Autor Thema: O Herr, sollte es dich geben, rette uns vor diesen Übel!  (Gelesen 440 mal)

Ungläubiger

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Pfarrer Buschor

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„Erstursache allen Seins ist die wohlwollende, schenkende Liebe des dreipersönlichen Gottes. Diese findet über Zweitursachen wieder zur Erstursache hin, indem die für den Herrn offenen personalen Geschöpfe Christus lieben und von Ihm geliebt werden. Die Liebeseinheit des Menschen mit dem dreipersönlichen Gott kann sich am weitesten entfalten durch ein Leben in Gehorsam gegenüber der von Christus gegründeten katholischen Kirche.“

Das ist keine Satire, das ist echt!!!
« Letzte Änderung: 12.09.2011, 14:57 von Datko »

TWMueller

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Und ich dachte immer, ich hätte in der Schule Lesen und Deutsch gelernt.
Es muss wohl an einem nicht ausreichenden IQ liegen, aber ich verstehe NIX.

Kann mir das bitte mal jemand ins DEUTSCHE übersetzen.

Welche dreipersönliche Zweitursache hat denn nun eine Liebeseinheit für mich?
Thomas W. Müller
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Datko

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Und ich dachte immer, ich hätte in der Schule Lesen und Deutsch gelernt.
Es muss wohl an einem nicht ausreichenden IQ liegen, aber ich verstehe NIX.

Kann mir das bitte mal jemand ins DEUTSCHE übersetzen.

Welche dreipersönliche Zweitursache hat denn nun eine Liebeseinheit für mich?

Der Bereich der Religionen ist weitgehend irrational. Denken ist im religiösen Bereich nicht zielführend!

Weitgehend unabhängig vom konkreten Inhalt sind für religiöse Menschen meist die folgenden Aspekte wichtig:

- Unterwerfungsgesten vor Göttern und Priestern
- häufiges wiederholen von Riten
- gebetsmühlenartige Wiederholung von Texten
- die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem irdischen Tod mit einer Bewertung des irdischen Lebens und einem Bestrafungs- und Belohnungssystem

« Letzte Änderung: 10.09.2011, 12:02 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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Himmel oder Hölle
« Antwort #3 am: 10.09.2011, 20:03 »
Gehen wir die Frage mal ganz wissenschaftlich an:

Aus den verfügbaren Daten kann die Temperatur des Himmels hinreichend genau berechnet werden. Die Quelle ist die Bibel. In Jes. 30,26 lesen wir über den Himmel: ,,Ferner wird das Licht des Mondes stark wie das Licht der Sonne sein und das Licht der Sonne wird siebenmal stärker sein als das Licht von sieben Tagen.''

Daher erhält der Himmel vom Mond soviel Strahlung wie wir von der Sonne erhalten, und darüberhinaus von der Sonne 7 mal 7 = 49 mal soviel wie die Erde von der Sonne erhält, also im ganzen 50 mal soviel.

Mit diesen Daten können wir die Temperatur des Himmels berechnen. Die Strahlung, die auf den Himmel fällt, wird ihn bis zu jenem Punkt aufheizen, an dem der Wärmeverlust durch Abstrahlung gerade genauso gross ist, wie die Wärme, die durch Einstrahlung aufgenommen wird. Anders gesagt, der Himmel verliert durch Strahlung fünfzigmal soviel Wärme wie die Erde.

Unter Verwendung des Stefan-Boltzmann Gesetzes (bitte sich in jedem beliebigen Physik-Lehrbuch zu informieren) für Strahlung stellt man folgende Relation her:

   T(H)4
   ----  =  50
   T(E)

wobei T(H) die absolute Temperatur des Himmels und T(E) diejenige der Erde ist. Die durchschnittliche absolute Temperatur der Erde kann hinreichend genau mit 300° Kelvin angegeben werden, die Berechnung ergibt dann für T(H) 789° Kelvin, das sind 525° Celsius.

Wir halten fest: Der Himmel hat eine Temperatur von 525° C.

Die Temperatur der Hölle lässt sich weniger exakt bestimmen, immerhin ist aber die Angabe einer Maximaltemperatur möglich. In der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 8 liest man: ,,Aber die Furchtsamen und Ungläubigen sollen ihren Platz in dem See finden, der von Feuer und Schwefel brennet''.

Ein See aus geschmolzenem Schwefel bedeutet, dass seine Temperatur unterhalb des Siedepunktes liegen muss, der 444,6° C beträgt, denn oberhalb dieser Temperatur wäre der See Dampf und nicht flüssiger See. (Eine Temperatur über 444,6° C widerspräche der Bibel.)

Wir haben somit die Temperatur des Himmels exakt mit 525° C
und die Maximaltemperatur der Hölle mit ca. 445° C bestimmt.
Der Himmel ist also heisser als die Hölle.

Wohin nun willst DU lieber?
Thomas W. Müller
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Ungläubiger

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Wissenschaft ist ein Wissen, das immer wieder neues Wissen schafft.

Aber nicht im Vatikan und dem treu-doofen Fußvolk. Das ist das gefährliche, die treu-doofen, die an ihrem Glauben festhalten, koste es was es wolle. 

emporda

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Wissenschaft ist ein Wissen, das immer wieder neues Wissen schafft.

Aber nicht im Vatikan und dem treu-doofen Fußvolk. Das ist das gefährliche, die treu-doofen, die an ihrem Glauben festhalten, koste es was es wolle.
Ich definiere das wie folgt

Wissenschaft ist eine Methodologie des Zweifels, sie nutzt Hypothesen, Theorien, Fossilien, Tests wieder und immer wieder auf der Suche nach gesicherten Antworten für eine allen Forschern zugängliche und beliebig wiederholbare Realität. Forschendes Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnisse reduziert die religiös absolute Wahrheit als Unsinn. Die etwa 4350 Religionen erschöpfen sich als parasitärer geistiger Diebstahl in anderen Kulten. Zweifel an den geklauten Wahrheiten sind verboten und werden mittels Drohung von der Ausgrenzung bis hin zum Mord bestraft.

Christliche Wahrheiten sind Phantasien nach 250 v.C. aus vielen sumerischen Mythen als Tanach kopiert. Gegenteilige wissenschaftliche Erkenntnis wird willentlich ignoriert, Religion als wahnhafter Kult zementiert in ewig wahren Dogmen kann weder Wissen integrieren noch neues schaffen. Als Wahn oder Psychose gilt eine gestörte Realitätserfassung ohne Einsicht und wird zur psychotischen Schizophrenie, wenn der Wähnende leidet oder sein Verhalten für seine Mitwelt unzumutbar wird.

Es ist nicht etwa so, das überragendes Wissen erst in den letzten 300 Jahren gefunden wurde. Das Problem war damals die Breitenwirkung. Erst mit dem Buchdruck und bezahlbaren Kopien, in die nicht irgend ein Mönch seine persönliche Auslegung reingeschmuggelt hat, wurde Wissen zunehmend bekannt   

Für Thales von Milet (624-545 v.C.), Anaximander von Milet (611-547 v.C.), Anaximenes  (585-524 v.C.), Anaxagoras von Klazomenai (499-428 v.C.), Leukipp von Abdera (450-420 v.C.), Lucretius (97–55 v.C.), Lactanius (245–325 n.C.), Cyril von Jerusalem (315–368 n.C.), John Chrysostom (344–408 n.C.), Severian von Gabala (um 408 n.C.), Martianus Capella schwimmt die Erdenscheibe auf dem Urmeer unter einem Firmament, die Variationen dieser Phantasie sind grenzenlos. Apollonius von Perge (262-190 v.C.) erklärt die Rückläufigkeit des Mars und Claudius Ptolemäus löst die Verwirrung per Rechentrick. Das einfache Weltbild asiatischer Kulturen vermischt mit sumerischen Mythen finden Eingang in Tanach und Bibel. Die Universität Tübingen verurteilt Kepplers Heliozentrismus als falsch, Johannes Calvin (1509–1564 n.C.) beweist die flache Erde als Mittelpunkt des Universums, die Lehre des Nicolaus Kopernikus (1473-1543 n.C.) pervertiert jede natürliche Ordnung.

Galileo Galilei (1564–1642 n.C.) schlägt die Vermittlung des Vatikans zum Heliozentrismus aus, nach 20 Jahren Gezerre muss er im 3.ten Prozess seine Theorie widerrufen. Der allwissende Papst Ratzfatz bezeichnet das als „vernünftig und sachlich begründet“ und wird deswegen von der Feier an der Universität in Rom ausgeladen. Martin Luther schreibt über Nikolaus Kopernikus (1473–1543 n.C.) „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. Leibnitz negiert Newtons Theorie der Schwerkraft, nur die Bibel enthält die Wahrheit. Die Erde ist flach (Hiob 9:6, 1.Sam 2:8, Psalm 104:5, Matt 4:8), Sonne, Mond und Sterne hängen am Firmament, Engel halten die 4 Winde, Kontinente und Meere waren so wie heute. Die Schriften des Kopernikus stehen bis 1830 n.C. auf den RKK Index.

Yajnavalkya schreibt um 600 v.C. im Shatapatha Brahmana die Erde umkreist die Sonne als Mitte der Sphären. Die von ihm berechneten Abstände von Sonne, Mond und Erde sind recht genau, seine 365,24 Tage weichen vom siderischen Jahr mit 366,2564 Tagen bei 13,405 Mondumläufen nur wenig ab. Pytagoras (570–510 v.C.), Aristarchos von Samos (310-230 v.C.) und Aristotle (384–322 v.C.) lehren den Heliozentrismus, der Grieche Eratosthenes (276–194 v.C.) berechnet als Erdumfang 39.690 km und erstellt aus 6.000 sichtbaren Sternen eine Liste mit 675 Stück. Das griechische Astrolabum zeigt die Planetenstände in einer göttlichen Kreisbahn. Heron von Alexandria (um 250 v.C.) hantiert mit Kolbengeräten, Wasseruhren und Dampfdruck. Der römische Architekt Marcus Vitruvius Pollio (70-10 v.C.) beschreibt die Architektur in 7 Büchern und Geräte zur Zeitmessung, Baumaschinen, Kriegsmaschinen, Wasserräder ähnlich wie im 18.ten Jahrhundert in 3 weiteren Büchern.

Das Ende des Ptolemäischen Weltbildes durch Nikolaus Kopernikus und Johannes Keppler  (1671-1639 n.C.) wird durch Entdecker wie Christoph Columbus (1451-1506 n.C.), Ferdinand Magellan (1480-1521 n.C.) und Francis Drake (1540-1596 n.C.) bestätigt und beendet damit die tradierten "heiligen Mythen" phantasiert von einer strohdummen Kirche. Große Geister spekulieren seit Jahrhunderten über das Erdalter wie Loys le Roy (1594 n.C.), Nathaniel Carpenter (1625 n.C.), Simon Stevin (1634 n.C.), Rene Descartes (1637 n.C.), Nichola Steno (1669 n.C.), Thomas Burnet (1681 n.C.), John Ray (1691 n.C.), Baron Leibnitz (1693 n.C.), Benoit de Maillet (1748 n.C.) mit bis zu 2 Milliarden Jahren.
« Letzte Änderung: 04.10.2011, 05:04 von emporda »
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