Sie widersprechen der in der Präampel dieses Internetforums formulierten Grundbedingungen der Meinungsäußerung, in dem Sie Menschen christlichen Glaubens diffamieren.
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen KRITIK und DIFFAMIERUNG. KRITIK wird (hoffentlich) nachvollziehbar begründet. DIFFAMIERUNG ist jedoch pauschal, meist ohne konkrete Argumentation und SOLL HERABWÜRDIGEN.
Man muss weiterhin ZWEI Gesichtspunkte strikt trennen: GLAUBE und KIRCHE.
Jeder hat in diesem Land das verbürgte Grundrecht auf FREIEN GLAUBEN. Dies steht einer kritischen Auseinandersetzung mit Glaubeninhalten und -werten jedoch NICHT im Wege. Wenn jemand an den "Heiligen Hinkelstein" glaubt, so hat er hierzu das Recht. Trotzdem darf jeder sagen, dass er einen "Heiligen Hinkelstein" für Unsinn hält und darf, ja sollte andere Sichtweisen und Alternativen aufzeigen. Wäre das Diskutieren anderer Möglichkeiten nicht zulässig, die Erde wäre immer noch eine Scheibe im Mittelpunkt des Universums.
Die Grenze zwischen zulässiger Argumentation und Diffamierung oder gar Unterdrückung findet sich in AKTIVEN Handlungen, um eine Meinung oder einen Glauben zu unterdrücken. Jeder darf gegen christliche Lehren argumentieren, es darf jedoch nicht VERBOTEN sein, einen bestimmten Glauben zu leben. Nur wegen seines Glaubens darf niemand benachteiligt werden. Das wäre Diffamierung!
Leider gilt im täglichen Leben auch dieser Grundsatz nur bedingt. Den grossen "Staatskirchen" und "Religionen" wird dieses Recht zugesprochen, abweichende oder ausgefallene "Glaubensrichtungen" werden jedoch (auch offiziell) gern als "Sekten" diffamiert und z.B. bei öffentlichen Fördermitteln ausgeschlosssen oder benachteiligt. "So einen Unsinn kann man doch nicht fördern." Aber wenn Glaubensfreiheit, dann für ALLE. Wer will sich anmaßen, zu entscheiden, welcher Glaube akzeptiert wird und welcher nur "spinnerte Sekte" ist?
Und GLAUBE ist noch lange nicht KIRCHE. Die meisten hier geäußerten Kritikpunkte richten sich gegen die ORGANISATION der Kirchen und deren OFFIZIELLE LEHRMEINUNGEN. Insbesondere wird hierbei die mangelnde TRENNUNG von STAAT (=Öffentlichem Gemeinwesen) und Glaubens-VEREINEN (=Kirchen) gerügt.
In Deutschland darf jeder frei einen Verein gründen oder einem Verein beitreten (von Ausnahmen bei rechtswidrigen Zielen abgesehen). Im Grunde sind Kirchen hierbei nichts anderes, als ein Verein. Sie haben Mitglieder und beanspruchen, ihre INNEREN Angelegenheiten selbst bestimmen zu können. Warum werden dann aber in bayerischen Klassenzimmern Kreuze als Vereinskennzeichen an die Wand gehängt und nicht auch z.B. das Wappen des Fußballvereins "Bayern München"?
Jeder darf in Deutschland glauben, was immer er will. Jeder darf sich mit anderen, die hierin mit ihm übereinstimmen, zusammentun. Jeder darf Glaubensvereine gründen oder diesen beitreten. DER STAAT hat sich hierbei jedoch STRIKT NEUTRAL zu verhalten und darf nicht einzelne KIRCHEN-VEREINE einseitig bevorzugen. Wo wären die Kirchen wohl, wenn die Menschen per Beitrittserklärung (mit klarer Satzung) bewusst Mitglied in einer Kirche werden müssten und diese VEREINE ihr INTERNES VEREINSLEBEN ausschliesslich mit MITGLIEDSBEITRÄGEN finanzieren müssten?
Für GEMEINNÜTZIGE Wirkungen NACH AUSSEN dürfen Kirchen, wie jeder andere Verein auch, gern mit ANGEMESSENEN Steuermitteln gefördert werden. Aber öffentliche Gelder für den "RICHTIGEN" Glauben darf es nicht länger geben. Das ist Diffamierung aller Andersgläubigen!