Autor Thema: Probleme  (Gelesen 1649 mal)

Ungläubiger

  • Gast
Probleme
« am: 05.10.2013, 09:08 »
Wenn die Ehefrau zum Ehemann sagt, die Wände müssen mal wieder gestrichen werden,
antwortet der Ehemann "Heute nicht"!
Wenn Frau Merkel vor einem Problem steht, faltet sie ihre Hände zu einer Raute und sagt:
"Das ist nicht mein Duktus!" Klingt gut und das Problem ist vorerst gelöst.
Wenn ein großes Unglück  passiert, wie jetzt vor Lampedusa mit den vielen Ertrunkenen,
verkündet der Papst "Ich werde für die Unglücklichen beten!" Klingt auch gut und die Gläubigen sind begeistert.
Fazit: je höher man sich der Götterwelt nähert, um so einfacher werden die Probleme gelöst. Ist doch göttlich, oder????

TWMueller

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Re: Probleme
« Antwort #1 am: 05.10.2013, 18:15 »
Nun, für die Ertrunkenen kann man leider nicht viel mehr tun als beten, ob man daran glaubt oder nicht. Für gläubige Hinterbliebene mag es ein Trost sein, bei Ungläubigen schadet es zumindest nicht.

Insgesamt jedoch unterstreicht der Beitrag meine Forderung nach KONSTRUKTIVER Kritik. Es reicht eben nicht, Probleme nur zu benennen, man muss auch ETWAS TUN.

Nicht JEDER ist hierbei jedoch berufen, JEDES Problem anzugehen. Im Gegenteil, z.B. unsere Wirtschaft zeigt ja, dass Arbeitsteilung und Spezialisierung insgesamt ein besseres Ergebnis bewirken.

Und mit PROBLEMEN oder gesellschaftlichen REFORMEN ist es wohl ähnlich. Man sollte sich SPEZIALISIEREN, zum "Fachmann" einer Aufgabenstellung werden, seine verfügbaren Kräfte hierauf KONZENTRIEREN, KONSTRUKTIV denken und PRAKTISCH HANDELN.

Ich hoffe, [Ungläubiger] beläßt es nicht bei seinem Seitenhieb auf den Papst, sondern SPENDET z.B. für eine Flüchtlingshilfsorganisation.
Thomas W. Müller
Tel.: (06134) 564620
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(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)