Autor Thema: regensburg-digital.de - Energiekonzept? Nebenkosten? Anwälte und Propaganda!  (Gelesen 317 mal)

Joachim Datko

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Mein Kommentar zu: https://www.regensburg-digital.de/tretzel-btt-propaganda-und-verwirrung-statt-aufklaerung/04022019/

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Zitat: "Internet, [...] sind relativ teuer
Dieser fiktiven und irregulären Nebenkostenminderung durch die Berücksichtigung des BTT-Stromtarifs steht andererseits eine Latte relativ hoher Kosten gegenüber. Etwa die für den Internetzugang (BTT GIGA FLAT analog) in der Höhe von 29,90 Euro pro Monat."

Ich zahle, wenn ich die verschiedensten Einzelposten richtig addiert habe, 26 € für max. 50 Mbit/s im Download. Das sind 4 € weniger, es ist aber nur ein kleiner Bruchteil des Datendurchsatzes in der Wohnanlage der Firma BTT (GIGA FLAT). Dazu habe ich noch zwei "Telefonleitungen" inklusiv. Als einmalige Anschaffung musste ich noch ein Modem für ungefähr 190 € kaufen. Auf zehn Jahre umgelegt nochmals 1,6 € im Monat.

Unklar ist mir, wie es sich mit Fernsehkanälen bei BTT verhält, die ich nicht habe.

Von einem Bekannten habe ich seine Kosten:
35 €/Monat Internet über Kabel, ohne Fernsehen für 100 Mibit/s

BTT scheint bei den Nebenkosten doch günstig zu sein.
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Joachim Datko

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Die Belastung der Nebenkosten durch Umlagen ist schlecht!

Zu Lothgaßler 12:14 Zitat: "[...] wie diese niedrigen Nebenkostenansätze von Tretzel zustande kommen, und ob diese Nebenkosten tatsächlich niedriger sind als anderswo und was das ggf. gesellschaflich bedeutet (z.B. durch Nichtbeteiligung an der Finanzierung gemeinschaftlicher Aufgaben)."

Die Belastung der Nebenkosten durch gesellschaftliche Aufgaben führt viele Bürger in die Zahlungsunfähigkeit. Unabhängig davon, ob der Strom des Anbieters Tretzel mit der EEG-Umlage belastet ist oder nicht: Das EEG ruiniert viele Menschen mit knapper Kassenlage. 2017 wurde 4,8 Millionen Menschen in Deutschland die Stromabschaltung wegen Zahlungsverzugs angedroht. Auf der anderen Seite sitzen oft "Investoren", die die Umlagen abgreifen, weil sie wohlhabender werden wollen. Viele Menschen und Organisationen haben sich sogar beruflich darauf spezialisiert, den Armen zu helfen. Würde man die Menschen nicht so stark mit Nebenkosten belasten, bräuchten sie weniger Hilfe. Ich bin für niedrige Wohnnebenkosten.

Welche negativen Auswüchse Umlagen erreichen, hat man am "Kohlepfennig" im Nachhinein gesehen.
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Zu Burgweintinger 08:53: "@ Lothgassler
„Hat die Armut vieler Menschen tatsächlich mit den Mietnebenkosten zu tun?“
Wie Sie schon sagen natürlich nicht!"

Die Einnahmen sind für mich sekundär, meine Aufmerksamkeit gilt primär den Ausgaben. Ich habe zu oft gesehen, wie Menschen, die knapp bei Kasse waren, unnötige Ausgaben getätigt haben. Mehr Geld hätte ihnen nicht geholfen, weil sie dann in der Regel noch mehr ausgegeben hätten. Im Mittelalter hat man gesagt: Stadtluft macht frei! Heute könnte man sagen: Sparsames Wirtschaften macht frei.

Bei den Wohnnebenkosten ist es mittlerweile so, dass sie schon die "zweite Miete" genannt werden. Das müsste nicht sein, wenn sich da nicht Absahner breitgemacht hätten.

Sollte BTT tatsächlich niedrige Wohnnebenkosten in Rechnung stellen, als andere Firmen, dann wäre das zu begrüßen.
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