Autor Thema: Deutschland, Land der Abzocker  (Gelesen 3505 mal)

Datko

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Deutschland, Land der Abzocker
« am: 17.01.2012, 16:47 »
Mein Kommentar unter: http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/planwirtschaft-energie-warum-unser-strom-so-teuer-ist/6074870.html

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Deutschland, Land der Abzocker

Bei den Wohnnebenkosten kann man besonders gut abzocken!
- Schornsteinfeger
- Erdgas
- Strom, insbesondere auch erneuerbare Energie
- Wasserversorgung
- ( Rundfunkgebühren )
- ...

Nur wenige Bürger sind bereit, sich gegen die Abzocke zu wehren,
Fragen und Diskussion zu den unfairen Praktiken der Absahner auch gerne unter: www.Monopole.de
« Letzte Änderung: 17.01.2012, 18:43 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

TWMueller

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    • SchornsteinFegerRechts-Reform
Re: Deutschland, Land der Abzocker
« Antwort #1 am: 17.01.2012, 20:15 »
Zum Abzocken gehören immer zwei: Einer der abzocken will und Einer der sich das gefallen läßt.

Man braucht sich nur daran zu erinnern, dass die Demokratie auch nicht auf Betreiben der Kaiser, Könige und Fürsten eingeführt wurde. Die einzelnen Bürger haben sich ihre Rechte erstritten.

Und ähnlich, wie demokratische Strukturen heute im politischen System freier Staaten nicht mehr wegzudenken ist, wird sich über kurz oder lang auch eine Wirtschafts-Demokratie ergeben.

Und wie die politische Demokratie auf Vielfalt beruht, wird es auch in der Wirtschaft notwendig sein, aktiv gegen Monopole und Oligopole (=Machtzusammenballungen) vorzugehen. Das Gesetz kann und soll hierbei jedoch nur Rahmenbedingungen schaffen. Das Gesetz muss wirtschaftliche Übermacht begrenzen und  eine kreative Vielfalt aus dem Volk fördern.

Aus rechtlichen Leitplanken dürfen jedoch nicht Bevormundungen werden. Vielfalt braucht Freiheit, auch im wirtschaftlichen Sektor. Und Freiheit ist immer auch ein Risiko. Wer jeglicher Gefahr vorbeugen will, bringt das Leben zum Erstarren. Geforderte "Rahmenbedingungen" dürfen somit nicht in Bürokratismus und Regulierungswahn ausarten. BESONDEREN Gefahren ist vorzubeugen, das "normale" Lebensrisiko muss jedoch in den Händen dr freiheitsberechtigten Bürger verbleiben. Nur wer lernt, mit Risiken umzugehen, kann auch seine Rolle als mündiger Bürger in einer freiheitlichen Demokratie finden.

Aber es bleibt letztendlich Sache der einzelnen Bürger, aktiv zu werden. Als Staatsvolk müssen sie ihren Einfluss auf Politik und Gesetzgebung ausüben, SACHLICHE und KLUGE Normen zu finden. Als Verbraucher müssen sie Abzockern die Stirn bieten. Als Wirtschaftsteilnehmer müssen sie den monopolistischen Strukturen eigene Angebote entgegen stellen.

Der beste Schutz vor z.B. Energie-Giganten sind regionale Selbstversorger. Die Technik öffnet diesbezüglich die Türen, die Bürger müssen diese Chancen nur ergreifen und tätig werden.

Um jedoch Fehlentwicklungen gedanklich vorzubeugen: Die wirtschaftlichen Monopolisten dürfen nicht einfach nur durch politische Monopolisten ersetzt werden. Auch "Stadtwerke" in "öffentlichem Besitz" können Monopolist sein. Erst wenn der Verbraucher unter mehreren gleich-BERECHTIGTEN Marktanbietern FREI wählen kann, wird einem Machtmissbrauch (etwas) entgegengewirkt.
Thomas W. Müller
Tel.: (06134) 564620
Mail: politik@twmueller.de
(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)