Autor Thema: Auch Götter sterben, wenn man nicht mehr an sie glaubt!  (Gelesen 559 mal)

Ungläubiger

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Alle Götter und Göttinnen in der Vergangenheit sind "gestorben" weil man nicht mehr an sie glaubte.
Alle Götter und Göttinnen in der Vergangenheit machten wortlos und ohne irgendwelche Verteidigungsstrategien einem
anderem Gott Platz, einem neu von Menschen erfundenen, der genau so machtlos und unglaubwürdig ist wie der seiner
Vorgänger. Eine Scheibe Brot schmiert sich nicht mit Gottes Hilfe, dazu muss man selbst Hand anlegen! Und das gilt sowohl
für gläubiger Christen oder glaubenslose Atheisten! Oder liebe Christen, erklärt mir mal den Unterschied zwischen einem
christlichen und einem atheistischen Geschlechtsakt! Gleich vorweg, Beten hilft nicht!

Datko

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Die Götter sterben zwar, der Beruf des Priesters bleibt allerdings.

Es ist ja so bequem, sich als Priester "Hochwürden" zu nennen und die Niederwürden auf sich arbeiten zu lassen!
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

Ungläubiger

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"Priester" ist kein Beruf sondern eine irre Berufung.

Wie kann ein Mann mit der von der Schöpfung ausgestatteten menschlichen Sexualität
sich zu einem Monster selbst degenerieren zu einem Priester und dann ausrufen: Gott ich liebe dich! ?
Das ist doch Entmannen auf katholisch und kann doch niemals Inhalt einer Religion sein.
Und wenn des Priesters Eltern sich nicht vereinigt hätten, wäre er kein Priester. Also "ohne" geht nicht.

TWMueller

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Irgendwie entwickelt sich hier manche Diskussion in die falsche Richtung.
Das Forum heißt doch "MONOPOLE.DE".
Sich in diesem Rahmen mit der Rolle der (organisierten) Kirchen im Staatsgefüge auseinanderzusetzen, ist notwendig, um manchen ALTEN Zopf erkennen und beseitigen zu können. Organisatorisch und rechtlich ist es eine legitime Forderung, Sonderstellungen zu beseitigen und z.B. das System der Kirchensteuer in Frage zu stellen.

Die Frage, ob es einen Gott gibt und welcher Verhaltenskodex für Vorbeter eines Glaubens gelten soll, ist jedoch eine INTERNE Frage der Glaubensgemeinschaft. Es ist eben gerade KEINE staatliche Rechtsnorm, die z.B. katholischen Priestern die Ehelosigkeit vorschreibt.

Fragen des Glaubens, der Ethik und Moral, aber auch der geschichtlichen Entwicklung des GLAUBENS sind sicherlich sehr interessant und diskussionswürdig. Aber was haben diese Aspekte mit dem STAATLICHEN Problem der MONOPOLE zu tun?

Wenn hier darüber berichtet und diskutiert wird, wie z.B. ein Papst-Besuch finanziert wird, so betrifft dies den Bürger als Steuerzahler.

Überlegungen, ob katholische Priester heiraten sollten, gehören im Sinne der Trennung von Staat und Kirche jedoch nicht mehr in die weltliche Sphäre. Ich sehe, wenn die Diskussionen immer wieder in glaubensinterne Bereiche abdriften, die Gefahr, dass die WIRKLICH WICHTIGEN ASPEKTE verdeckt werden und untergehen.

Wir sollten uns daher stärker auf die Auswirkung der SONDER-Stellungen der Kirchen und deren Auswirkungen als MONOPOL der "wahren Werte" auf Politik und Gesellschaft konzentrieren. Welche Rechtsnormen müssten gestrichen oder geändert werden, um eine klare und strikte TRENNUNG von STAAT und KIRCHE zu bewirken? Wenn Glaube und Kirche wirklich Privatangelegenheit wären, würde es doch kaum mehr eine Rolle spielen, was die Mitglieder eines Glaubens-Vereins INTERN für Riten haben.

P.S.
Im Übrigen haben wird doch zumindest ein Recht sogar im Grundgesetz verankert. Wer z.B. die katholische Kirche nicht (mehr) gut findet, kann doch jederzeit austreten und frei entscheiden, was er glauben will und welcher Alternativgemeinschaft er sich ggf. anschliessen möchte. Und wer möchte, darf und kann in unserem Land sogar seine eigene Privatkirche gründen. Ein Thema für dieses Forum wird der Vorgang erst dann, wenn diese Privatkirche rechtlich anders behandelt wird, als andere Glaubensrichtungen. Religionsfreiheit bedeutet eben auch STAATLICHE Gleichbehandlung ALLER Glaubensrichtungen.
« Letzte Änderung: 06.09.2011, 14:41 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Ungläubiger

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"Wer sich nicht über das Christentum empört, kennt es nicht!"

Dr.Dr. Joachim Kahl, ehemaliger Theologe

Religion ist Privatsache. Schön wäre es. Aber da das Christentum staatlich geschützt ist und die Kirchen alle Privilegien sich haben schützen lassen,besteht die Notwendigkeit, jenen Gläubigen gelinde gesagt kräftig in den Hintern  zu treten. Christentum besteht aus einem Nichts: Gott. Nur mit diesem Nichts lässt es sich gut Kasse machen und man kann den Gläubigen das Fell über die Ohren ziehen. Das Christentum beinhaltet eine unmenschliche Drohung und die Macht der Angst. - Wer das nicht glaubt, wird dran glauben.- So oder so. Die Kirchen sitzen mit ihren Gremien überall drin: Presse, Fernsehen, Verlage usw. Darüberhinaus stehen in sämtlichen Buchhandlungen eine Vielzahl von christlichen Büchern. Fragen nach "unchristlichen Büchern" werden damit beantwortet, "haben wir nicht." Zum Glück gibt es aber eine Menge "freie Verlage" oder man nutzt das Internet, um an aufklärende Bücher zu kommen. Mit besonderer Freude stelle ich auch fest, das Meer der Gläubigen trocknet immer mehr aus und die Angst vorm "schwarzen Mann" schwindet. Eine Staatsreligion, die auf Lügen aufgebaut ist, macht auch den Staat unglaubwürdig. 

TWMueller

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Darüberhinaus stehen in sämtlichen Buchhandlungen eine Vielzahl von christlichen Büchern. Fragen nach "unchristlichen Büchern" werden damit beantwortet, "haben wir nicht." Zum Glück gibt es aber eine Menge "freie Verlage" oder man nutzt das Internet, um an aufklärende Bücher zu kommen.

Also, [Ungläubiger] muss schon viel in Deutschland herumkommen, wenn er SÄMTLICHE Buchhandlungen kennt. Aber das ist halt das logische Grundproblem alle Verallgemeinerungen, findet man bei "IMMER" (="SÄMTLICHE") oder "NIE" auch nur EINE Ausnahme, wird nach den Gesetzen der Logik die Aussage FALSCH.

Und wenn ich an die Buchhandlungen in meinem Umfeld denke, so erinnere ich mich an ein doch recht abweichendes Sortiment. Gerade die sogenannte "esoterische" Literatur (alles Alternativen zu klassischen "Religionen") nimmt meterweise Regalfläche ein. Anders mag das in der Mainzer Dom-Buchhandlung aussehen, aber das dürfte auch eher eine Spezial-Fachbuchhandlung sein.

Am Angebot kirchen-kritischer Literatur magelt es wahrlich nicht. Es ist jedoch ein Kernproblem jeder "Überzeugung". Wenn jemand an etwas "glaubt" (muss nicht nur Religion sein), warum sollte er sein Geld ausgeben, um Alternativliteratur zu erwerben, oder seine Zeit verwenden, sich mit dem "Unglauben" zu befassen? Wer Opern-Fan ist, wird auch nur selten ein Buch kaufen, das beweisen will, dass Jazz besser ist als Opern-Musik.

Das Problem ist somit nicht, dass es an Informationen oder Literatur mangelt. Das Problem in allen Bereichen des Glaubens ist vielmehr, den Kopf für ALTERNATIVEN zu öffnen. Wenn hierbei jemand lediglich versucht, den bisherigen "Glauben" schlecht zu machen, warum soll man sich mit "Schlechtem" beschäftigen? Wenn überhaupt, wird die Bereitschaft, sich mit Neuem oder mit Alternativen zu befassen, nur dann angesprochen, wenn VORTEILE oder EIN NUTZEN aufgezeigt wird, der für den Glaubenden INTERESSANT ist.

In diesem Sinne wäre es wohl hilfreicher, die VORTEILE aufzuzeigen, die eine gedankliche Öffnung mit sich bringen kann, statt stereotyp die "Vorurteile" GEGEN den alten Glauben als Angriffswaffe einzusetzen. Wenn jemand gesagt bekommt: "Du denkst falsch.", wird er automatisch in eine Abwehrhaltung getrieben und es wird ein Verteidigungsprogramm ausgelöst. Und wer glaubt ernsthaft, jemand, der sich angegriffen fühlt, wäre bereit, sich NEUTRAL und OFFEN mit den Gegenargumenten zu beschäftigen? Wer angegriffen wird, sucht Argumente zur Verteidigung. Sein alter Glaube wird somit verstärkt. Der Angreifer bewirkt im Ergebnis genau das Gegenteil dessen, was er ursprünglich bezweckt hat.
Thomas W. Müller
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Ungläubiger

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"Zollitsch betonte, die Kirche dürfe weder Selbstzweck noch ein Interessenverein sein. Ihr tragender Grund sei göttlich, und dies müsse sie zeigen. Wenn die Kirche von vielen heute wie ein Verein unter vielen gesehen werde, liege das zum Teil auch am derzeitigen Auftreten der Kirche. Sie müsse stärker missionarisch sein und wieder als Ort der Wahrheit erfahren werden." (Aus kath.net.)

So viele Fehler und Gemeinheiten in einem einzigen Satz:
 
die Kirche dürfe weder Selbstzweck noch ein Interessenverein sein. - Was macht sie denn und welche Interessen vertritt sie?
Ihr tragender Grund sei göttlich - Die Kirche hat keinen tragenden Grund, nur Morast. Gott hat keine Kirche gegründet.
Verein - mehr ist das ja auch nicht.
liege das zum Teil auch am derzeitigen Auftreten der Kirche. - Jeder, der das Wort Kirche hört, denkt sofort an Kindesmissbrauch.
müsse stärker missionarisch sein - also zurück ins Mittelalter mit Feuer und Schwert?
Ort der Wahrheit -  Wahrheit und Kirche? Wahrheit gibt es aber schon länger als die Kirche! Wahrheit ist keine Erfindung der Kirche!

emporda

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"Zollitsch betonte, die Kirche dürfe weder Selbstzweck noch ein Interessenverein sein. Ihr tragender Grund sei göttlich, und dies müsse sie zeigen.
Zu Zöllitsch fällt mir nur folgendes ein

Für mein Verständnis der Psychologie und Medizien gehört jemand, der ein Leben lang mit dem lieben guten Zahngeist spricht und Angst vorm schwarzen Mann im Schrank hat, so einer gehört XXXXX

Administrator Joachim Datko : XXXXX von mir
« Letzte Änderung: 03.10.2011, 10:23 von Datko »
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