Autor Thema: Stromnetze nicht verstaatlichen!  (Gelesen 3660 mal)

Datko

  • Administrator
  • Sr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3020
Stromnetze nicht verstaatlichen!
« am: 19.01.2010, 08:40 »
Siehe meinen Diskussionsbeitrag unter
http://forum.energienetz.de/thread.php?threadid=9171&hilightuser=3872
 27.05.2008 12:55

Der Bund der Energieverbraucher e.V. und Attac fordern die Verstaatlichung der Stromnetze.
Siehe: http://energieverbraucher.de/index.php?i...ck_cont_id=4044

Zitat:

"Verbraucher und Attac: Stromnetze demokratisch kontrollieren

( 7. März 2008 ) Die Übernahme der Stromnetze durch die öffentliche Hand fordern in einer gemeinsamen Unterschriftenaktion der Bund der Energieverbraucher und die Organisation Attac.

Eine Verstaatlichung sei zwingend notwendig, um die künftige Stromversorgung zu sichern. Das Stromnetz als Schlüsselressource müsse im Wettbewerb neutral sein und dürfe nicht den Profitinteressen geopfert werden."
==================================================================
Joachim Datko:

- Eine Verstaatlichung der Stromnetze würde zu einer Monopolisierung führen, die die Situation der Verbraucher meiner Meinung nach weiter verschlechtert. Das bisherige Oligopol würde in ein Monopol übergeführt.

- Das Monopol hat dann der Staat, bzw. eine Behörde. Die Macht verlagert sich auf Menschen, deren wichtigstes berufliches Ziel es oft ist, eine Lebensstellung zu haben. In der Regel ein Menschentypus, der wenig innovativ, rechthaberisch und bequem ist. Man denke nur an "sozialistische" Staaten. Ich habe in einer Behörde eine Berufsausbildung absolviert. Wir haben sehr gut von den Bürgern gelebt, der Tarif für unsere Leistung wurde einfach festgelegt. Die Verbraucher hatten per Gesetz keine Alternative.

- Gegen Behörden und "halbstaatliche" Einrichtungen kann man sich als Verbraucher noch weniger wehren, wie gegen privatwirtschaftliche Konzerne mit einem hohen Marktanteil. Man denke nur an Rundfunkgebühren und an das Schornsteinfegermonopol. Die Zahlung wird von der konkreten Leistung für den Verbraucher entkoppelt.

- Der Bund der Energieverbraucher und Attac verwenden die Phrase "zwingend notwendig" für ihre Vorstellungen. Das bedeutet, dass man es aufgegeben hat Alternativen in Betracht zu ziehen und andere Meinungen grundsätzlich ablehnt.

- Ich wünsche mir als Verbraucher eine faire, soziale Marktwirtschaft, in der meine Interessen weder Konzernen noch Behörden geopfert werden. Meine Interessen werden dann berücksichtigt, wenn ich die Auswahl habe.


Joachim Datko ; Ingenieur, Physiker
« Letzte Änderung: 19.01.2010, 14:42 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de