Siehe:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Millionenbusse-gegen-Mehl-Firma-article4611926.htmlDas Kartellamt kassiert ab, aber wo bleibt der Verbraucher, der über Jahre wegen Preisabsprachen zu viel gezahlt hat? Prinziepiell könnte man wohl Schadensersatz verlangen, bei den kleinen Mengen im Haushaltsbereich macht es aber keinen Sinn.
Anders sieht es bei Schadensersatzforderungen von Großabnehmern aus. Das ist ein rechtliches Problem, wenn das Kartellamt einen Informanten straffrei stellt, weil er "Kronzeuge" ist und gegen die anderen Beteiligten aussagt. Prinzipiell wäre der Kronzeuge trotzdem gegenüber Geschädigten schadensersatzpflichtig.
Siehe: