Hallo!
Tut mir Leid, aber den Artikel aus dem Donaustrudl finde ich äußerst seltsam.
Man muss nicht wohlhabend sein um eine Solaranlage auf das Dach zu pflastern, man kann sie auch von der Bank finanzieren lassen.
Eine Beteiligung an Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, wie sie in vielen Städten angeboten wird, ist auch möglich.
Oder man gründet eine Genossenschaft, die Solaranlagen plant, finanziert, installieren lässt, auf fremden Dächern, gegen eine Gewinnbeteiligung.
Also, es kann sich jeder an den hohen Gewinnen von Solaranlagen erfreuen. Leider sind sie nicht wirklich so hoch, man gerät ganz schnell in die roten Zahlen.
Selbst wenn die „reichen“ Solaranlagenbesitzer 8% Gewinn machen würden, ich bin weder auf sie neidisch, noch auf die Atomstromer mit über 200% Gewinn.
Es handelt sich bei der Einspeisevergütung nicht um eine Subvention. Subventionen werden immer über Steuern finanziert. Es ist einfach eine Bezahlung für eine Leistung. Für die Energie aus einem Spitzenlast - Kraftwerk wird mittags schon mal 60 ct/kwh bezahlt, sauberer Solarstrom ist billiger.
Ohne den Strompreis reduzierenden Effekt der Solarenergie, wäre der Strompreis schon viel höher.
Ob es schon Solarstrom – Überkapazitäten gibt, weiß ich nicht, glaube ich auch nicht. Allerdings muss Strom aus erneuerbaren Energien noch vorrangig gekauft werden (Solange unsere „tolle“ Bundesregierung diese Regelung nicht abschafft). Schließlich dient das dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen, ein großer Gewinn für alle Menschen.
Als Zwangskunde sehe ich mich nicht, mein Stromanbieter liefert nur Strom aus Erneuerbaren, genauso kann man sich einen Anbieter suchen der hauptsächlich Atomstrom verkauft. Außerdem kann jeder Strom sparen so viel er will, ich spare schon seit 2 Jahren (Weil arm wie Brot.) auf einen neuen Kühlschrank, wenn ich den erst habe, sinkt mein gesamter Stromverbrauch um 20%. Und meinen PC habe ich selbst gebastelt, aus Strom sparenden Komponenten, so verbraucht er nur halb so viel wie der vorige.
Grüßle
Edgar