Autor Thema: Subventionen begünstigen immer eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit.  (Gelesen 3926 mal)

Datko

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Siehe: http://blog.handelsblatt.com/freiheit360grad/2009/11/04/subventionen-die-neunkopfige-hydra/

Die Subventionen begünstigen immer eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit. Wie ist dies in einer Demokratie möglich? Vilfredo Pareto (1848-1923) hat dafür eine Erklärung gegeben.

    “Nehmen wir an, daß in einem Land, das 30 Millionen Einwohner hat, unter dem einen oder anderen Vorwand vorgeschlagen wird, daß jeder Bürger einen Franc pro Jahr zahlen soll und daß der gesamte Betrag auf 30 Personen zu verteilen ist.

Jeder Geber hat einen Franc pro Jahr abzugeben, jeder der Begünstigten erhält eine Million Franc pro Jahr. Die beiden Gruppen werden sich sehr stark in ihrer Reaktion auf diese Situation unterscheiden.

Jene, die hoffen, eine Million pro Jahr zu erhalten, werden weder bei Tag noch bei Nacht untätig bleiben. Sie werden Zeitungen durch finanzielle Anreize zur Vertretung ihrer Interessen bewegen und sich die Unterstützung aller möglichen Kreise sichern. Eine diskrete Hand wird die Handfläche bedürftiger Abgeordneter wärmen, sogar die von Ministern der Regierung …

Im Gegensatz dazu wird derjenige, der mit dem Verlust eines Francs pro Jahr bedroht ist, für so eine geringfügige Angelegenheit nicht auf ein Picknick auf dem Lande verzichten …

Unter diesen Umständen steht das Ergebnis außer Zweifel: die Plünderer werden sich durchsetzen.”
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de