Autor Thema: Elementarteilchenphysik ertrinkt in Hypothesen  (Gelesen 1803 mal)

Datko

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Siehe: http://www.spektrum.de/alias/photonen/auf-der-jagd-nach-dunklen-kraeften/1149493
Meine Kommentare: http://www.spektrum.de/alias/spektrum-der-wissenschaft/798888/d_sdwv_leserbriefe_html

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Was macht man, wenn man nichts Konkretes zu bieten hat? Viele Elementarteilchenphysiker und auch Astrophysiker entscheiden sich für wüste Spekulationen.

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Ich habe kein Vertrauen in die Elementarteilchen- und in die Astrophysik.

In der Astrophysik wird uns in schneller Folge ein Superlativ nach dem
anderen angeboten: Die älteste Galaxie, die am weitesten entfernte
Galaxie, die Galaxie mit den meisten Sternen, usw. Wenn ich an den
Urknall denke, sehe ich nur ein hochspekulatives Denkmodell ohne realen
Hintergrund.

In der Elementarteilchenphysik werden aus Gründen, die meist ohne reale
Basis sind, wie z.B. reine Symmetriegründe, Teilchen gefordert. Der
Teilchenzoo wächst und wächst. Experimente sind meiner Ansicht nach
schon lange in der Beliebigkeit jenseits der Realität angesiedelt.
Besonders glücklich sind die Physiker, wenn sie einen plakativen Begriff
finden, wie "dunkles Photon". Da ersetzt der Begriff die Physik.

Ich bin gerne bereit gegenüber Internet- und Printmedien zu dem, meiner
Ansicht nach, teilweisen Verlust der Realität in der Astro- und
Elementarteilchenphysik Stellung zu nehmen.
« Letzte Änderung: 28.04.2012, 06:36 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
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