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Zusammenfassung

Autor: Chaeremon
« am: 26.08.2013, 16:43 »

Seit dem bekannt gewordenen Satz von David Hilbert über die Anwendung von Stühlen, Tischen und Bierseideln in der Geometrie, weiss bestimmt jeder was mit der Austauschbarkeit von Begriffswelten gemeint ist.

Heute tausche ich in einem verzwickten Gottesbeweis von Kurt Gödel die Begriffswelten aus. Dieser "Beweis" ging kürzlich mal wieder, jetzt aber unter dem Deckmantel von Computerwissenschaft, an die Medien.

Hier ist das Original nachgebildet: Gödels Gottesbeweis.

Nach dem (in der wissenschaftlich -auch von Gödel- anerkannten Logik) immer möglichen Austauschen von Begriffswelten sieht das aber schon ganz anders aus:
  • A1: bleibt wie es ist.
  • A2: bleibt wie es ist.
  • T1: bleibt wie es ist.
  • D1: ein Betrüger besitzt, positiv gesehen, alle überhaupt bekannten Eigenschaften des Betrügens.
  • A3: die Eigenschaft, ein Betrüger zu sein, kann durchaus positiv gesehen werden (äh, von wem wohl?).
  • C: es ist möglich, dass ein Betrüger existiert (ja aber immer doch!).
  • A4: (die im Bisherigen) positiv zuerkannte Eigenschaften sind notwendigerweise positiv eingeführt worden.
  • D2: ein Grundbestandteil von Individuen ist eine Eigenschaft des Individuums und erzwingt notwendigerweise die Existenz von irgendwelchen Eigenschaften die das Individuum haben muss.
  • T2: ein Betrüger zu sein ist ein Grundbestandteil der betrügerischen Eigenschaften (unheimlich genau was Kurt Gödel so verlangt).
  • D3: zwingend vorhanden ist die Existenz eines Individuum, wenn alle seine seine Grundbestandteile gezwungen werden können auch wirklich da zu sein (Aaaaaaaaamen! sag das 'mal zu Gott er soll das so machen, wir warten, und warten, und ...).
  • A5: eine zwingend vorhandene Existenz kann durchaus positiv gesehen werden.
  • T3: erzwungenermassen ist (irgendein) Betrüger existent (ja, genau, richtig).

Grüsse,
Chaeremon