Autor Thema: Christliches Weltbild veraltet  (Gelesen 3079 mal)

Datko

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Christliches Weltbild veraltet
« am: 23.07.2010, 07:07 »
Christliches Weltbild veraltet!

Das christliche Weltbild ist veraltet, es stammt aus einer kargen, meist kriegerischen Region und beruht weitgehend auf der Weltsicht von Hirtenvölkern. Deswegen auch die Betrachtung der Gläubigen als Schafe, die eines Hirten bedürfen.

Meiner Meinung nach machen Eltern einen Fehler, wenn sie ihre Babys zur Taufe bringen. Man sollte warten, bis die Kinder und Jugendlichen sich eventuell selbst für eine Kirchenzugehörigkeit entscheiden. Sie haben dann auch die Wahl zwischen verschiedenen Religionen.

Meiner Ansicht nach tragen die Christen "ihr" Kreuz wie ein Brett vor dem Kopf. Die Priester haben ihnen das Symbol von Kindheit auf eingeprägt. Beten ist aus meiner naturwissenschaftlichen Sicht nichts anderes, als eine Gehirnwäsche mit immer wieder den selben meist irrationalen Inhalten.

Fragen und Diskussion zu religiösen Weltbildern und zu einer naturwissenschaftlich-philosophischen Weltanschauung gerne unter:
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« Letzte Änderung: 13.08.2011, 10:14 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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Ungläubiger

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Re:Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #1 am: 28.07.2010, 13:57 »
Natürlich ist das christliche Weltbild veraltert. Damit hat sich die Kirche aber auch ein Eigentor geschossen.
Sie können aus diesem Dilema nicht heraus. Sie können es noch nicht einmal zugeben, das das Christentum
durch die Wissenschaft und Forschung schon längst überholt ist bzw. die Widersprüche nicht einmal widerlegt werden können. Darum bleibt man fest bei der Bibelauslegung, die Lügen haben sich scheinbar 2000 Jahre
bewährt. Aber wielange noch??

Niemand

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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #2 am: 01.05.2011, 23:43 »
Na, da haben Sie eben Ihre Meinung gesagt.

TWMueller

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Re:Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #3 am: 02.05.2011, 15:53 »
Darum bleibt man fest bei der Bibelauslegung, die Lügen haben sich scheinbar 2000 Jahre bewährt. Aber wielange noch??

Nun, der Mensch hat sich in den letzen 2000 Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt. Das Wissen mag zwar exposionsartig zugenommen haben, an den Grundbedürfnissen hat sich jedoch nichts geändert. Der Mensch war und ist ein "Herden-Tier" mit entsprechendem Verhalten. Mancher will "Leithengst" werden, viele wollen suchen die "soziale Nähe" und wollen "geschützt" Mitglied der Herde sein.

Wäre ich heute 20 Jahre alt, ich würde eine NEUE RELIGION erfinden. Ein erfolgreicher GURU muss nur "einfache" Erklärungen und LÖSUNGEN anbieten. Zudem müssen seine Jünger ein "Zusammengehörigkeitsgefühl" entwickeln. Wenn sie dabei auch noch zur Überzeugung gelangen, "besser als alle Ungläubigen" zu sein, steht einem erfolgreichen Religions-Marketing nichts mehr im Wege. Und "Glaube" hat gegenüber allen materiellen Gütern auch noch den Vorteil, dass man ohne Warenvergleich große Beträge zu zahlen bereit ist und für "Anerkennung" und "Gemeinschaft" Zeit und Energie zum "Wohle des Ganzen" einsetzt.

"SIENTOLOGY" und Ähnliches werden zwar gern als "Sekten" kritisiert, funktionieren aber trotzdem. Und je stärker die Außenwelt die "Gemeinschaft" angreift, um so stärker wird der Zusammenhalt. Je stärker JUDENTUM, CHRISTENTUM oder ISLAM von außen angegriffen werden, um so länger werden sie Bestand haben.

Wer Menschen aus Sekten befreien will, sollte die Gemeinschaft niemals direkt angreifen. Nur ein Anregen zum EIGENEN Denken durch ernsthafte FRAGEN kann Denkblockaden LANGSAM lösen.

Jeder kann es leicht an sich selbst testen: Wer angegriffen wird, schaltet automatisch in geprägte Verteidigungsmuster. Wem ein Fehler vorgehalten wird, versucht um so stärker, sein Handeln zu rechtfertigen. Bei den meisten wird das Eingestehen von Fehlern immer noch mit Schwäche gleichgesetzt. Kritik wird als Angriff empfunden. Reflexartig folgen Rechtfertigungen oder sogar Trotzreaktionen.

Wer dies überprüfen möchte, braucht nur die Einträge in diesem oder anderen Foren zu betrachten. Sehr häufig werden andere Sichtweisen nicht als Ergänzung gesehen, sondern umgehend als Angriffsversuch auf die eigene Sichtweise bekämpft.

In diesem Sinne sollte man darüber nachdenken, ob KRITIK an den Kirchen diese nicht unnötig aufwertet und stärkt. Lassen wir die Kirchen doch intern machen, was immer sie wollen (ausser es werden Straftaten begangen). Konzentrieren wir uns doch darauf, unsere Gesellschaft besser zu machen. Trennen wir WISSEN von GLAUBEN. Trennen wir STAAT und RELIGION. Konzentrieren wir uns darauf, das LEBEN besser zu machen und ignorieren wir, was sich durch Nichtbeachtung im Laufe der Zeit selbst erledigt.

Lassen wir Pfarrer und Priester doch predigen, es werden von selbst immer weniger, die sich die überholten Sprüche anhören wollen.

Es wird aber zugleich eine Herausforderung der Zukunft sein, den Menschen zeitgerechte Werte zu vermitteln und diese zum eigenständigen Denken anzuregen. Wirtschaftlicher Kälte muss zudem ein soziales Element gegenüber gestellt werden. Die Menschen brauchen Nähe und soziale Anerkennung.

Und es bedarf der Vorsicht, dass nicht Bauernfänger diejenigen "abgreifen", die den "klassischen Kirchen" den Rücken kehren. Im Zweifelsfall ist mir ein christlicher Purist immer noch lieber, als ein islamischer Terrorist.

Am besten wäre jedoch, wenn Religion, Glauben und Kirche nicht mehr zu MENSCHLICHEM MACHT-MISSBRAUCH genutzt werden könnten.
Eine Herausfordrung an unsere Kinder !!!
« Letzte Änderung: 02.05.2011, 15:59 von TWMueller »
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Hans

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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #4 am: 26.08.2011, 11:15 »
Gott bewahre die Menschheit vor radikalen Idiologien!

Ungläubiger

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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #5 am: 26.08.2011, 14:05 »
"Gott bewahre die Menschheit vor radikalen Idiologien!"

Antwort:

Die Menschheit bewahre sich vor einem "Gott" mit seinen radikalen Idioten. Amen.

emporda

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Re:Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #6 am: 01.10.2011, 15:00 »
Nun, der Mensch hat sich in den letzen 2000 Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt. Das Wissen mag zwar exposionsartig zugenommen haben, an den Grundbedürfnissen hat sich jedoch nichts geändert. Der Mensch war und ist ein "Herden-Tier" mit entsprechendem Verhalten. Mancher will "Leithengst" werden, viele wollen suchen die "soziale Nähe" und wollen "geschützt" Mitglied der Herde sein.
Die Bemerkung "Herdentier" trifft den Kern

Bei den Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz des Führers Vorraussetzung im Clan zu leben. Im Sport wird der Schnellste, der Stärkste usw. zum Führer, im Verbrechersyndikat wie die Mafia wird der brutalste aller Mörder mit Aggressivität, Drohung und Gewalt zum Führer, im Syndikat der Religiotie mit Göttern, Engeln, Dämonen, Teufeln und Wunderheilern wird der größte Lügner und unverschämteste Wortverdreher zum Führer. Etwa <25% der Menschen stellen weder die Führer noch deren Begründung in Frage. Solche Menschen sind unfähig eine Demokratie zu gestalten, jede ihrer Aktionen zielt darauf ab den persönlichen Despotismus zu stärken. Die selbst ernannten Führer kaschieren Schwächen und Unwissen mit Kriterien wie all-fähig, all-wissend, all-gütig und dem Auserwählt-Syndrom als Paranoia, die freies Denken und Handeln unterbindet. Beherrschung, Gewalt, Mord, Krieg und Ausbeutung ist ehrenhaftes Handeln ganz nach Gottes Willen, die Schuld der Täter wird als gläubiges und vorbildliches Verhalten umdefiniert, bekannt als „Robin-Hood“ Neutralisation.

Wie demaskiert die RKK das Christentum in 245 ewig wahren Dogmen „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der---Drohung, Drohung“. Durch Drohungen sichert sich ein sinnfreier Humbug seine zahlenden Idioten; die Religionsführer lassen morden, rauben, stehlen, plündern, fälschen, missbrauchen, sie bedrohen wie Papst Ratzfatz die eigene Elite mit der höchsten Strafe. Totalitär paranoide Systeme überleben nur, wenn sie brutal gegen Protest, Kritik oder Abweichung vorgehen. Dies wird schön geredet mit Begriffen wie Konterrevolution, Antichrist, Anathema usw. Den Kirchen gelingt es so sich einen Freiraum zu verschaffen, die staatliche Kontrolle auszuhebeln, nach Belieben abzuzocken und gebildeten Menschen das Unwissen bronzezeitlicher Analphabeten als ewig unantastbare Wahrheit zu verkaufen.

Kern aller christlichen Drohungen ist die auf Konzilen von 418 n.C. und 431 n.C. erfundene Erbsünde als göttliche Fehlkonstruktion, weniger als 10% der Priester glauben den Quatsch. Schuldkomplexe wirken sich psychisch zerstörend auf schwache Charaktere aus, die nach frühkindlicher Gehirnwäsche kritiklos jeden absurden Unsinn glauben. Die Moralschwelle wird nach hinten verlegt und schafft neue Schuldgefühle in geistig-mentaler Abhängigkeit. Je schuldiger sich jemand glaubt, umso leichter wird er manipulierbar. Gott als phantasierte Fiktion schizophrener Gehirne mildert psychische Schwächen in geistiger Einfalt. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose« seiner Patienten, die unter religiösen Schuldgefühlen und den absurden religiösen Vorschriften schwer leiden.

Durch externe Stimulierung bestimmter Gehirnareale sind religiöse Phantasien beliebig erzeugbar. Der paranoide Wahn meistert irreale Gefahren im Idiotenprinzip von Paradies, Hölle und Dämonen. Gläubige sind obrigkeitshörig und in ihrem schwarz-weiß Denkschema leicht manipulierbar, gleichzeitig sind sie viel zu inflexibel abweichende Positionen überhaupt zu erkennen, zu analysieren und Kritik daran zu verstehen. Glaube ist die logische Ursache schwacher Kritikfähigkeit und nicht etwa dessen Folge. Die Akteure bleiben unbehelligt, die RKK deckt deren Machtorgien und nennt es Liebe, Wahrheit, christliche Moral und Ethik.

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Ungläubiger

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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #7 am: 01.10.2011, 19:56 »
Christentum und Abgeordnete haben vieles gemeinsam: sie wissen nicht was sie glauben und sie wissen nicht was sie tun. Ich behaupte, kaum ein Christ hat die Bibel von vorne bis hinten durchgelesen, seine Gedanken gebraucht und sein Denken genützt. Da ist nur ein blinder Glaube,  man hängt an den Lippen des Verkünders oder Verkünderin, hebt die Hand, weil es der Nachbar auch macht, schreit gemeinsam mit der Hammelherde. Deutschland galt einmal als Land der Dichter und Denker. Jetzt haben wir nur noch Dichter, aber was für welche. Ach du lieber Gott!

TWMueller

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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #8 am: 02.10.2011, 22:21 »
Macht, Stärke und Drohungen sind zweifelsfrei DIE Instrumente der Beeinflussung Anderer. Sie haben jedoch einen entscheidenden Schwachpunkt. Wie im klassischen Western kommt irgendwann ein Neuer, der noch etwas schneller ziehen kann. Dieses Grundprinzip wendet die Natur an, um Herrschaftszeiten biologisch zu begrenzen.

Aber der Mensch ist eben ein besonderes Tier. Er ist vernunftbegabt. Er kann intellektuell vorausdenken. Und so haben alle Herrscher schon früh erkannt, dass Stärke allein nicht ausreicht. Sie brauchen auch eine "Hausmacht", Unterstützer, die auch dann die Macht aufrecht erhalten, wenn der "Führer" allein hierzu nicht mehr in der Lage wäre. Der besonders perfide Trick hierbei ist, statt mit Drohungen mit Belohnungen zu arbeiten. Der "tapfere" Soldat bekommt einen Orden.

Der weitsichtige Herrscher wird zumindest Schlüsselpositionen immer mit Gefolgsleuten besetzen. Er wird hierbei vorrangig darauf achten, dass ihm die Auswahl des Personals nicht aus den Händen genommen wird. Und geschickte Manipulatoren werden einen Abweichler nicht bestrafen, ausschliessen oder gar ermorden. Nein, sie werden ihn wegloben. Er bekommt eine Urkunde für seinen intellektuellen Ansatz und wird mit Gehaltserhöhung auf einen "wichtigen" Posten als Leiter einer Kommission versetzt. Und da sich bei jeder Kritik immer auch eine Passage finden läßt, die erwünschte Aussagen enthält, müssen diese Teile lediglich mit Lob und Anerkennung verstärkt werden. Der kluge Diplomat holt sich den Kritiker als Freund an den Esstisch. Es gilt primär, die Punkte zu finden, in denen der Kritiker zustimmen kann. Es gilt, Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen zu finden. Wahre Könige machen den Räuber zum Steuereintreiber.

Die überwiegende Mehrheit derer, die sich zu ersten, eigenen kritischen Denkansätzen aufschwingen, sind durch die Belohnungsmethode leicht einzufangen und werden in der Folge sogar oft die treuesten Gefolgsleute sein.
Der "kluge Führer" darf nur nicht den Fehler machen, GEGEN die Kritiker zu argumentieren. Nach dem Prinzip von Actio-und-Reactio wird jede Widerlegung nur neue Kritik hervorbringen. Der perfide Machthaber wird vielmehr erklären: "Die vorgebrachte Kritik ist auf den ersten Blick nicht von der Hand zu weisen. aber es bedarf einer eingehenden Untersuchung, welche Schlüsse zum Wohl aller hieraus zu ziehen sind. Ich hoffe auf die konstruktive Mitarbeit der Kritiker, wenn wir die Vorgänge in einer eigens hierfür berufenen Untersuchung näher beleuchten." Und in der folgenden laaaaaangen Phase der Aufklärung wird dann gelobt, dass der Kritiker bei all seinen Überlegungen zum Glück das Wohl der Welt-Kirche oder die finanziellen Gegebenheiten nicht aus den Augen verloren hat. Mit viel Schulterklopfen und Anerkennung wird er sozial integriert und Stück für Stück angepaßt.

Und nur in den seltensten Fällen kann der Kritiker den Versuchungen von Anerkennung, Lob und Bestärkung widerstehen. Aber selbst in diesen Fällen hat der Machthaber gewonnen. Er kann jetzt ohne Gesichtsverlust den Kritiker abschiessen, da er sich ja offensichtlich alle Mühe gegeben hat, auf jegliche Kritik angemessen einzugehen. Aber im bedauerlichen Einzelfall sei es eben kein Kritiker, sondern ein unbelehrbarer Querulant. Da sei dann alles vergebene Liebensmüh'. Und wenn sich der zuletzt abgelehnte "Querulant" sogar noch wehren sollte, wird er zum "Staatsfeind", zum "Antichristen" oder zum "Terroristen" erklärt. Und schwuppst hat man auch noch eine Begründung, warum man sich mit Behauptungen des so Geschmähten (und seiner Mitläufer) gar nicht mehr befassen darf. Es lebe die Macht.

Und was kann man daraus lernen?
Denke selbst. Lass Dich nicht einschüchtern. Sei vorsichtig bei Lob und Ehrungen. Verliere beim Kampf mit den Details nicht den Blick für das Ganze. Wenn das Einfache und Logische nicht überzeugt, mißtraue allen Ablenkungsversuchen.

Und denke immer daran:
Nichts ist richtig oder wahr, WEIL es irgendwo geschrieben steht.
Bestenfalls wird Richtiges und Wahres irgendwo aufgeschrieben.

Thomas W. Müller
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Re: Christliches Weltbild veraltet
« Antwort #9 am: 03.10.2011, 09:59 »
Christentum und Abgeordnete haben vieles gemeinsam: sie wissen nicht was sie glauben und sie wissen nicht was sie tun. Ich behaupte, kaum ein Christ hat die Bibel von vorne bis hinten durchgelesen, seine Gedanken gebraucht und sein Denken genützt.
Religiotie (religiöse Idiotie) ist eine Form geistiger Behinderung verursacht durch religiöse Indoktrination vornehmlich im frühen Kindesalter. Sie führt schnell zu unterdurchschnittlich kognitiven Leistungen und Einschränkungen des affektiven Verhaltens in Glaubensfragen. Im Unterschied zu den pathologischen Formen der Intelligenzminderung bedingt Religiotie nicht automatisch einen generell reduzierten Intelligenzquotienten. Wie es beim autistischen Syndrom eine „Inselbegabung" gibt, so gibt es auch eine „Inselverarmung". Religiotie sollte vornehmlich als eine „partielle Entwicklungsstörung" verstanden werden - ein Begriff, den der Psychologe Franz Buggle gebildet hat. Religiotie hält die absurdesten Dinge für wahr.

Die Religioten und kirchlichen Funktionäre missionieren in Presse und Fernsehen, um ihre geglaubte Sichtweise der Dinge zu verteidigen bzw. von der Gesellschaft einzufordern. Es gibt 3 grundsätzlich verschiedene Arten zu einem Problem Stellung zu nehmen
1) die theologische Stellungnahme
Es werden frei erfundene Behauptungen aufgestellt, die unbewiesen bzw. unbeweisbar sind und mit dem Problem gar nichts oder kaum im Zusammenhang stehen. Gleichzeitig behauptet der Vortragende er oder seine Religion allein kennt die absolute unantastbare Wahrheit, was ihn von der Notwendigkeit befreit mit den realen Fakten des Problems aufzuwarten.
2) die politische Stellungnahme
Für den Vortragenden ist immer unter allen Umständen die Gegenseite am Problem schuld, seine Partei/Gruppierung hat schon immer alles ganz anders gewollt. Dabei wird wissentlich darauf verzichtet Lösungsvorschläge im Detail zu machen, dadurch wird man angreifbar und kann morgen nicht den total gegenteiligen Scheiß behaupten.
3) die wissenschaftliche Stellungnahme
Der Vortragende analysiert das Problem, indem er die geschichtliche und faktische  Realität auflistet. Davon ausgehend gibt er einen Ausblick auf eine möglich wahrscheinliche Entwicklungen und erwähnt auch, dass die nicht zwangsläufig so eintreffen muss.

Religiöse Texte beinhalten das Wenige was die Autoren zu ihren Lebzeiten an Wissen hatten. Die Moral und Ethik der sumerischen Mythen in der Bibel spiegelt sich in den jüdisch-christlichen Mordphantasien wieder verewigt als Liebe des paranoiden Mordbuben Yahwe. Die Massenmorde mit >35 Mill. Toten und sonstige göttlichen Gewaltorgien belegen die psychopathologische Schizophrenie der Evangelisten, denen der Mangel ihres Wissens offenbar bewusst war und mit viel Phantasie kompensiert wurde. Der heutige Katechismus soll den Christenkult als ein Kind gerechtes Lernbuch auf die Heilsgeschichte konzentrieren, das nicht in Absurditäten und Strömen von Blut schwimmt.

Atheist seit 73 Jahren