Autor Thema: Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit  (Gelesen 355 mal)

Ungläubiger

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Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
« am: 29.06.2011, 14:35 »
Ich würde einmal sagen, es gibt auf der Welt mehr Ungerechtigkeit
als Gerechtigkeit. Und keine einzige Religion bietet Sicherheit.

Täglich werden wir mit Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit konfrontiert:

Viele sind gesund, viele sind krank. (Es liegt teilweise an jedem selber)
Viele haben Arbeit, viele sind arbeitslos. (Man kann es durch eigene Kraft ändern)
Viele haben Geld, viele sind arm, aber viele sind auch arm im Geiste, das ist schlimmer.
Viele haben eine Frau, viele sind verheiratet. (ohne Kommentar......)
Viele haben Gerechtigkeit erfahren, aber viele sind erzürnt über die viele Ungerechtigkeit.(Versicherungen, Gerichte)
Viele haben einen Glauben, viele haben ihren Glauben verloren. (Das zweite ist kein Verlust)
Viele betrügen, lügen, begehen Verbrechen jeglicher Art und kommen doch immer wieder gut davon. (Große Ungerechtigkeit)

Zu guter Letzt kommt das ungerechte Christentum, das ein Leben nach dem Tode verspricht, aber nur den gläubigen Christen.
Aber mit dieser "Ungerechtigkeit" lässt es sich trotzdem gut leben!   

TWMueller

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Re: Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
« Antwort #1 am: 29.06.2011, 20:55 »
Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen:

Sind es nicht gerade die Ungerechtigkeiten und Unzulänglichkeiten, die dem Leben einen Anreiz geben können?

Wofür würden sich die Menschen engagieren, wenn wir alle im Paradis oder Schlaraffenland leben würden? Alles perfekt geregelt, kein Mangel, Sicherheit für Alle. Nun, gäbe es keine Probleme, wir würden welche erfinden. Ohne Anreiz keine Entwicklung und kein Wachstum.

Seien wir also froh über die KLEINEN Ungerechtigkeiten und nehmen wir all das, was es noch zu verbessern gibt, als Ansporn für ein reizvolles Leben.
Thomas W. Müller
Tel.: (06134) 564620
Mail: politik@twmueller.de
(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)

Ungläubiger

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Re: Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
« Antwort #2 am: 30.06.2011, 14:03 »

Wer sein Leben bislang mit kleinen Ungerechtigkeiten meistern konnte, hatte ein besonderes Glück.
Kleine Ungerechtigkeiten nimmt man ja auch eher hin. Manchmal kann man auch darüber lachen.

Als unmenschlich ungerecht empfinde ich die alten Männer in ihren sonderlichen Talaren, die meinen,
die Menschheit mit blödsinnigen Sprüchen und Anweisungen  begeistern zu müssen, die aus einem
geschmückten Stall phantasieren und denen noch die staatlichen Unterstützung zufällt. Sie sind im
Stall gegen die Balken gestoßen, besser gesagt, sie sind daran hängen geblieben. Selbst die Balken
im Stall sind noch staatlich geschützt , sie sind zu Kreuzen mutiert. (Mein Ansporn zum echten Leben!!)

"Wer sich nicht über das Christentum empört, kennt es nicht." Dr. Dr. Joachim Kahl, ehemaliger Theologe