Autor Thema: regensburg-digital.de - Das Jobcenter Stadt fördert – sich selber  (Gelesen 126 mal)

Joachim Datko

  • Sr. Mitglied
  • ****
  • Beiträge: 2006
Mein Kommentar zu: https://www.regensburg-digital.de/das-jobcenter-stadt-foerdert-sich-selber/12032018/

###

Die "verbratenen" Verwaltungskosten sind Einkommen, sie sind nicht verloren, sie ermöglichen es den Angestellten ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Zitat: "Rechtsanwalt Spirk: „Nach meinen Erfahrungen geht es nicht darum, den Erwerbslosen eine Chance zu geben, nach ihren Möglichkeiten an Arbeit und Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Eher ist Zweck der Jobcenter wohl, eine disziplinierte Reservearmee für die wechselnden Bedürfnisse von Unternehmen zu schaffen, und zwar zum Niedrigsttarif. "

Der Rationalisierungsgrad der Wirtschaft macht eine "Reservearmee" von Arbeitskräften überflüssig. Maschinen, Roboter und Computer erledigen weitgehend die Arbeit.
Beispiel:
Gussasphaltfertiger (750.000 €; Leistung 800 Tonnen Asphalt täglich; Breite 9m)
https://www.bz-berlin.de/data/uploads/multimedia/archive/00326/avus_326837a-768x432.jpg

Ein Großteil der Bevölkerung, dies gilt auch für die Weltbevölkerung, wird in der Arbeitswelt nicht gebraucht. Die soziale Marktwirtschaft kann trotzdem alle Menschen mit den notwendigen Gütern versorgen.

Die Sozialleistungen als Anteil des Bruttoinlandproduktes steigen prozentual und absolut Jahr für Jahr.

https://de.statista.com/infografik/10536/sozialausgaben-in-deutschland/

Marx hätte heute für seine Überlegungen eine ganz andere Basis. Von einer industriellen Reservearmee würde er heute wohl nicht sprechen. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Soziale Marktwirtschaft.
« Letzte Änderung: 13.03.2018, 10:38 von Joachim Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de