Autor Thema: Bundespräsident Pfarrer Gauck diffamiert Rationalismus - Vulgärrationalismus  (Gelesen 2411 mal)

Datko

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Deutschland ist fest im Würgegriff der Christen. So ist z.B die Bundeskanzlerin eine Pfarrerstochter, der Bundespräsident ein Pfarrer. Welchen geistigen Kindes er ist, hat der Bundespräsident mit einem Seitenhieb auf den Rationalismus klar gemacht. Einen Teil der Kritik an der Beschneidung von Jungen im Judentum und bei den Muslimen hat er als Vulgärrationalismus diffamiert:"

"Da haben sich echte, aufgeklärte Sorge um Kindeswohl und körperliche Unversehrtheit bei einigen gelegentlich mit einem Vulgärrationalismus gemischt"

http://www.welt.de/newsticker/news1/article111767023/Beschneidungsdebatte-Gauck-sieht-Vulgaerrationalismus.html

Die Feindschaft des Christentums zum Rationalismus sitzt tief, obgleich unsere Gesellschaft vom Rationalismus geprägt ist.

Der Rationalismus mit Technik und Wissenschaften versorgt uns mit Lebensmitteln und hat zu einer exellente medizinische Versorgung geführt. Man denke an die Einführung des künstlichen Stickstoffdüngers nach dem Haber-Bosch-Verfahren, die landwirtschaflichen Erträge explodierten. Den Naturwissenschaftlern Ostwald, Haber und Bosch verdanken Milliarden Menschen, dass sie satt werden.

Priester gefallen sich in der ständigen Wiederholung alter Texte und Riten, sie tragen in der Regel nichts zu unserer Versorgung bei. Wir brauchen keine Geschichten von angeblich wundertätigen Wanderpredigern. Wenn jemand lahmt, dann geht er zum Orthopäden, wenn jemand Sehschwierigkeiten hat, dann geht er zum Augenarzt.

Für christliche Pfarrer sind mystische Geschichten von aggresiven Hirtenvölkern und einem angeblich wundertätigen Wanderprediger das Höchste. All diese Geschichten sind anachronistisch und nicht authentisch, es gibt keine schriftlichen Belege aus der jeweiligen Zeit zu den Geschichten.
« Letzte Änderung: 03.12.2012, 18:10 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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