Heizungsbauer stellt den Brenner sparsam, sauber und umweltschonend ein
Heizungsbauer stellt Heizung sparsam, sauber und umweltschonend ein.

Brenner tut einmal eingestellt, jahrelang seinen Dienst

Schornsteinfeger abschaffen




Von Herbert Schetting
Gerrenweg 51
66440 Blieskastel

Zum Thema Schornsteinfeger

Meine Damen und Herren!

Wie manche Leute in Sachen Schornsteinfeger argumentieren, dem kann man als Techniker einfach nicht folgen. Scheinbar wissen diese Leute überhaupt nicht was sich im Heizungskeller abspielt.

Wir haben in Deutschland zehn verschiedene technische Überwachungs-Organisationen, die alle vom Staat zugelassen sind. Hier muß ich ein Auto nach drei Jahren Betrieb zum ersten mal vorführen. Ein neuer TÜV geprüfter Heizkessel, mit TÜV geprüftem Brenner, vom Spezialisten eingestellt, wird vom ersten Jahr an vom Schornsteinfeger geprüft. Hier stimmt doch etwas nicht, hier wird nur abkassiert, sind die Hausbesitzer etwa die Melkkühe der Nation?. Außerdem kann ich mir beim Auto die technische Überwachungs-Organisation meines Vertrauens aussuchen. Beim Schornsteinfeger ist dies anders, hier bekomme ich als Heizungsbesitzer eine Organisation diktatorisch aufgezwungen.

Der Spruch von den Schornsteinfegern erfunden, wer wartet darf nicht prüfen und wer prüft darf nicht warten, ist doch purer "Nonsense". Der Heizungsbauer ist der Mann, der mit seinem TÜV geprüften Koffer den Brenner sparsam, sauber und umweltschonend nach staatlichen Vorgaben einstellt und nicht der Schornsteinfeger. Die Einstellung und Prüfung des Heizungsbauers muß vom Staat anerkannt werden. Ein Brenner ist heute so ein High-Tech Gerät, das einmal sauber eingestellt, jahrelang seinen Dienst tut. Kommt es einmal zu Abweichungen, dann schaltet der Brenner auf Störung, dann hilft nicht der Schornsteinfeger, sondern der Heizungsbauer. Wir sind der Meinung, wenn ein Maurermeister einen Kamin erstellt, ein Heizungsbauer einen Brenner einstellt, dann macht er dies nach bestem Wissen und Gewissen, dafür ist er Meister. Daß dann ein Meister, diese Meister noch einmal kontrolliert ist Geldmacherei.

Schauen wir über die Grenze zu unseren Nachbarn nach Frankreich, hier gibt es keine Gebietsmonopole für Schornsteinfeger und es brennen auch nicht mehr und nicht weniger Häuser ab wie bei uns. Wenn das Schornsteinfegerwesen das Gelbe vom Ei wäre, dann hätten andere Länder dies längst eingeführt - nein man hat es sogar abgeschafft. Die Elsass-Lothringer hatten, als sie zu Deutschland gehörten, auch ein Gebietsmonopol der Schornsteinfeger. Nach dem Krieg hat man hier das "Schornsteinfegerwesen" abgeschafft. Sollte es trotz aller Maßnahmen einmal zu einem Brand kommen, dann bekommen wir weder vom Staat noch vom Schornsteinfeger einen Pfenning, dann hilft nur eine gute Versicherung.

Das Elektrofach mit seinem enormen Zuwachs an Elektrogräten ist viel brisanter; als Kamin und Heizkessel. Ob Neu- oder Altbau, wenn der Elektromeister unterschreibt, dann ist dies für den Staat und für das Energieunternehmen in Ordnung. Hier gibt es doch auch keinen Prüfer über dem Prüfer. Und dies ist gut und richtig so.

Was die behördlich festgelegten Gebühren der Schornsteinfeger betrifft, kann man ruhigen Gewissens von Wucher und Abzocke reden. Es kann doch nicht normal sein, daß für eine Abgasmessung einer Ölheizung, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt DM 56,-- kassiert werden und im gleichen Jahr noch eine Begehung anfällt, die noch einmal mit DM 65,33 zu Buche schlägt. Warum kann man diese beiden Arbeitsgänge, die nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, nicht zusammenlegen und damit die Gebühren senken.

Herbert Schetting



Home : www.monopole.de
e-mail: webmaster@monopole.de

Joachim Datko
Cecilie-Vogt-Weg 9
93055 Regensburg