Autor Thema: Wer glaubt wird selig, der Entstehungsmythos des Kosmos  (Gelesen 2541 mal)

Datko

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Mein Kommentar zu: http://www.spektrum.de/alias/kosmische-zyklen/was-ist-zeit/1168976

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Wer glaubt wird selig, der Entstehungsmythos des Kosmos

Wie naiv viele Astrophysiker sind!

Zitat aus dem Artikel: "Die moderne Kosmologie lehrt uns, dass die Entwicklung des Universums vor 13,7 Milliarden Jahren [...] begann. [...] Innerhalb von Sekundenbruchteilen bildeten sich die vier Grundkräfte"

Mit welcher Dreistigkeit so weitreichende Behauptungen in die Welt gesetzt und nachgebetet werden, ist meiner Meinung nach verblüffend.

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KRA

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Die Begrifflichkeiten 'Entstehen und Vergehen', 'Anfang und Ende', 'Geburt und Tod' sind im Denken der Menschen, die ja tatsächlich immer nur mit einem winzigen zeitlichen Ausschnitt des Ganzen konfrontiert sind, der selbst relativ ist. Wenn vom Ganzen die Rede ist, dann muss die Qualität 'Zeit' Teil des Ganzen sein und darf nicht als Messlatte benutzt werden. Die Begriffe Entstehung und Anfang sind in diesem Kontext sinnlos. Da war Einstein weiter: Zeit ist, was die Uhr anzeigt! - Also: Ohne Uhr keine Zeit. Die naive Extrapolation bzw. Über-Interpretation der Rotverschiebung erzeugt ein Zerrbild des Universums und widerspricht Einsteins genialer Formel E = m * c**2. Nichts destowenigertrotz ist gerade die 'Dunkle Energie' für kluge Köpfe ein Wink mit dem Zaunpfahl dafür, dass mit der extrapolierten Metrik etwas ganz grob nicht stimmt. Es gibt viel zu forschen über die Rolle von Raum, Zeit und über unser geheimnisvolles Lichtteilchen, das Photon.

Datko

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[...] Es gibt viel zu forschen über die Rolle von Raum, Zeit und über unser geheimnisvolles Lichtteilchen, das Photon.

Es gibt auch viel über das, was Menschen machen, wenn sie forschen, zu untersuchen. In einer Metaebene, in der mit Wissenschaftstheorie und Psychologe das Forschen untersucht wird, lässt sich wahrscheinlich so manches entzaubern, was die Astrophysik uns weismachen will.
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Chaeremon

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Es gibt viel zu forschen über die Rolle von Raum, Zeit und über unser geheimnisvolles Lichtteilchen, das Photon.

Man könnte damit aufhören es ein Teilchen zu nennen und dann erforschen was vom mythologischen Glauben noch übrigbleibt?

Datko

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Es gibt viel zu forschen über die Rolle von Raum, Zeit und über unser geheimnisvolles Lichtteilchen, das Photon.

Man könnte damit aufhören es ein Teilchen zu nennen und dann erforschen was vom mythologischen Glauben noch übrigbleibt?

Es ist wohl nicht so einfach, wie Sie sich es wahrscheinlich vorstellen, die Lösung für das Dilemma wird schon seit Jahrzehnten gesucht: Teichen oder Welle?
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TWMueller

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Es ist wohl nicht so einfach, wie Sie sich es wahrscheinlich vorstellen, die Lösung für das Dilemma wird schon seit Jahrzehnten gesucht: Teichen oder Welle?

Ohne TEILCHEN keine WELLE. Jede WELLE braucht ein MEDIUM, einen TRÄGER. Ansonsten würde besenfalls ein IMPULS vorliegen, der zu wellen-ähnlichen Ergebnissen führen kann.

Man kann zwar ein oder mehrere Teilchen durch ein gedachtes Vakuum schießen. Aber nur, wenn es hierbei mehrere Teilchen gibt, können diese RELATIV ZUEINANDER eine Welle bilden. Es kann hierbei zu Schwingungen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung kommen, dann liegt eine klassische Welle vor. Es sind aber auch Schwingungen in Ausbreitsungsrichtung denkbar. Hieraus würde sich eine relative Geschwindigkeitsverschiebung / -schwingung ergeben. Man könnte hierbei aber auch von einer "Schwingung der Zeit" sprechen. Denn auch ZEIT ist relativ. Sie kann immer nur im VERGLEICH erkannt und bestimmt werden.

P.S.
Als TEILCHEN verstehe ich in o.a. Zusammenhang auch Energie-Ausprägungen, die unterhalb des üblichen MATERIE-Begriffs liegen. Es muss halt ETWAS dasein, das "schwingt" oder "überträgt".
« Letzte Änderung: 11.04.2014, 00:23 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Chaeremon

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Es ist wohl nicht so einfach, wie Sie sich es wahrscheinlich vorstellen ...
Es betrübt mich, dass Sie über meine Vorstellungen ein Werturteil haben. Wir kennen uns doch garnicht ausser hier im Forum; machen Sie das mit Telepathie? Falls ja, bitte diese Form von mentaler Kontrolle abstellen. Danke.

Chaeremon

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P.S.
Als TEILCHEN verstehe ich in o.a. Zusammenhang auch Energie-Ausprägungen, die unterhalb des üblichen MATERIE-Begriffs liegen. Es muss halt ETWAS dasein, das "schwingt" oder "überträgt".
Guter Gedanke.
P.S. ich sammle seit Jahren gründlich durchdachte+experimentell abgesicherte Vorschläge von Wissenschaftlern die in Journalen veröffentlicht wurden. Ihr Gedanke zu "unterhalb" und "schwingt" passt haargenau auf einen der Vorschläge (in Englisch). Bei Interesse kann ich den heraussuchen.