Autor Thema: Ein Brief an den Herrn Pfarrer Muchlinsky von evangelisch. de  (Gelesen 1663 mal)

Ungläubiger

  • Gast
Werter Herr Schäfer,
 
Sie sind schon eine sehr hartnäckiger Schreiber. Ich frage mich nur: Worauf hoffen Sie dabei? Dass Sie mich überzeugen? Oder andere? Was ist Ihre Motivation?
 
Mit freundlichen Grüßen
Frank Muchlinsky


Sehr geehrter Herr Muchlinsky,

doch neugierig geworden? Freut mich.

Wenn ein Atheist richtig geurteilt und seine Natur zu Rate gezogen hat, so hat er Prinzipien, die zuverlässiger und immer menschlicher sind als die des Abergläubischen, der durch eine finstere oder schwärmerische Religion entweder zur Torheit oder zur Grausamkeit geführt wird. Niemals wird man die Einbildungskraft eines Atheisten so sehr vernebeln, das man ihm glaubhaft macht, Gewalttätigkeiten, Ungerechtigkeiten, Verfolgungen, Morde seien tugendhafte oder rechtmäßige Handlungen.
(Paul Henri Thiry, Baron d'Holbach, frz. Philosoph, 1723-1789)

Ich bin sehr hartnäckig und erfolgreich, denn

1. Bin ich nicht allein
2. Im Rücken habe ich Ibka, hpd, Giordano da Bruno Stiftung,
    Kreudenstein, Reimbibel, Skydaddy media usw.
3. Die vielen Verbände des Bfg in allen Großstädten
4. Etwa hundert kritische Bücher, die nicht verboten werden konnten,
    nicht auf irgend einem Index stehen und die Herausgeber alle leben.
5. Im Fernsehen machen Dieter Nuhr, die Heute Show, usw. sich über         
    die Kirche lustig und es passiert ihnen nichts.
6. Prof. Horst Hermann, Prof. Gerd Lüdemann, Dr. Dr. Joachim Kahl
    um nur einige zu nennen, sind Atheisten.
7. Friedrich Nietzsche, Artur Schopenhauer, Johann Most, Friedrich   
    von Spee, Peter de Rosa, Johann Wolfgang zu Goethe, Wilhelm 
    Busch, Bertrand Russell, Denis Diderot, Otto von Corvin waren
    Kirchen- und Glaubenskritiker und keine Aussage von ihnen konnte
    widerlegt werden. Sogar die Bücher von Giordano da Bruno wurden
    veröffentlicht. Das damalige Weltbild wurde zu Nichte gemacht.
8. Meine Motivation richtet sich gegen die Lügen im Christentum und
    vor allen Dingen die Jagd auf Frauen im Namen eines Kreuzes, man
    beschuldigte sie, mit dem Teufel verkehrt zu haben. Das war ein
    gemeine Behauptung, nach dem Teufel wurde in 2000 Jahren nicht
    gefahndet und das Millionen von Christen ihn nicht fanden, ein   
    Armutszeugnis für das Christentum. Man wollte ja auch nicht.
    Denn ohne den Teufel hätte das Christentum nicht seine Perfektion
    erhalten. (Peter Ustinov)
    Ich habe Bücher über die Inquisition gelesen, kenne den
    Hexenhammer, das Handbuch des Inquisitors, kenne die
    Durchführung von Teufelsaustreibungen.
9.  Das Christentum kann sich nur durch die künstliche  Sauerstoffzu-
     fuhr des Staates behaupten und das nicht nur finanziell.
10. Ich habe die Bibel genau studiert, alles durchgelesen und mir
      grauste. Wenn es so einen Gott und einem Jesus gegeben haben
      sollte, wäre er ein Scheusal.
11. Ich werde nicht müde werden, weiter zu kritisieren, weiter zu
      lesen. Meine Frau ist empört, das ich mich mit so einem Dreck
      beschäftige. Wie wahr, wie wahr.

Schlusswort:

Der Atheist ist das größte Kompliment, das Gott sich selbst zollt: Er schafft ein Wesen, das stark genug ist, von ihm abzusehen.
(Ernst Wilhelm Eschmann, dt. Schriftsteller, 1904-1987)

Ich hoffe auf die Vernunft und die ist auch bei meinen drei gesunden Söhnen, von einem Atheisten gezeugt, angekommen.

Sie sollen nur wissen, es gibt bereits Millionen von Atheisten, die Macht der Kirchen wurde zur Ohnmacht, denn nur noch wenige glauben an
den "Schwarzen Mann". Allerdings schreiben ihnen das nur wenige.
Bitte nicht versuchen, ich würde das Christentum hassen. Ich brauche
nur keinen von Menschen wieder erfundenen Gott, denn alle früheren mächtigen
Götter und Göttinnen sind "gestorben", die Tempel zerstört und sie nahmen alles sang- und klanglos hin. Seltsam, gell?

Einen schönen Sonntag - geht auf den Gott Mithras zurück -
Wolfgang Schäfer   
     

Ungläubiger

  • Gast
Die Antwort des Herrn Pfarrers Muchlinsky fiel so aus:

"Ich werde keine Briefe mehr von Ihnen  beantworten und verlange aber
von Ihnen, das Sie den Glauben respektieren!"

Wie? Eine Lüge respektieren und glauben, das die Erde von einem Gott vor etwa 10.000 Jahren erschaffen wurde
mitsamt  seinen sündigen Menschen??? Einen Glauben respektieren, bei dem noch nicht einmal ein Jesus wusste,
das die Erde rund ist und nicht der Mittelpunkt des Universums steht. Die ersten Menschen hießen Adam und Eva?
Akzeptieren, das die dort ansässigen Priester Kinder missbraucht haben? (natürlich nicht alle, aber es wurde akzeptiert!)
Inquisition und Hexenverfolgungen für gute Taten ansehe und die Hinrichtungen der Indianer und der Juden gottgewollt
waren? Solange es Religionen gibt, wird es auch Kriege geben. Und die Dummheit wird weiter mit staatlicher Unterstützung
Triumphe feiern. Es lebe die Dummheit. Seit furchtbar und mehret euch! Amen.