Wissenschaft ist ein Wissen, das immer wieder neues Wissen schafft.
Aber nicht im Vatikan und dem treu-doofen Fußvolk. Das ist das gefährliche, die treu-doofen, die an ihrem Glauben festhalten, koste es was es wolle.
Ich definiere das wie folgt
Wissenschaft ist eine Methodologie des Zweifels, sie nutzt Hypothesen, Theorien, Fossilien, Tests wieder und immer wieder auf der Suche nach gesicherten Antworten für eine allen Forschern zugängliche und beliebig wiederholbare Realität. Forschendes Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnisse reduziert die religiös absolute Wahrheit als Unsinn. Die etwa 4350 Religionen erschöpfen sich als parasitärer geistiger Diebstahl in anderen Kulten. Zweifel an den geklauten Wahrheiten sind verboten und werden mittels Drohung von der Ausgrenzung bis hin zum Mord bestraft.
Christliche Wahrheiten sind Phantasien nach 250 v.C. aus vielen sumerischen Mythen als Tanach kopiert. Gegenteilige wissenschaftliche Erkenntnis wird willentlich ignoriert, Religion als wahnhafter Kult zementiert in ewig wahren Dogmen kann weder Wissen integrieren noch neues schaffen. Als Wahn oder Psychose gilt eine gestörte Realitätserfassung ohne Einsicht und wird zur psychotischen Schizophrenie, wenn der Wähnende leidet oder sein Verhalten für seine Mitwelt unzumutbar wird.
Es ist nicht etwa so, das überragendes Wissen erst in den letzten 300 Jahren gefunden wurde. Das Problem war damals die Breitenwirkung. Erst mit dem Buchdruck und bezahlbaren Kopien, in die nicht irgend ein Mönch seine persönliche Auslegung reingeschmuggelt hat, wurde Wissen zunehmend bekannt
Für Thales von Milet (624-545 v.C.), Anaximander von Milet (611-547 v.C.), Anaximenes (585-524 v.C.), Anaxagoras von Klazomenai (499-428 v.C.), Leukipp von Abdera (450-420 v.C.), Lucretius (97–55 v.C.), Lactanius (245–325 n.C.), Cyril von Jerusalem (315–368 n.C.), John Chrysostom (344–408 n.C.), Severian von Gabala (um 408 n.C.), Martianus Capella schwimmt die Erdenscheibe auf dem Urmeer unter einem Firmament, die Variationen dieser Phantasie sind grenzenlos. Apollonius von Perge (262-190 v.C.) erklärt die Rückläufigkeit des Mars und Claudius Ptolemäus löst die Verwirrung per Rechentrick. Das einfache Weltbild asiatischer Kulturen vermischt mit sumerischen Mythen finden Eingang in Tanach und Bibel. Die Universität Tübingen verurteilt Kepplers Heliozentrismus als falsch, Johannes Calvin (1509–1564 n.C.) beweist die flache Erde als Mittelpunkt des Universums, die Lehre des Nicolaus Kopernikus (1473-1543 n.C.) pervertiert jede natürliche Ordnung.
Galileo Galilei (1564–1642 n.C.) schlägt die Vermittlung des Vatikans zum Heliozentrismus aus, nach 20 Jahren Gezerre muss er im 3.ten Prozess seine Theorie widerrufen. Der allwissende Papst Ratzfatz bezeichnet das als „vernünftig und sachlich begründet“ und wird deswegen von der Feier an der Universität in Rom ausgeladen. Martin Luther schreibt über Nikolaus Kopernikus (1473–1543 n.C.) „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. Leibnitz negiert Newtons Theorie der Schwerkraft, nur die Bibel enthält die Wahrheit. Die Erde ist flach (Hiob 9:6, 1.Sam 2:8, Psalm 104:5, Matt 4:

, Sonne, Mond und Sterne hängen am Firmament, Engel halten die 4 Winde, Kontinente und Meere waren so wie heute. Die Schriften des Kopernikus stehen bis 1830 n.C. auf den RKK Index.
Yajnavalkya schreibt um 600 v.C. im Shatapatha Brahmana die Erde umkreist die Sonne als Mitte der Sphären. Die von ihm berechneten Abstände von Sonne, Mond und Erde sind recht genau, seine 365,24 Tage weichen vom siderischen Jahr mit 366,2564 Tagen bei 13,405 Mondumläufen nur wenig ab. Pytagoras (570–510 v.C.), Aristarchos von Samos (310-230 v.C.) und Aristotle (384–322 v.C.) lehren den Heliozentrismus, der Grieche Eratosthenes (276–194 v.C.) berechnet als Erdumfang 39.690 km und erstellt aus 6.000 sichtbaren Sternen eine Liste mit 675 Stück. Das griechische Astrolabum zeigt die Planetenstände in einer göttlichen Kreisbahn. Heron von Alexandria (um 250 v.C.) hantiert mit Kolbengeräten, Wasseruhren und Dampfdruck. Der römische Architekt Marcus Vitruvius Pollio (70-10 v.C.) beschreibt die Architektur in 7 Büchern und Geräte zur Zeitmessung, Baumaschinen, Kriegsmaschinen, Wasserräder ähnlich wie im 18.ten Jahrhundert in 3 weiteren Büchern.
Das Ende des Ptolemäischen Weltbildes durch Nikolaus Kopernikus und Johannes Keppler (1671-1639 n.C.) wird durch Entdecker wie Christoph Columbus (1451-1506 n.C.), Ferdinand Magellan (1480-1521 n.C.) und Francis Drake (1540-1596 n.C.) bestätigt und beendet damit die tradierten "heiligen Mythen" phantasiert von einer strohdummen Kirche. Große Geister spekulieren seit Jahrhunderten über das Erdalter wie Loys le Roy (1594 n.C.), Nathaniel Carpenter (1625 n.C.), Simon Stevin (1634 n.C.), Rene Descartes (1637 n.C.), Nichola Steno (1669 n.C.), Thomas Burnet (1681 n.C.), John Ray (1691 n.C.), Baron Leibnitz (1693 n.C.), Benoit de Maillet (1748 n.C.) mit bis zu 2 Milliarden Jahren.