Autor Thema: sueddeutsche.de - Griechenland braucht wieder Geld  (Gelesen 3187 mal)

Datko

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Mein Kommentar zu: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-krise-griechenland-braucht-wieder-geld-1.1723181

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Hilfe an Griechenland zur Selbsthilfe, aber keinen deutschen Sonderweg

Zitat: "Schäuble will anbieten, dass die staatliche Förderbank KfW kleine und mittlere Betriebe in Griechenland indirekt mit günstigen Krediten unterstützt."

Wir sollten Griechenland nur indirekt bei der Selbsthilfe unterstützen. Die internationalen Organisationen können das wie bisher übernehmen. Die Empfindlichkeiten gegenüber Deutschland sind in Griechenland zu groß, jede direkte Hilfe wird uns massiv als Eigennutz ausgelegt.

Es sind viele richtige Schritte unternommen worden. Ein richtiger Schritt war die Absenkung der Zinssätze, die Zinsen sollten niedrig bleiben. Ein weiterer richtiger Weg ist die Reduzierung von öffentlichen Hilfen für marode Banken, der Schutz von Einlagen bis 100.000 € pro Person und Bank ist ein guter Kompromiss.  Wir werden nicht umhin kommen die Selbstbedienungsmentalität der Spitzen-Manager gesetzlich auf ein erträgliches Niveau zu begrenzen. 

Dauerhafte Leistungsbilanzüberschüsse von einigen Ländern, wie Deutschland, führen zwangsläufig zum Verlust der Gegenleistung, der Bezahlung. Wer dauerhaft mehr Leistung gibt, als er erhält, verliert. Die starke deutsche Wirtschaft ist ein Problem für andere Länder.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
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