen für alte Weiber. Nach Origenes Adamantius (Contra Celsum 1:32) hat die Hure Maria hat einen Bastard vom Soldaten Panthera und lebt im nicht existierenden Nazareth.

Flavius Josephus erwähnt in (Antiquities 18-3) Jesus und einen Stamm der Christen, nach der Forschung ein später Nachtrag belegt durch andere Wortwahl. Er nennt 20 Personen wie Jesus Ben Phiabi, Jesus ben Fabus, Jesus ben Sec, Jesus ben Damnetas, Jesus ben Gamaliel, Jesus Ben Sirach, Jesus Ben Phandira, Jesus Ben Ananias, Jesus Ben Sapphias, Jesus Ben Gamals, Jesus Ben Thebuth usw. Simeon ben Azzai berichtet um 100 n.C. von einem Text in Jerusalem, in dem ein „so-und-so“ als Bastard geboren wurde.

Im Jahr 45 n.C. überzeugt der Prophet Theudas die Menschen wie Moses den Jordan durch Zauberkraft zu teilen. Prokurator Cuspius Fadus verbietet den Unsinn, lässt viele Menschen verhaften und Theudas enthaupten. Im Jahr 52 n.C. kommt der ägyptische Prophet Joshua (Jesus) nach Jerusalem um durch ein Wunder die neu erbaute Stadtmauer zu zerstören. Die Römer erschlagen 400 Randalierer und sperren 200 ein. Römische Soldaten hängen einen Jesus Ben Stada in Lydda 15 km vor Jerusalem, dessen Herkunft als Hurensohn verschleiert wird. Unter Prefect Lucceius Albinus tritt ein Jesus ben Ananos in Jerusalem als Prophet auf. Zum Laubhüttenfest klagt er mit Weherufen über Jerusalem und den Tempel. Er wird  ergriffen, verprügelt und zu Lucceius Albinus gebracht. Der läßt ihn als Wahnsinnigen frei, in Jerusalem wird er durch eine Wurfmaschine getötet.




Mit Religioten über den Sinn ihres Glaubens zu sprechen, ist wie von rosa Elefanten zu erfragen warum sie fliegen und auf Bäumen brüten