Autor Thema: Verkehrsunfall  (Gelesen 415 mal)

Ungläubiger

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Verkehrsunfall
« am: 04.07.2011, 18:35 »
Schon mal einen Verkehrsunfall direkt gesehen? Haben sie sich als Zeuge
zur Verfügung gestellt? Am nächsten Tag jenen Unfall in der Zeitung gelesen?
Tja, wenn sie das gelesen haben, stellen sie fest, sie waren zur falschen Zeit an
einem anderen Ort. Und wenn dann noch viel später die Gerichtsverhandlung
stattfindet, verarbeitet sie der Verteidiger zu Hackfleisch.

Was das mit dem Christentum und Jesus zu tun hat? Da hielt jemand eine Rede,
z.B. die Bergpredigt. Hat einer dabei mitgeschrieben, wörtlich mit Punkt und Komma!
Ein Wunder! Erinnern sie sich an ihre Schulzeit? Nacherzählung? Bei 30 Schülern
gab es 30 verschiedene Versionen und das nach einer halben Stunde vorher
Vorgelesenem.
Kennen Sie das Spiel "Stille Post?" Zehn Kinder, jeder sagt dem Nachbarn etwas ins
Ohr und am Schluss: immer Gelächter!
Ja, Ja, Christentum: STILLE POST mit BERGPREDIGT und einem VERKEHRS-UNFALL! AMEN!!

Datko

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Schon mal einen Verkehrsunfall direkt gesehen? Haben sie sich als Zeuge
zur Verfügung gestellt? Am nächsten Tag jenen Unfall in der Zeitung gelesen?
Tja, wenn sie das gelesen haben, stellen sie fest, sie waren zur falschen Zeit an
einem anderen Ort. Und wenn dann noch viel später die Gerichtsverhandlung
stattfindet, verarbeitet sie der Verteidiger zu Hackfleisch.

Was das mit dem Christentum und Jesus zu tun hat? Da hielt jemand eine Rede,
z.B. die Bergpredigt. Hat einer dabei mitgeschrieben, wörtlich mit Punkt und Komma!
Ein Wunder! Erinnern sie sich an ihre Schulzeit? Nacherzählung? Bei 30 Schülern
gab es 30 verschiedene Versionen und das nach einer halben Stunde vorher
Vorgelesenem.
Kennen Sie das Spiel "Stille Post?" Zehn Kinder, jeder sagt dem Nachbarn etwas ins
Ohr und am Schluss: immer Gelächter!
Ja, Ja, Christentum: STILLE POST mit BERGPREDIGT und einem VERKEHRS-UNFALL! AMEN!!

So ist es! Eigentlich wissen die Christen nichts genaues, aber dafür um so sicherer. Wenn man etwas gedanklich von klein auf ständig wiederkäut, dann ist es egal, was es ist, das Gehirn hinterfragt es in der Regel nicht mehr.
« Letzte Änderung: 04.07.2011, 18:48 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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TWMueller

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Re: Verkehrsunfall
« Antwort #2 am: 06.07.2011, 23:29 »
Der Psychologe spricht von "Prägung".

Aber so funktionieren die Menschen. Durch Wiederholungen verfestigen sich Nervenbahnen im Gehirn. Und je häufiger etwas wiederholt wird, umso stärker ist es "verankert" (siehe NLP = Neurolinguistische Programmierung).

Es macht daher in den meisten Fällen auch gar keinen Sinn, gegen GEPRÄGTES argumentieren zu wollen. Jedes Argument gegen ein gefestigtes Glaubenssystem wird lediglich als Angriff verstanden und führt instinktiv zu Abwehrreaktionen. Leider bewirkt man so meist genau das Gegtenteil dessen, das beabsichtigt war. Statt GEPRÄGTES in Frage zu stellen und zum Denken anzuregen, wird dieses noch verstärkt, da verzweifelt nach Gründen gesucht wiird, das bisherige Lebensbild nicht ändern zu müssen. Mit Logik muss das dann überhaupt nichts mehr zu tun haben. Heraus kommt dann oft eine verquerte Scheinlogik wie: "Gerade weil die Argumente scheinbar dagegen sprechen, kommt es doch umso mehr auf den Glauben an. Und ich bin stolz, mich nicht so leicht vonm rechten Glauben abbringen zu lassen."

Eine Änderung ALTER Glaubenssysteme stellt sich daher nur langsam ein. EIN Mittel besteht darin, immer und immer wieder ALTERNATIVEN anzubieten. Nicht als Angriff auf das Alte, sondern als ZUSÄTZLICHE Möglichkeit. Kein Fleischliebhaber wird zum Vegetarier, weil irgendwer versucht, ihn mit Argumenten zu überzeugen. Wenn überhaupt bestünde ein Ansatz darin, ihm ZUSÄTZLICH zum geliebten Fleisch vielleicht gegrilltes Gemüse anzubieten. Und wenn das schmeckt, könnte irgendwann vielleicht eine erste Mahlzeit nur aus Pflanzenbestandteilen folgen. Erstes Lernziel: "Es gehr auch anders". Und wenn die neuen Gerichte toll schmecken, werden diese immer häufiger verlangt. Und irgendwann fällt dann vielleicht der Entschluss leichter, ganz auf Fleisch zu verzichten. (P.S. Ich bin überzeugter Fleisch-Fresser, der aber Gemüse als BEILAGE zu schätzen weiss.)

In diesem Sinn:
Argumentiert nicht GEGEN die Kirchen.
Zeigt den Menschen statt dessen ALTERNATIVEN.
Thomas W. Müller
Tel.: (06134) 564620
Mail: politik@twmueller.de
(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)

Ungläubiger

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Re: Verkehrsunfall
« Antwort #3 am: 07.07.2011, 11:32 »
Als Atheist muss man gegen die Kirchen argumentieren. Wer sich nicht über die
Kirchengeschichte empört, kennt sie nicht. Wer sich nicht über das Christentum
empört, kennt es ebenfalls nicht.
1. Argument: man lese die Bibel und ermittelt,
was die Kirchen daraus gemacht haben.
2. Argument: man lese jeden Tag aufmerksam
die Zeitungen, surfe auf kirchlichen Seiten,
surfe auf den Seiten des Vatikan.
3. Bilde dir eine eigene Meinung, das ist am schwersten.