Autor Thema: regensburg-digital.de - Warum ist Klimawandel nicht spannend?  (Gelesen 44 mal)

Joachim Datko

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Meine Kommentare zu: http://www.regensburg-digital.de/warum-ist-klimawandel-nicht-spannend/10112017/#comments

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11. November 2017 um 05:30 | #
Produktivitätssteigerungen senken den Aufwand.

Zitat „Unternehmen müssen ihre Produktivität pausenlos erhöhen, sonst werden sie vom Markt verdrängt. Und durch den Freihandel gilt das für ganze Staaten, die im Standortwettbewerb ihre Industrie pausenlos pushen müssen, da ist kein Platz für langfristiges Denken, Soziales oder gar Ökologie.“

Produktivitätssteigerungen sind an sich positiv, sie verringern den Aufwand. Sie sind Teil eines langfristigen Denkens, erhöhen die für Soziales zur Verfügung stehenden Mittel und führen zu einer geringeren Umweltbelastung.
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Zu Solarisierter 09:25 "Produktivität
[...] Als Belohnung gibt es neben dem Gemeinwohl (wenig spannend) ein großes persönliches Stück Unabhängigkeit und Selbstbestimmheit. Auf dem Weg dorthin begegnen einen dann auch Menschen, denen andere Menschen, Tiere, Planzen in einer gesunden Umgebung wichtiger sind als Geld."

Bei der Steigerung der Produktivität geht es nicht nur um Geld, sondern um die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen. Ohne die technischen Hilfsmittel könnten wir nur einen Bruchteil der Menschen ernähren. Alleine in Deutschland werden täglich 80 Millionen Menschen ernährt, das kann man mit relativ wenig Beschäftigten in der Landwirtschaft durch die Produktivitätssteigerung. Grob gerechnet: 1950 hat bei uns ein Landwirt ungefähr 10 Menschen ernährt, 2010 ungefähr 140.

Ich bin gerne bereit, eine Lanze für die Technisierung zu brechen.

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13. November 2017 um 06:54 | #
Zu 12.11.17 21:44 Zitat: „Klar können wir derzeit wesentlich mehr Menschen ernähren. Wir können sogar die Hälfte wieder wegschmeissen. Und die Entsorgung schafft sogar noch Arbeitsplätze! Was für eine schöne Welt!“

Das kann man der hohen Produktivität nicht negativ anlasten.

Es gibt viele Möglichkeiten den Anteil der Lebensmittel, die „weggeschmissen“ werden, gering zu halten. Dies ist aber ein anderes Thema.

Ich habe beruflich sehr viele hochtechnisierte Betriebe gesehen und war davon begeistert. In meiner Ausbildungszeit musste ich einmal in der Nacht stündlich Messwerte notieren. Heutzutage werden solche Werte automatisch ermittelt und ausgewertet.
« Letzte Änderung: 13.11.2017, 12:42 von Joachim Datko »
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
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