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Zusammenfassung

Autor: Datko
« am: 18.02.2012, 13:33 »

Deswegen kann man Betrieben nur raten, rechtzeitig für Konflikte mit zu starken Gewerkschaften Vorkehrungen zu treffen. Auch gewerkschaftlich organisierte Menschen können habgierig sein.
Würde man diese Argumentation umdrehen, müßte jeder abhängig Beschäftigte für mehrere Arbeitgeber tätig werden, um nicht von einem MONOPOL-Arbeitgeber abhängig zu werden.

Und z.B. Flughafen-Mitarbeiter haben ein zusätzliches Problem, sie können noch nicht mal so eben einen Konkurrenz-Flughafen gründen und marktwirtschaftlichen Wettbewerb aufbauen.

Aber zum Glück gibt es ja nicht nur den Frankfurter Flughafen. Und es soll ja sogar möglich sein, mit Bahn oder Auto zu reisen.

Insgesamt sollte man zudem nicht übersehen, dass die Zahl der Fälle, in denen "Arbeitgeber" ihre Machtposition gegenüber den wirtschaftlich abhängigen Beschäftigten ausnutzen, wohl bei Weitem die Zahl der Fälle übersteigen, bei denen Angestellte unangemessene Forderungen stellen. Da, wo Arbeitsbedingungen und Lohnstruktur stimmen, wird auch seltenst gestreikt.

Wenn ein Streik dem Arbeitgeber nicht weh tut, wird er meist auch ziemlich wirkungslos sein. Und bis es in Deutschland zu einem Streik kommt, dauert es auch schon etwas. Andere Länder sind diesbezüglich erheblich streikfreudiger. Das beste Mittel gegen Streiks sind Transparenz (auch bezüglich der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens) und faire Umgangsformen zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern.

Da bin ich Ihrer Meinung, meist sitzen die Arbeitgeber am längeren Hebel und nutzen es auch aus.
Autor: TWMueller
« am: 18.02.2012, 13:07 »

Deswegen kann man Betrieben nur raten, rechtzeitig für Konflikte mit zu starken Gewerkschaften Vorkehrungen zu treffen. Auch gewerkschaftlich organisierte Menschen können habgierig sein.
Würde man diese Argumentation umdrehen, müßte jeder abhängig Beschäftigte für mehrere Arbeitgeber tätig werden, um nicht von einem MONOPOL-Arbeitgeber abhängig zu werden.

Und z.B. Flughafen-Mitarbeiter haben ein zusätzliches Problem, sie können noch nicht mal so eben einen Konkurrenz-Flughafen gründen und marktwirtschaftlichen Wettbewerb aufbauen.

Aber zum Glück gibt es ja nicht nur den Frankfurter Flughafen. Und es soll ja sogar möglich sein, mit Bahn oder Auto zu reisen.

Insgesamt sollte man zudem nicht übersehen, dass die Zahl der Fälle, in denen "Arbeitgeber" ihre Machtposition gegenüber den wirtschaftlich abhängigen Beschäftigten ausnutzen, wohl bei Weitem die Zahl der Fälle übersteigen, bei denen Angestellte unangemessene Forderungen stellen. Da, wo Arbeitsbedingungen und Lohnstruktur stimmen, wird auch seltenst gestreikt.

Wenn ein Streik dem Arbeitgeber nicht weh tut, wird er meist auch ziemlich wirkungslos sein. Und bis es in Deutschland zu einem Streik kommt, dauert es auch schon etwas. Andere Länder sind diesbezüglich erheblich streikfreudiger. Das beste Mittel gegen Streiks sind Transparenz (auch bezüglich der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens) und faire Umgangsformen zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern.
Autor: Datko
« am: 18.02.2012, 07:07 »

So gesehen ist JEDE Gewerkschaft ein Monopol.
Streiken die Metaller, werden keine Autos gebaut.

Auch Gewerkschaften dürfen kein Monopol haben. Monopolstellungen werden oft ausgenutzt. Wenn der Organisationsgrad der Arbeitnehmer in Gewerkschaften relativ niedrig ist und/oder mehrere Gewerkschaften konkurrieren, ist keine Monopolisierung vorhanden.

Im Gegensatz zu STAATLICHEN Monopolen darf man jedoch nicht übersehen, dass das Aushandeln von Arbeitsverträgen ein PRIVATWIRTSCHAFTLICHER Vorgang ist.

Deswegen kann man Betrieben nur raten, rechtzeitig für Konflikte mit zu starken Gewerkschaften Vorkehrungen zu treffen. Auch gewerkschaftlich organisierte Menschen können habgierig sein.

Und übersehen wir auch nicht:
FLIEGEN gehört nicht zu den Elementar-Bedürfnissen der Menschen,
und PÜNKTLICHES Fliegen schon gar nicht.

Es entstehen hohe Schäden, die von Gewerkschaften manchmal sogar zur Erpressung absichtlich herbeigeführt werden. An zu hohen Tarifabschlüssen leiden alle über die Inflation. Es trifft insbesondere die "Armen".

Solange daher die SICHERHEIT des Luftverkehrs nicht beeinträchtigt wird, stellt ein Streik lediglich eine Unannehmlichkeit dar. Aber genau das ist ja der Sinn von Arbeitskämpfen. Auch aus der Technik ist bekannt: Träge Massen bewegen sich nur, wenn ausreichend Druck aufgebaut wird.

Aus der Physik: Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. (http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gheit)
Autor: TWMueller
« am: 17.02.2012, 18:16 »

So gesehen ist JEDE Gewerkschaft ein Monopol.
Streiken die Metaller, werden keine Autos gebaut.

Im Gegensatz zu STAATLICHEN Monopolen darf man jedoch nicht übersehen, dass das Aushandeln von Arbeitsverträgen ein PRIVATWIRTSCHAFTLICHER Vorgang ist.

Und übersehen wir auch nicht:
FLIEGEN gehört nicht zu den Elementar-Bedürfnissen der Menschen,
und PÜNKTLICHES Fliegen schon gar nicht.

Solange daher die SICHERHEIT des Luftverkehrs nicht beeinträchtigt wird, stellt ein Streik lediglich eine Unannehmlichkeit dar. Aber genau das ist ja der Sinn von Arbeitskämpfen. Auch aus der Technik ist bekannt: Träge Massen bewegen sich nur, wenn ausreichend Druck aufgebaut wird.
Autor: Datko
« am: 17.02.2012, 09:21 »

Siehe: http://www.fr-online.de/rhein-main/flughafen-frankfurt-gewerkschaft-droht-mit-schaerferen-streiks-naechste-woche,1472796,11649716.html

"Bereits für Freitag hat die Lufthansa mehr als 250 Flüge gestrichen, der Donnerstag zeigte: Es müssen nur wenige Leute die Arbeit niederlegen, und schon bekommt der Frankfurter Airport massive Probleme."

***

So einfach ist das Gesetz des Monopols, sobald jemand keine Konkurrenz hat, ist die Gefahr groß, dass er die Situation ausnützt. Man denke auch an die Streiks der Lokomotivführer und der Fluglotsen.