Religionen geht es meiner Ansicht nach nicht um einen Wahrheitsgehalt, sondern um die ständige Wiederholung von Riten und alten Texten.
Der Psychologe nennt das Prägung oder Konditionierung. Neurobiologen haben tatsächlich gezeigt, dass sich im Gehirn sichtbare "Trampelpfade" bilden, wenn ein Verhalten oder bestimmte Verknüpfungen häufig wiederholt werden. Und je häufiger etwas wiederholt wird, umso glaubhafter, ja "wahrer" wird es (im Kopf).
Hinzu kommt, dass "Riten" ein verbindendes Element von Gruppen sind.
Psychologisch betreiben die Kirchen schon ein recht ausgefeiltes Marketing.