Autor Thema: Kirchenaustritte Mixa veraltetes Weltbild? - 20.04.2010  (Gelesen 2382 mal)

Datko

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Kirchenaustritte Mixa veraltetes Weltbild?

Autor: Datko | Erstellt am: 20.04.2010 | Gelesen: 47
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateBrateB    
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(Online-Artikel.de) - Das christliche Weltbild ist veraltet, es stammt aus einer kargen, meist kriegerischen Region und beruht weitgehend auf der Weltsicht von Hirtenvölkern.


Monopole.de/forum

Als Atheist empfehle ich den gänzlichen Ausstieg aus dem Christentum. Das christliche Weltbild ist veraltet, es stammt aus einer kargen, meist kriegerischen Region und beruht weitgehend auf der Weltsicht von Hirtenvölkern.

Naturwissenschaftliche Denkansätze und ein naturwissenschaftliches Weltbild wurden von der römisch-katholischen Kirche, insbesondere von ihren Päpsten, bis in die Neuzeit nicht akzeptiert und dem katholischen Weltbild geopfert, man denke nur an Galilei oder Darwin. Meiner Ansicht nach hätten die römisch-katholischen Päpste am liebsten die hochinteressanten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse unterdrückt, um die Menschen weiter mit ihrem Weltbild von Teufel und Hölle zu ängstigen.

In Deutschland sind ungefähr 33% der Menschen Mitglieder der römisch-katholischen Kirche, davon der Großteil aus traditionellen Gründen. Sie wurden schon katholisch gemacht, als sie Säuglinge waren. Ein hoher Prozentsatz der "Gläubigen" hat kaum mehr einen inneren Bezug zum römisch-katholischen Glauben. Um sich einer solchen Situation bewusst zu werden und Konsequenzen zu ziehen bedarf es meist eines Anlasses.

Die römisch-katholischen Kirche wird zur Zeit von mehreren Skandalen geschüttelt. In Deutschland hat ihr Bischof Mixa durch sein Verhalten seit Wochen in den Medien scharfe Kritik hervorgerufen und hält die Kritik durch sein Verhalten weiter am Kochen. So trägt er dazu bei, dass sich die Menschen mit ihrem anerzogenen Glauben auseinandersetzen und häufig ein distanziertes Verhältnis entwickeln. Es findet eine Art Aufklärung statt, den Menschen wird bewusst, dass vieles faul am System ist. Das Ergebnis ist eine Austrittswelle ohne gleichen. Die Gesellschaft profitiert meiner Ansicht nach vom Verhalten des Bischofs, weil er einen ungeschminkten Blick hinter die Fassade des schönen Scheins ermöglicht. Damit ist er wesentlich am negativen Image der römisch-katholischen Kirche beteiligt.

Joachim Datko, Regensburg
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« Letzte Änderung: 22.04.2010, 03:23 von Datko »
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