Autor Thema: sueddeutsche.de - ... Fachkraft über 50 sucht - Fachkräftemangel ...  (Gelesen 1582 mal)

Datko

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Meine Antwort zu: http://www.sueddeutsche.de/karriere/aeltere-arbeitnehmer-fachkraft-ueber-sucht-fachkraeftemangel-1.2075955
Zum Beitrag von "ralfpeg" auf Seite 8 der Kommentare: http://www.sueddeutsche.de/karriere/aeltere-arbeitnehmer-fachkraft-ueber-sucht-fachkraeftemangel-1.2075955?commentspage=all:8:#comments

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Zitat: ". [...], warum 50-jährige Ingenieure, die noch mindestens 30 Jahre zu leben haben, sich nicht einfach dem Genuss hingeben, irgendetwas zu erfinden, oder vielleicht auch nur die viele zusätzliche Freizeit, die ihnen die Arbeitslosigkeit bringt, einfach zu schätzen wissen [...]"

Dafür gibt es sicherlich viele Gründe. Ein häufiger Grund liegt in der finanziellen Abhängigkeit, viele über 50-jährige Ingenieure haben es noch nicht geschafft, finanziell unabhängig zu sein und benötigen den Verdienst.

Wer es finanziell geschafft hat, sollte durchaus überlegen, wie Sie es vorschlagen, aus dem beruflichen Trott auszusteigen.
Siehe auch:
http://www.freiewelt.net/es-gibt-nur-eine-absolut-sichere-geldanlage-10025490/
« Letzte Änderung: 06.08.2014, 11:05 von Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

emporda

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Administrator: Joachim Datko: Der folgende Text ist nicht von mir, hier wurde lediglich ein von mir verwendetes Zitat als Zitat eingefügt. Die eigentliche Quelle finden Sie oben.
Zitat: ". [...], warum 50-jährige Ingenieure, die noch mindestens 30 Jahre zu leben haben, sich nicht einfach dem Genuss hingeben, irgendetwas zu erfinden, oder vielleicht auch nur die viele zusätzliche Freizeit, die ihnen die Arbeitslosigkeit bringt, einfach zu schätzen wissen [...]"
Ich fühle mich da überhaupt nicht angesprochen, halte aber viele Menschen für denkfaul, phantasielos und teilweise dumm. Ich habe urspündlich Maschinenbau studiert, etwa 7 Jahre in der Antriebstechnik Fahrzeugbau als Konstrukteur sowie Entwicklungs- und Forschungsingenieur gearbeitet und habe dann in die Abwicklung von gleichartigen Industrieprojekten gewechselt. In den letzten 15 Jahren waren es technisch komplexe Industriebauten wie Supermärkte, Kliniken und Internetstationen in komplexer Weißraumtechnik

Gleichzeitig war ich im Projektwesen gut 30 Jahre lang im Ausland auf 4 Erdteilen eingesetzt, teilweise bei bis zu 180 Reisetage im Jahr außerhalb des Büros, wohl auch weil ich 5 Sprachen spreche und mich durchsetzen kann. Wer immer das toll findet, der sollte darüber nachdenken welchen Einfluß das auf die Familie hat, wenn man fast nie anwesend ist. Nach einem Jahr in Breslau/Wroclaw mit Projekten in Polen wollte ich mit 60 in Rente. Nur hat die BRD inzwischen die Bedingnen geändert und im musste bis zum 63.ten Lebensjahr warten.

Dann bekam ich die Anfrage eines Bekannten aus London, ob ich Lust hätte für 6 Monate auf meinem Fachgebiet in Belgien zu arbeiten. In Brüssel habe ich schon lange vorher 7 Jahre gelebt und gearbeitet. Also sagt ich zu und war 2 Wochen später in Antwerpen. Nach 6 Monaten war der Vertrag zu Ende, nicht aber die Arbeit. Auf die Frage an das Büro in London nach einem neuen Vertrag wurde ich gefragt ob mein Honorar pünklicht kommt. Ich möge doch einfach bleiben solange das sehr hohe Honorar bezahlt wird.

Nach 2 Jahren mit diversen Baustellen in Belgien, Holland, Deutschland und Spanien bekam ich gesundheitliche Probleme (über 100.000 km im Jahr) und hörte auf, da war ich schon lange 4 Jahre Rentner in Land A und 1 Jahr Rentner in Land B. Danach habe ich unseren Wohnsitz hier in Spanien aufgebaut   

Ob jemand ab 50 arbeitslos wird oder kein Problem hat weiterhin seinen Lebensunterhalt zu verdienen, hängt einzig davon ab was er im Kopf hat und leisten kann. Wer gewohnt ist Dritte wie Parteien, Gewerkschaften oder Religion seine persönlichen und vor allem beruflichen Probleme lösen zu lassen, der kann u.U. schon mit 40 Jahren keinen Job mehr finden und schaut Jahrzehnte in die Röhre.

Besonders die Religioten, die unbeiirbar gegen jede Logik dran glauben imaginäre ewig lebende Zombie-Gestalten ausgestattet mit einer Allmacht würden über ihr Leben bestimmen und ließen sich durch viel Gejammer (Beten), schachsinniges Gesülze und dreiste Gefühlsduselei huldvoll zu irgendwelchen Gefallen zwingen, für diese Dumpfbacken habe ich nur Verachtung für ihre die selbst gewählte Verblödung.
« Letzte Änderung: 08.07.2015, 15:15 von emporda »
Mit Religioten über den Sinn ihres Glaubens zu sprechen, ist wie von rosa Elefanten zu erfragen warum sie fliegen und auf Bäumen brüten