Autor Thema: Atheismus.. einfach gut  (Gelesen 349 mal)

Ungläubiger

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Atheismus.. einfach gut
« am: 17.07.2011, 13:09 »
Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt.
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz.
(Max Bense, Professor der Philosophie und Wissenschaftstheorie, 1910-1990)

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.
(Goethe, zu Eckermann)

Wer Gott definiert, ist schon Atheist.
(Oswald Spengler, dt. Geschichtsphil., 1880-1936, Gedanken, Von der Religion)

Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.
(Ralph Waldo Emerson, amerikan. Essayist, Dichter u. Philosoph, 1803-1882)

Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.
(Uta Ranke-Heinemann, deutsche Theologin)

Datko

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Re: Atheismus.. einfach gut
« Antwort #1 am: 17.07.2011, 19:57 »
Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt.
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Atheismus ist der Gegensatz zu Theismus. Religionen gibt es auch ohne einen Gott, wie z.B. den Buddhismus. Ein Atheist geht davon aus, dass es keinen Gott gibt, damit ist nicht zwangsläufig eine Aussage über Religionen verknüpft, weder direkt, noch indirekt.

Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz.
(Max Bense, Professor der Philosophie und Wissenschaftstheorie, 1910-1990)
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Im "Abendland" braucht man Atheismus nicht mehr verteidigen, die christlichen Religionen sind im Sinne einer pluralen Gesellschaft sozialisiert. Die christlichen Religionen greifen Atheisten nicht mehr an.

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.
(Goethe, zu Eckermann)
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Leider ist es so, Religionen und Priester wollen in der Regel die gesamte Gesellschaft beherrschen. Dazu benötigen sie eine große Gefolgschaft an Gläubigen, die bereit sind sich zu unterwerfen. Hier haben wir auch ein Problem der Demokratie, wenn die Priester genug Menschen finden, die sich von ihnen kontrollieren lassen, können sie die Politik massiv beeinflussen.

Die Aufklärung der "Massen" durch Bildung drängt Religionen zurück.

Wer Gott definiert, ist schon Atheist.
(Oswald Spengler, dt. Geschichtsphil., 1880-1936, Gedanken, Von der Religion)
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.
(Ralph Waldo Emerson, amerikan. Essayist, Dichter u. Philosoph, 1803-1882)
(Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)

Religion ist nur das beständige Wiederholen von Riten und Texten.

Wissenschaft klärt die Menschen auf, deutet die Welt nach rationalen Kriterien und entwertet damit alte Texte und Riten. Es macht z.B. keinen Sinn bei einer Epidemie zu beten, wichtig sind naturwissenschaftliche Kenntnisse und die Medizintechnik. Damit verlieren Religion und Priester Einfluss, das kann für Priester bedrohlich sein.

Götter können nicht "geschändet" werden, es gibt keine reellen Götter, es sind nur Fiktionen. Religionen haben keinen geistigen Zugang zu den Wissenschaften, sie beharren in der Wiederholung von Riten und alten Texten, die keinerlei wissenschaftlichen Bezug haben. Religionen drehen sich im Kreis, deswegen spricht man z.B. von der Gebetsmühle, wichtig ist die permanente Wiederholung.

Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.
(Uta Ranke-Heinemann, deutsche Theologin)
« Letzte Änderung: 18.07.2011, 11:55 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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Re: Atheismus.. einfach gut
« Antwort #2 am: 17.07.2011, 22:47 »
Das überleben uralter Glaubenssysteme ist doch ein Beweis dafür, dass der Mensch zwar über Intelligenz verfügt, diese jedoch nicht hinreichend nutzt. Der soziale Wunsch, zur Gemeinschaft zu gehören, schaltet halt das individuelle logische Denken aus. Ein Lemming läuft dem anderen hinterher ohne sich zu fragen, wohin er eigentlich will.

Wer der Gesellschaft helfen will, sich weiterzuentwickeln, muss dem Einzelnen Mut machen, frei und individuell zu denken. Auch auf die Gefahr hin, dass er anders denkt, als man selbst es gerne hätte.
Thomas W. Müller
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(Ich freue mich immer über persönliche Kontakte)